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Hallo,
ich bin eben beim Lesen direkt darüber gestolpert und frage deshalb ganz direkt: hat jemand nach einer behandelten Borreliose Probleme mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten bekommen?
Meine Schwiegertochter hatte vor ca. 2 Jahren Borreliose, 6 Wochen AB und damit war die Sache eigentlich gegessen. Schon dieses ganze Jahr hat sie Probleme, verträgt so gut wie nichts mehr, keine Laktose, Fructose, Sorbit
und wird immer weniger, so viel hat sie abgenommen.
Würde mich über Antworten freuen.
Gruß - Rosenfan
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Ich habe davon gehört, dass Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten sowohl durch langwierige chronische Borrelioseinfektion als auch nach Antibiotika-Einnahme entstehen können.
LG, ticks
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Ich kenne aus eigener Erfahrung nur "temporäre" Unverträglichkeiten: während bestimmten Antibiotika bekomme ich von Sauerkraut akut Durchfall (innerhalb von 15 Minuten nach Verzehr); meinem Sohn passiert das Gleiche bei rohem Kraut/Krautsalat.
Andererseits spielt meine Verdauung ohne Antibiotika oft viel eher Verrückt, d.h. ich vertrage manche Sachen (z. B. fette Speisen) eher schlechter, wenn ich nicht in Behandlung bin; unter Antibiotika ist alles besser, auch die Verdauung. Die Probleme sind für mich auch keine Nachwirkung der Antibiotika, sondern viel eher eine Wirkung der Borreliose; solange ich mich aber sonst recht gut fühle, ist das mein kleinstes Problem; mit irgendwas wird man immer satt, man muß dann halt experimentieren.
Ich muß aber auch zugeben, von Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten halte ich wenig, ich glaube nicht dran, daß so ein Test mir besser sagt, was ich vertrage, als der Selbsttest. Wie wurden die Unverträglichkeiten bei Deiner Schwiegertochter festgestellt - Eigenversuch oder Labortest?
Wenn Deine Schwiegertochter noch solche Probleme hat, würde ich auch überlegen, ob wirklich "die Sache eigentlich gegessen" ist?
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JA auch ich habe derartige Probleme
mal mehr, mal weniger
manchmal unter AB Gabe aber auch ohne kommt mir das sehr bekannt vor
Nimm dir Zeit, solang dir welche bleibt.....
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Danke für Eure Einschätzungen.
Es wurden Labortests gemacht. Weil man sonst ja nicht die einzelnen Unverträglichkeiten bestimmen könnte. Für einen Eigenversuch, der zwar auch vorgenommen wurde, waren die Beschwerden einfach zu komplex.
Und nur, damit keine Irrtümer entstehen: sie nimmt im Moment kein AB, also hat es damit nichts zu tun.
Gruß - Rosenfan
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Danke, Stephan,
ja, sie ist auf alles Mögliche untersucht worden, Darmpilze bzw. Pilzerkrankungen im gesamten Verdauungstrakt können ausgeschlossen werden.
Was ich noch vergessen habe: Histaminintoleranz. Und das hängt ja wohl mit der Borreliose zusammen, KK hat bei mir damals noch einen Test veranlasst - zum Glück negativ.
Viele Grüße - Rosenfan
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Also ich habe seit diesem Jahr multiple NMUs bekommen, die sich bisher aber nicht auf bestimmte Lebensmittel oder Kategorien festmachen lassen. Es ist auch etwas "von der Tagesform" abhängig, mal gehts besser, mal schlechter.
Laut drei Westernblots habe ich wohl Borreliose, und bei dem letzten ist wohl auch noch eine Co-Infektion plus Pfeiffersches Drüsenfieber positiv.
AB-Therapie habe ich aber noch KEINE gehabt, die NMUs kamen trotzdem.
Interessant fand ich:
Als ich letztens mal 2 Wochen Fieber hatte, konnte ich während der Krankheit und eine Woche danach essen, was ich wollte!
Jetzt, ca. 6 Wochen danach, geht wieder kaum etwas.
Kartoffeln, Dinkelbrot, Butterkäse, Reis, Putenfleisch, Wirsing, das wars dann auch schon.
Könnte darauf hinweisen, dass die NMUs durch Bakterien verursacht werden, die durch das Fieber abgetötet wurden. Leider scheinen sich die Jungs wieder erholt zu haben, daher werde ich auch die voraussichtlich anstehende AB-Therapie durchziehen