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71 Tage Antibiose kann man machen ...
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Disso Offline
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Beitrag #1
71 Tage Antibiose kann man machen ...
Hallo

mittlerweile habe selbst ich schon keine Lust mehr mich mit dem Thema zu befassen.

Letztes Jahr Juli / August wurde nach meiner energischen, sehr bestimmenden Forderung widerwillens ein Borreliose Test gemacht, schilderte erhebliche Probleme, bevor ich Kontakt mit meiner Ärztin aufnehmen konnte stand das Gesundheitsamt auf der Matte bei meiner Meldeadresse und sagte allen aufgeregt ich bin verpflichtet mich zu melden. IgM positiv auf Borrelien.

Es folgten die üblichen Probleme herxheimer Reaktion (nicht erkannt), nicht korrekt ausgeführte Antibiose Wechsel auf wenig wirksame Antibiotika. Am Ende hieß es: es ist keine Borreliose, die Werte sind uneindeutig (IgM und IgG deutlich erhöht, Leukozyten erhöht (kann ja auch n Schnupfen sein?) für mich alles Schwachsinn . Während ich einen scheinbar gesunden Eindruck machte fühlte ich mich eher extrem schlecht. Die Ärztin sagte, hier wird es witzig, sie hat sich eine Aufschulung genehmigt und die EINZIGEN Symptome die ausschlaggebende für eine Borreliose sind, sind Gelenkschmerzen, Blasenprobleme und die Wanderröte. Hatte ich alles nicht.

In Mai schon am ersten Tag bzw morgen nach dem ich die Zecke entdeckte fühlte ich mich schlecht und meine psychische Vorgeschichte verschlimmerte sich extrem, Muskelschmerzen die ich bis dato nicht kannte weiteten sich aus, Nerven die ganz eigenartig durch den ganzen Rücken gingen, wie eine Art elektrischer ziehender Schmerzen. Mich halten die Ärzte für behindert.

Glücklicherweise konnte ich einen Arzt finden der noch mal 4 Wo 2 x tägl. 200 mg Doxy reingehauen hat. Vermutlich weil er eh in Rente ging und ein Fall für eine Senioren Residenz war. Er hat mich gerettet und konnte damit die aktive Borreliose endlich beenden und mein Immunsystem hat es irgendwie überstanden.

Warum habe ich am 1. Tag schon die Borreliose gemerkt, ich habe den Verlauf wirklich haargenau mitbekommen, wie sich die Muskelschmerzen ausweiteten, ich konnte nicht mehr richtig laufen (bin eigentlich extrem hyperaktiv) und sehen, hören und war extremst psychisch labil. Doxy wirkte sich extremst positiv auf meine psychiatrischen, schweren Grunderkrankungen aus.

Ich habe eine lange, lange unerklärbare Geschichte hinter mir mit allen erdenklichen Probleme. Als Kind eben auch eine Zecke gehabt. Keine Ahnung, IgG war zwar deutlich (lt Befund) erhöht aber nicht positiv auf Borrelien.

Meine Ernährung habe ich ich schon vorher nachhaltig umgestellt, mein einziges Laster ist, dass ich nikotin rauche (alles versucht, mit und ohne Ärzte, mit und ohne Medikation) - ich bin diszipliniert aber hier ran scheitere ich seit Jahren.

Ich habe das Gefühl auch wenn die Borreliose nicht aktiv ist, sind die Lunge, Muskeln, Haut (Kribbeln, einschlafen, Taubheitsgefühl) problematisch. Zudem ist die Stelle sehr ungünstig und durch Belastung seit Monaten nicht richtig verheilt. Mit Alkohol und Kamille Versuch ich die Stelle zu behandeln, manchmal sogar mir Pfefferminzöl auch mit Erfolg aber die Stelle ist wie gesagt sehr ungünstig und reist immer wieder auf. Knoblauch(roh, so oft wie mögl) hilft und nervt alle meine Mitmenschen, die Ernährungumstellung läuft, auf den erhöhten Vitamin C Bedarf (Früchte) achte ich. Esse überwiegend vegetarisch und vegan, sehr selten Fleisch.

Ich hab so viel Geld ausgegeben für Darmbakterien, Silber, Nahrungsergänzung (kurzfristige!), Mittel um meine Magensäure in den Griff zu bekommen. Auch irgendwie mit Erfolg. Ich würde jedenfalls nicht von einer reaktiven Borreliose sprechen aber mein Gesundheitszustand von vor einem Jahr konnte ich nicht zurückerlangen.

Ich will keine weitere Antibiose machen. Weite Ideen wären:

Kardenwurzel
Fiebertherapie
Hyperbaresauerstofftherapie (vllt gerade wegen Nikotin?)

Natürlich kann ich mir allerhöchstens eine Sache davon leisten. Ich habe eine Zusatzversicherung 80% Zuzahlung zu Behandlungen. Karden Wurzel eher nich, hat keine PZN.

Kann es sein, das ich hypersensibel bin und deshalb die Borreliose gemerkt habe oder war ich vorbelastet und die reaktive Borreliose konnte ich "mitverfolgen". Hier muss es doch eine Erklärung geben.

Was wäre hier noch zu empfehlen mit messbaren Wirkungen

Vielen Dank

Viele Grüße

Max
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.07.2018 11:05 von Disso.)
29.07.2018 11:00
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Die Ratte Offline
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Beitrag #2
RE: 71 Tage Antibiose kann man machen ...
Hallo Max,
Meine Borreliose habe ich erst mit AB therapiert, dann mit Rizol Ölen nach Dr. Steidl, div. Nems.
Ich habe mein Immunsystem unterstützt mit Zink, V-C, V-D,K2, Fischölkapseln, Kurkuma,Maccawurzel, kneipsche Güsse,Sport, Sauna, Yoga, Meditation, zu guter letzt habe ich meine Ernährung umgestellt. Das hat mir noch mal einen Schwung nach vorne gegeben, low carb. ( kein Getreide, Nudeln, Reis, Zucker)
Artgerechte Ernährung.
Ich ernähre mich nach Strunz, sein Konzept lebe ich sowieso.
Die eigenen Heilkräfte unterstützen.
Als ich beim Rheumatologen war stellte dieser fest, das ich pos. HLA-B 27 bin.
Seine Erklärung dazu war,ich nehme schneller und intensiver Krankheiten wahr und bin anfällig für Autoimmunerkrankungen.
L.G.
29.07.2018 15:35
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 Thanks given by: Waldgeist , Boembel
Boembel Offline
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Beitrag #3
RE: 71 Tage Antibiose kann man machen ...
Hallo Max,

Du möchtest eine Therapieempfehlung mit messbaren Wirkungen. Das Problem ist, dass Dir niemand aus dem Forum einen Empfehlung geben kann, die Dir eine messbare Besserung garantiert. Was dem einen hilft, kann für den anderen nutzlos sein. Ich fürchte, dass muss jeder für sich herausbekommen, was für ihn Besserung bringt. Du kannst ja mal als Suchwort Deine zitierten Therapieansätze hier im Forum suchen, sowohl im Thread Titel als auch ohne. Dann wirst Du viele Erfahrungsberichte finden.
Zu Deinem Nikotinlaster: wäre es eine Option, wenn Du auf e-Zigarette umsteigst und den Nikotingehalt des liquids langsame senkst? Ist nur so eine Idee...

LG, Boembel
01.08.2018 20:52
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 Thanks given by: Filenada
anfang Offline
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Beitrag #4
RE: 71 Tage Antibiose kann man machen ...
(01.08.2018 20:52)Boembel schrieb:  Hallo Max,


Zu Deinem Nikotinlaster: wäre es eine Option, wenn Du auf e-Zigarette umsteigst und den Nikotingehalt des liquids langsame senkst? Ist nur so eine Idee...

LG, Boembel

G E N A U SOOOO habe ich es vor gut 2jahren auch gmacht-mit65J., nach über 45jahren rauchen(schw.Krauser)...Von hier auf jetzt auf E-Zigarrette umgstiegen,mit abbauenden Nikotin...hätt ich NIE gdacht dasd dies klappt...gar kein Problem. Noch gut ein Jahr die E-Zgarette und jetzt mit 67J. nickes mehr.Man...was ist man so blöde...raff es nicht-auch im nach hinein nicht. Mach es einfach-schief gehen kann nix...du bist nur auf der Gewinnerspur - anfang -

PS: XXX



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Gruß Moderator

... auch du bist ein Teil des Wasser`s - das jeder Fisch zum schwimmen braucht...
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.08.2018 04:51 von Il Moderator lI.)
01.08.2018 21:19
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