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Ärzte glauben meiner Tochter nicht
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Shelly306 Offline
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Beitrag #1
Ärzte glauben meiner Tochter nicht
ich War mit meiner Tochter schon bei ein paar Ärzten und es will sie keiner richtig untersuchen, weil niemand an ihre....bzw. meine Aussagen glaubt.
Sie ist 9 Jahre alt, in der dritten Klasse.
Sie hat oft Probleme beim schreiben, gehen längerem stehen und einiges mehr.
Bei jeder Untersuchung aber sieht sie munter aus und wenn sie gefragt wird, antwortet sie nicht wirklich, wenn sie angetastet wird kommt kein "aua" oder dergleichen, sie verzieht nur das Gesicht. Wenn ihr der Arzt allerdings nicht ins Gesicht schaut sieht er/sie das nicht.
Nun ist jeder Arzt nicht davon überzeugt dass sie krank ist sondern dass ich meine Probleme auf sie übertrage.
Was soll ich da noch tun???


P.S.: falls im falschen Forumbereich einfach verschieben.

~~Nur Gibs gibt's nicht!~~
11.04.2019 18:15
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mari Offline
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Beitrag #2
RE: Ärzte glauben meiner Tochter nicht
Shelly, such dir einen guten Anwalt - wenn deine Tochter die "Seuche" wirklich hat, geht ohne Anwalt sowieso gar nichts! Deine Beschreibung, dass sie keine Schmerzen benennt, macht mich hellhörig...

Viel Kraft für dich und sie - ah, und wenn es geht, lies dich über sog. Schlenz-Bäder schlau im Net. Mir hat das eine Menge gebracht...
11.04.2019 20:12
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johanna cochius Offline
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Beitrag #3
RE: Ärzte glauben meiner Tochter nicht
Hallo Shelly, herzlich Willkommen,

das finde ich extrem traurig, dass ihr nicht ernst genommen werdet, gerade bei einem Kind.
Hatte sie denn einen erinnerlichen Zeckenstich?
Welche Symptome hat sie genau und wie äußern sich diese ( was passiert z.B. beim Laufen)?
Bei welchen Ärzten und wie vielen ward ihr denn?
Vielleicht kann dir jemand einen Tipp geben, wenn du in etwa schreibst woher ihr kommt...

Liebe Grüße Jo


OnLyme-Aktion.org


Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben,an denen du nichts ändern kannst.
Der eine ist gestern und der andere ist morgen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.04.2019 21:50 von johanna cochius.)
11.04.2019 21:50
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 Thanks given by: Niko , Amrei
Niko Offline
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Beitrag #4
RE: Ärzte glauben meiner Tochter nicht
Ja, schreib doch mal ein wenig hier auf. Wann hat was angefangen? Kam es plötzlich? Nach einem Infekt...
11.04.2019 23:22
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mari Offline
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Beitrag #5
RE: Ärzte glauben meiner Tochter nicht
Da fällt mir ein: Ein Bekannter (mit plötzlich völlig unklar erkranktem Sohn, bei dem scheinbar absurdeste Beschwerden in Serie folgten!!!), "randalierte" regelrecht mit bemerkenswertem (!) Beschwerde-Schreiben bei seiner KV. Und schwupps: Sohn wurde sofort in Uni-Klinikum verlegt, dort mehrere Monate erfolgreich (?) behandelt. Auch bei dem Jungen fand das erste Krankenhaus "nur" Borreliose per Lumbalpunktion heraus.

Viel Glück!
12.04.2019 13:12
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Niko Offline
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Beitrag #6
RE: Ärzte glauben meiner Tochter nicht
@Mari
eventuell ist dabei auch Gleichberechtigung noch ein Thema?
Mütter werden noch etwas schneller in die Psychoecke verbannt als Väter, nach meiner Beobachtung.
Es ist noch nicht so lange her, da wurden selbstbewußte, handelnde und denkende Frauen als Hexen verbrannt. Möglicherweise ist das Psychecke-Stellen von Müttern ein zeitgemäßer Ersatz dafür?
Jedenfalls haben diejenigen, die es nutzen eine größere Macht, als es vielen Mitmenschen bewusst ist.

Leider erfahren sie nie, was sie eventuell anrichten mit vorschnellen Ansichten im psychischen Bereich.
Meine Meinung: Solche Urteile fällen mitunter gar fachfremde Ärzte ohne fundierte Ausbildung und ausreichende Begutachtung. Besonders gefährlich ist es, wenn Fachärzte zu einer solchen Meinung gelangen.

Damit man nicht Gefahr läuft "krank gemacht zu werden" als Mutter bei einem Arztbesuch im Rahmen der natürlichen Fürsorge seinem kranken Kind gegenüber, sollte man nur zu Kinderärzten/Ärzten gehen, deren Sozialisierung/Charakter einem bekannt ist. Vernünftige, seelisch gesunde Menschen mit einer guten Beziehung zur eigenen Mutter und dem weiblichen Geschlecht werfen nicht so inflationär mit derartigen Meinungen (Übertragung der Probleme der Mutter auf das Kind --> Mutter ist "schuld" dass das Kind krank ist) um sich, wie mir dem Hörensagen und Beobachtungen nach erscheint.ExclamationBiggrin
Das musste jetzt mal raus Icon_weckruf2
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.04.2019 14:21 von Niko.)
12.04.2019 14:20
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mari Offline
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Beitrag #7
RE: Ärzte glauben meiner Tochter nicht
@ Niko:

Diese Aussagen deiner teile ich zu 100%. Oder richtiger: zu fast 100%. Ausnahmen:

a) "Hexenverbrennung" funktioniert heute anders (z. B. über "Psycho-Diagnosen" ohne triftigen Grund!!!), da kluge Frauen immer noch "unbequem" sind (für Anders- und oft auch für Gleichgeschlechtliche)...

b) Die "Machtstrebenden" im weißen Kittel wissen meist sehr wohl, was sie anrichten (denn so dumm, das nicht zu wissen, kann ein Mensch doch wohl kaum sein nach akademischer Ausbildung) - nur ist ihnen die eigene Einkommensquelle Patient und die kollegiale "Geneigtheit" oftmals wichtiger als das Wohlergehen des "Patientenguts". - Ausnahmen davon gibt es natürlich, doch leider recht selten...

Was also können wir gegen solche zusätzlichen Erschwernisse tun? Einfach: Auf unseren Körper "hören" und den Signalen nachspüren, die er setzt. Wir wohnen in uns, kennen uns am besten. Mit unserer "Seuche" sind wir nicht wehrlos ausgeliefert, sollten den Signalen unseres Körpers folgen, so viel als möglich eigenes Wissen und solches "Kopf-offener" Dritter über die Spiros sammeln, das für unsere Heilungschancen nutzen (notfalls durch Probieren, weil jeder Körper anders auf dies oder das reagiert). Nicht zuletzt sollten wir dieses Wissen hier und anderenorts teilen.

*lächelt*

Demnach sind wir hier auf einem guten Weg. Sieht das jemand anders???
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.04.2019 14:53 von mari.)
12.04.2019 14:52
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Shelly306 Offline
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Beitrag #8
RE: Ärzte glauben meiner Tochter nicht
erstmal sorry dass ich solang nicht geantwortet hab, aber bin zur Zeit nicht so fit.
Also, Nein meine Tochter hatte keinen erinnerlichen Zeckenstich.

Da sie über ihre Beschwerden nicht immer berichtet, kann ich gar nicht sagen wann es angefangen hat.
Ich denke, dass sie es von mir in der Schwangerschaft "vererbt" bekam.
Vorallem, seit dieser Schwangerschaft ging es bei mir mit vielen Folgeerkrankungen der B. los.
Sie war allerdings noch Beschwerde frei (außer Koliken bis ca. drei Monate)
Und im laufe der Zeit kamen so langsam die Beschwerden.
Wir sind oft viel und weit spazieren gegangen, und sie war immer sehr beweglich und fit, aber dann begann sie immer öfter dass sie beim laufen über schmerzen klagte, beim Fangen spielt sie nicht mehr lange mit, sondern setzt sich dann hin und bittet alle anderen um Spiele wie verstecken oder sie geht nach drinnen und fängt dann eher an Dinge im sitzen zu machen.
Die Strecken die sie bewältigen kann sind kurz und sie jammert dann oft. Sie fällt auch teilweise grundlos hin, dann sagt sie dass ihr Fuß eingeschlafen ist, oder aber sie kann erst gar nicht auftreten. sie erzählt dann dass ihre Füße besonders der linke sich schmerzhaft zusammenzieht (im Knie oder Sprunggelenk).
In der Schule sind keine Abweichungen.
sie kann auch gar nicht viel schreiben, weil es schmerzt. Die Lehrerin hat uns beim Elterngespräch darauf hingewiesen, weil ihre Schrift anfangs sehr schön ist, aber im Laufe des Textes immer schlechter wird. Aber auch beim Schulsport hat sie oft die Teilnahme verweigert.
Wir waren zur Abklärung einer ADHS, Schreibschwäche ( wegen Schriftveränderung, hätte ja sein können dass sie nicht mithalten kann), wir waren beim Orthopäden, in der Rheumatologie in Landshut, beim HNO....
Wir waren in der Kinderklinik in Passau und Ärztezentrum in Hauzenberg
also bisher wurde sie nur als Simulatin hingestellt, und in Hauzenberg sagte man mir sogar dass sie mich möglicherweise kopiert, oder ich würde sie krankreden.

~~Nur Gibs gibt's nicht!~~
18.04.2019 17:42
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Beitrag #9
RE: Ärzte glauben meiner Tochter nicht
Shelly,

das ist dein (!) Kind (das du liebst), das ist ihr Leben, ihr Körper - und nicht nah am Herzen der Ärzte. "Spiel über Banden" (du als angeblich "Schuldige" am "Fehlverhalten" deiner Tochter) halte ich für "krank". Ich hoffe, du verstehst, dass ich das nicht für krank von dir halte oder von deinem Kind - sondern von denen, die dir derlei einreden wollen....

Ist dir klar, dass sie an euch viel Geld verdienen? - Mir sagte mal eine unserer Leidensgenossinen, sie gehe einfach nicht mehr zu solchen Ärzten, von denen sie sich nicht "für voll genommen" fühle angesichts ihrer körperlichen Beschwerden. Eine kluge Frau, übrigens Pfarrerin. Hat jetzt seit Jahren Blasenkrebs, der immer wieder zurückkehrt trotz mehrfacher OPs. Tja, über diesen Satz dachte ich lange nach. Aber jetzt mache ich es auch so. Und siehe da: schadte mir nicht. Allerdings tue ich auch naturheilkundlich viel "mit Bordmitteln".

Wäre das auch einen Versuch wert für dich/deine Kleine?

LG!!!
18.04.2019 21:22
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Shelly306 Offline
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Beitrag #10
RE: Ärzte glauben meiner Tochter nicht
ganz ehrlich, nachdem ich seit meiner Kindheit darum kämpfe dass mich ein Arzt ernstnimmt (bin 45) darfst du mir glauben, werde ich mich natürlich nicht einfach so damit zufrieden geben.
Fürs Naturheilkundliche bin ich schon zu haben in Kombi mit Schulmedizin, ist ja eigentlich bekannt, dass dies mehr Erfolge hat als viele andere Methoden.

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19.04.2019 17:47
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