Pilze als Co Infektion?
#1

Hallo, ich wollte eine Einschätzung von euch in Bezug auf Pilze als Co Infektion.
War jetzt bei einer Ärztin die sagt Pilze borrelien clamydien Schwermetalle... bilden eine Symbiose und wenn man die Pilze nicht bekämpft bleiben die Schwermetalle gebunden und man bekommt auch die Borreliose und Co nicht behandelt.
Was haltet ihr von dieser Aussage?
Für mich klingt das plausibel.
Hätte eventuell jemand gute Studien dazu wie borrelien mit Pilzen und Schwermetallen interagieren.

Wie behandelt man am besten Pilze?

Nyastin, caprylsäure homöopathisch?Habt ihr Erfahrung. Und kann das jemand bestätigen dass nach einer Behandlung der Pilze auch die Borreliose Behandlung wieder vorangeschritten ist.
Danke
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#2

Hat dazu keiner eine Idee oder Meinung dazu?

Man liest dass Pilze und schwermetalle einen Einfluss haben können auf die Therapie aber Studien dazu find ich nichtDodgy

Schade
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#3

Hi horror,

ich hatte ca. 10 Jahre eine Mykose; Damals wusste ich noch nicht das ich auch Borreliose habe; Nachdem ich x-mal beim Arzt war, habe ich mich dann schlussendlich überwiegend selbst behandelt;

Ein Buch das ich mir damals gekauft habe, hat mir dabei geholfen diese Krankheit zu verstehen;

Ich habe es ganzheitlich behandelt weil Pilze dann überhand nehmen wenn das Körpermilieu nicht mehr stimmt;

LG

Waldgeist

“Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles.“
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#4

Guten Morgen
@Waldgeist.Wie hast du die Pilze behandelt?ich hab auch Probleme mit Pilzen.
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Thanks given by: Niko
#5

Ich halte diese Aussage deiner Ärztin für korrekt.

Da Pilze als opportunistische Erreger hauptsächlich bei geschwächtem Immunsysten kommen, ist naheliegend, dass sie bei chronischer Borreliose kommen und unbedingt zu den ganz wichtigen Co-Infektionen zählen (sollten). In dem Moment, wo das Immunsystem unter der Erregerlast von Borrelien & Co. zusammenbricht, ruft das Pilze auf den Plan. Warum das so wenig thematisiert wird, verstehe ich eigentlich nicht...

Ich habe 6 Monate nach Ausbruch der Borreliose plötzlich über Nacht Ausschlag und rasende Übelkeit bekommen. Pilztoxine können sowas verursachen. Bis heute hilft am besten hochdosiertes Fluconazol (Tgl. mind. 200mg), also ein systemisches Breitband-Pilzmedikament. Itraconazol tut auch eine gute Wirkung. Nystatin half bei mir gar nicht, Amphotericin B (als Tablette und Suspension) half teils, aber nur lokal im Magen-Darm-System.

Bzgl. Der Schwermetalle - das hört man immer wieder. Inwiefern das tatsächlich zutrifft, kann ich nicht sagen. Auch Schwermetalle belasten jedenfalls das Immunsystem und könnten so wiederum zu Pilzen führen. Ich habe eine Schwermetallausleitung gemacht - ohne irgendwelche positiven Erfolge bzgl. Wohlbefinden oder eine Verminderung der Pilzsituation. Teuer ist es zudem auch.
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Thanks given by: Niko , micci , johanna cochius
#6

Ich habe bei massivem Pilzbefall der gesamten Speiseröhre Ampho Nystatin genommen, als Suspension. Half gut...

Liebe Grüße Jo


OnLyme-Aktion.org


Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben,an denen du nichts ändern kannst.
Der eine ist gestern und der andere ist morgen.

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#7

Danke euch für die Antworten,

Danke waldfee für die pn. Ich werde mir das dann googeln.
@Waldgeist kannst du mir den Titel des Buches per pn schicken.

@marilou danke für den ausführlichen Bericht. Du machst auch schon allerhand in alle Richtungen. Hast du Schwermetalle mit infusionen ausgeleitet.
Ich mache die ausleitung nach klinghardt habe aber jetzt schon von vielen den Tipp bekommen nach Cutler auszuleiten. Nur weiss ich nicht inwieweit sich das mit antibiose verträgt. Da werden ja anscheinend die Nieren schwer belastet....ich bin ein schisserConfused
Aber dass Pilze in Symbiose mit Schwermetallen stehen ist auch logisch. Pilze speichern ja Schwermetalle und Gifte und wenn Pilze zerstört werden, werden auch wieder Schwermetalle und Gifte frei die dann wieder gebunden gehören. Das wäre meine laienhafte Erklärung.

Ich habe in Bezug auf Pilze noch gar nichts schulmedizinisch unternommen. Ich habe auch gelesen dass die Pilze schnell resistent werden gegen Nyastin usw. Irgendwie die zellwand abstossen und dann schwer zu behandeln sind. (oder irgendwie so ähnlich)
Inwieweit das stimmt weiss ich nicht.

Und laut Dr schardt wirkt fluconazol auch gegen Borreliose. Da gibt es schon einige links hier im forum.
Er hat fluconazol in seinem therapie Konzept.
https://forum.onlyme-aktion.org/showthre...Fluconazol

Die Ärztin bei der ich war hat bei mir Pilze im dunkelfeld festgestellt. Und ihr Konzept ist immer die Pilze bei Borreliose und Co mitzubehandeln. Sie sagt das spielt immer mit.
Wenn soor ersichtlich ist gibt sie auch Nystatin oder d.g ansonsten nur homöopathische Tropfen.

Ich nehme schon seit einem halben Jahr caprylsäure(buhner) und nun seit 2 Monaten homöopathische Tropfen gegen cand.

Aber ob das erfolgreich ist?

Das fluconazol würde mich ansprechen aber ich habe Angst vor den möglichen reaktionen.
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#8

Hast du denn spürbare Probleme mit den Pilzen? Oder waren sie nur im DF zu sehen?

Wenn sie nur im DF waren, würde ich allenfalls pflanzlich was machen. Grapefruitkernextrakt wurde mir immer als bestes Mittel empfohlen.

Ja, Prof Schardt verschreibt Fluconazol gegen Borreliose. Bei mir wirkt es jedenfalls sehr gut, wogegen auch immer. Azithromycin und Fluconazol waren für mich lange Zeit die Retter in der Not. Allerdings ist es ein starkes Medikament und ich würde es nur nehmen, wenn auch spürbar Probleme vorhanden sind und die so behoben werden können. Aber dann hilft es super und schnell. Ich habe überhaupt keine Nebenwirkungen, auch nicht in hoher Dosierung.
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#9

Danke marilou,
Grapefruitkernextrakt hab ich sogar zuhause.
Ich habe noch sehr viele Beschwerden und weiß nicht was von Bakterien,Viren oder vielleicht auch Pilzen kommt.

Aber soor hab ich nicht. Ich hatte mal kurz einen fusspilz (denn ich bis jetzt noch nie hatte). Den habe ich mit Borax behandelt.

Ich habe jetzt von einem borreliosespezi gelesen, der bei neurologischen Symptomen immer mit fluconazol mitbehandelt. Ausserdem auch viel virustatika verabreicht. Ich überlege mir dort noch eine zweitmeinung einzuholen.
Ich bin gerade mal wieder verunsichert, ob das der richtige Weg ist.
Ich nehme jetzt schon 13monate Antibiotika!!
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Thanks given by: Marilou
#10

Danke, Horror, das ist interessant. Kannst du mir den Spezi bitte per PN schicken? Das wäre auch was für mich. Ich glaube auch, dass Pilze und Viren eine grosse Rolle spielen.

Ich nehme nach 8 Wochen Pause nun seit 2 Wochen wieder Fluconazol, was zu einer schnellen Besserung einer ganzen Symtptomgruppe geführt hat. Eine Mykose wurde bei mir nie nachgewiesen oder entdeckt. Aber irgendwas bewirkt das.

Noch zu deiner Frage oben wegen der Schwermetallausleitung: Ja, ich habe das per Infusion gemacht. Das war sehr teuer und ich habe keine Verbesserung gespürt. Allerdings habe ich aufgrund der Kostenexplosion auch vorzeitig abgebrochen. Ich erinnere mich aber, dass der Arzt sagte, Ausleitung erst nach Behandlung, nicht zeitgleich, sonst zieht es die für das Immunsystem wichtigen Mineralstoffe ebenfalls aus dem Blut raus. Aber das galt nur für Ausleitungs-Infusionen, die sich an die Giftstoffe binden und sie mit rausschwemmen. Phytoausleitung, die lediglich die Entgiftungsorgane anregt, geht immer, soweit ich weiss... (ohne Gewähr).
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