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Unklarheiten nach relativ früh erkannter Borrelien-Infektion
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harmonic Offline
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Beitrag #1
Unklarheiten nach relativ früh erkannter Borrelien-Infektion
Hallo zusammen,

ich lese jetzt schon eine Weile hier mit, aber war bis jetzt nicht angemeldet oder aktiv.

Ich möchte hier mal meine Erfahrungen schildern. Vielleicht findet sich der ein oder andere wieder und kann das mit seiner Situation vergleichen und ein paar Infos ziehen. Ich gehe dabei auf den Verlauf der Erkrankung, aber auch auf die Behandlungsmethoden und das vorläufige Ergebnis ein.
Ein paar Worte noch zu mir:
Bin 32 (m), im IT Umfeld tätig, denke relativ gesund zu leben (Sport, Ernährung, Supplements, Mindset) und komme aus dem Rhein-Neckar-Kreis. Ich habe bis auf Heuschnupfen keine Vorerkrankungen.
Also hier mal der grobe Verlauf:


Juli 2018:
Zuerst aufmerksam wurde ich auf einen homogen roten Fleck am Bauch etwa 8cm groß. Ich kann mich an keinen Zeckenbiss erinnern, war aber ca. 6 Wochen zuvor im Wald wandern. Dachte eher, es wäre ein hartnäckiger Mückenstich, der sich entzündet hatte, da es an der Stelle stark juckte. Dummerweise habe ich mir nichts bei dem kleinen Fleck gedacht und es nicht weiter beobachtet.


August 2018:
Ca. 4 Wochen später war der Fleck dann etwa 40 cm groß, eher oval, mit betonten rändern, also die Farbe war im Inneren bereits verblasst. Kurz danach hatte ich dann grippeähnliche Symptome, Luftnot und starken Nachtschweiß (2-mal in einer Nacht das Shirt gewechselt). Das war aber nach gerademal 2 Tagen vorbei. Daraufhin habe ich dann einen ersten Verdacht geschöpft und gleich einen Termin beim Hausarzt gemacht. Ein paar Tage später hatte ich dann das Ergebnis, dass beide Werte für Borrelien (IgG und IgM) positiv waren. Ein Westernblot lieferte spezifische Banden, die mit einer frühen Infektion vereinbar waren. Schnell war eine akute Borellieninfektion diagnostiziert und eine 4-Wochen Therapie mit Azi eingeleitet. Hierbei nahm ich jeden 2. Tag eine Tablette. Der Arzt meinte, kein Problem, ist leicht heilbar. Ich hatte damals keine Ahnung, dass meistens Doxy als Mittel der Wahl gegeben wird. Ordnungsgemäß nahm ich die Tabletten vier Wochen lang ein. Doch wenige Tage nach Start der Therapie begann der „Spaß“:

In der nachfolgenden Reihenfolge bekam ich diese Beschwerden:
• Sprunggelenke/ Handgelenke steif, leichter Schmerz
• Hände „eingeschlafen“ am Abend
• Leichte Taubheit linke Hand
• Unterer Rücken Schmerzen
• Hände „eingeschlafen“ während der Nacht und am Morgen = Schlafstörungen
• Nacken steif, Benommenheit
• Schulter links knarrt beim Heben, leichter Schmerz, Wärmegefühl
• Hände taub tagsüber für mehrere Stunden
• Muskelzuckungen Gesäß/ Beine beidseitig rhythmisch

Da ich nun die Wirksamkeit anzweifelte, verschaffte ich mir kurz nach Ende der 4 Wochen Azi-Therapie einen Termin bei einem Spezi in Pforzheim (DBG-Liste). Nach ausführlicher Anamnese erstellte dieser mir einen Kombi-Plan mit Hydroxychloroquin, Minocyclin und Tinidazol, was ich 3 Monate durchzog. Während dieser Zeit machte ich ein paar weitere Tests beim Hausarzt wobei die IgG und IgM Werte beobachtet wurden. Nach einem ersten Anstieg gingen diese kontinuierlich runter.

Während der Kombi-Therapie kam es aber immer noch zu neuen Beschwerden:
• Geschwollene Lymphknoten am Hals links und hinter dem Ohr links.
• Atemnot selten
• Lichtempfindlichkeit und selten Verschwommensehen
• Wundgefühl im Achselbereich
• Muskelzuckungen (Beine, Rumpf, Gesicht, Augenlieder, im Ohr, Schläfe)
• Schmerzen der Fingerglieder links nach dem Aufwachen
• Schlechtes Hautbild im Gesicht
• Hautbrennen

Hier trat vor allem ein unangenehmes Hautbrennen auf, das ich zuerst an den Knien bekam und sich dann allmählich weiter in den Beinen ausbreitete. Später dann auch an den Schultern, im Gesicht und an den Handrücken. Das Brennen kam kurz nach Beginn des ersten Tinidazol-Intervalls. Es lässt sich beschreiben wie ein Gefühl, als ob man einen Sonnenbrand hat oder im Sommer die Kleidung an mir reibt. Die Haut ist auch empfindlicher als normal gegen Berührung von z. B Kleidung. Zudem ist sie mehr geschuppt als sonst und teils leicht gerötet. Ich habe auch sehr viele stecknadelkopfgroße, kirschrote Punkte auf der Haut bekommen in dieser Zeit. Hautarzt meinte, das sei normal, erblich bedingt. Ich habe da so meine Zweifel.


Dezember 2018:
Kurz vor Weihnachten beendete ich in Abstimmung mit dem Spezi die Therapie erst einmal, da wir nicht sicher waren, ob die Symptome vielleicht eine Nebenwirkung der Medikamente sein könnten. Daraufhin verbesserte sich mein Allgemeinzustand tatsächlich langsam, aber stetig.


Juni 2019:
Ca. 6 Monate nach Absetzen der Medikamente ging es mir wieder recht gut. Die rheumatischen Beschwerden waren so gut wie weg, hier und da ein Muskelzucken, ansonsten war dieses Hautbrennen aber geblieben. Dann bekam ich gelegentlich Schmerzen in einzelnen Fingern. Der Spezi meinte, das wäre ein Indiz, dass die Infektion noch aktiv sein könnte und schlug einen erneuten Therapieversuch, diesmal intravenös, vor. Jetzt sollte es Doxy iv kombiniert mit Metro iv. und Quensyl oral sein.
Da ich nicht jeden Tag nach Pforzheim fahren kann, begab ich mich auf die Suche nach kooperativen Ärzten in meiner Heimat (Rhein-Neckar-Gebiet), die die Therapie durchführen würden. Ich besuchte einige Hausärzte, Hautärzte, Neurologen, etc. Es kostete mich einige Anläufe und mehrere Monate, bis ich einen Arzt fand, der die Therapie macht, wenn dieser auch nicht davon überzeugt war. (Kleiner Schwank: Es scheint mir, für die Ärzte ist Borreliose entweder nicht existent, nicht heilbar oder total einfach heilbar = nicht mehr existent :D).
Ich habe übrigens im weiteren Verlauf noch ein paar Tests machen lassen. Lustigerweise sind ab dem Oktober 2019 alle Werte für IgG und IgM negativ (3 Mal Blut in verschiedenen Labors, 1 Mal Liquor im KH).


Januar 2020:
Nun mache ich seit gut 2 Wochen die intravenöse Therapie und was soll ich sagen, ich merke nicht viel, außer leichte Nebenwirkungen. Aber dass das Hautbrennen – wie erhofft – besser wird, kann ich nicht behaupten.

Bin gerade am Grübeln, wie ich weitermachen soll und vielleicht hat jemand ein paar Tipps zu den folgenden Fragen:

Warum geht das Hautbrennen nicht weg? Therapie zu kurz oder zu schwach? Nebenwirkung von einem der Medikamente? Oder andere Ursache? Hier kann man wie ich glaube schon ein paar Dinge ausschließen: MRT Kopf war unauffällig, Neurologische Tests unauffällig, Blutwerte für CRP, ANA, kleines Blutbild normal, nur Leukozyten immer etwas niedrig. Ich verstehe nicht ganz, warum es während hochdosierter Kombi-Therapie trotzdem zu weiteren Verschlechterungen kam, wenn tatsächlich die Borrelien schuld sein sollen.

Im Grunde habe ich mehrere Optionen. Therapie, die für einen Monat angedacht war, verlängern wobei ich dann wieder auf Tabletten umschwenken müsste, da mein lokaler Arzt das nicht weitermachen wird. Oder erst mal absetzen und abwarten ob der Zustand nach einer Weile besser ist als nach dem Absetzen des ersten Therapiezyklus. Anschließend würde ich so oder so erst mal entgiften, meine Darmflora aufpeppeln, Sport und Ernährung optimieren, etc.

Also konkret: Was würdet Ihr tun? Therapie fortsetzen? Weitere Tests machen? Weitere Ärzte konsultieren? Wo könnte man noch hinschauen?

PS: Hier mal, was ich sonst noch so angestellt habe:
Standard Supplements:
• 5.000 IE Vitamin D3
• 200 μg Vitamin K2 MK7
• 1-2 g Vitamin C
• 200 mg OPC
• 2g Fischöl
• 30 mg Zink (nicht während AB)
• 1 g Magnesiumcitrat (nicht während AB)

Therapeutisches Extra:
• Calcium (nicht während AB)
• + 5000 IE D3
• + 2g Fischöl
• Bullrich Pulver
• Knoblauch
• Ingwer
• Samento (Katzenkralle)
• Banderol
• weniger Kaffee (2 Tassen max.)
• kaum Zucker
• wenig Milchprodukte
• Wenig Fleisch
• Wenig Gluten

Zwischenzeitlich mehr Sport

PPS: Wenn sich wirklich jemand mal meine Geschickte antun und Feedback geben möchte, würde mich das sehr freuen!!! :D
Viele Grüße
03.02.2020 17:13
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Beitrag #2
RE: Unklarheiten nach relativ früh erkannter Borrelien-Infektion
Hallo harmonic,

Sei willkommen bei uns. Icon_winken3

Hab mir deine Geschichte durchgelesen und gebe gerne dazu meine Meinung, nicht als medizinischen Rat sondern aus meiner Erfahrung als Patient.

Zunächst sehe ich die Infektion mit Borrelien ziemlich eindeutig nachgewiesen. Azithromycin ist bei neurologischer Beteiligung tatsächlich wahrscheinlich nicht ausreichend.

Die Tatsache, dass dir weitere Antibiotika geholfen haben, spricht in meinen Augen für die Richtigkeit der gewesenen Therapie.

Sorgen würden mir jetzt auch die Brennschmerzen machen. Hier würde ich mich nicht gleich auf Borrelien festlegen. Im zeitlichen Zusammenhang mit Tinidazoleinnahme würde ich neurologische Nebenwirkungen des Medikamentes nicht ausschließen oder auch eine Herpes Zoster-Infektion in die Überlegung einbeziehen. Zumindest scheinen Nervenzellen gestört. Ich würde rein persönlich und subjektiv dann zunächst keine weiteren Antibiotika und auch kein Tinidazol nehmen, sondern zunächst versuchen das bestmöglich abzuklären. Hier wäre mir neben einem Herpes Zoster derVitamin B12/Folsäurestatus wichtig, ebenso endokrinoligisch die Schilddrüse und Bauchspeicheldrüse, ggf. auch neurologische Abklärung.

Zu den Ergänzungsmitteln. Calcium würde ich rein über die Nahrung regulieren. Dass du VitD mit K2und Mg dazu nimmst, finde ich sinnvoll. Mit Vit D würde ich etwas runtergehen, bzw. prüfen wie dein Status genau ausschaut hierfür Vit D UND aktives Vitamin. Mit den Kräutern wäre ich auch etwas vorsichtiger in der Dosierung falls du nicht weißt, wie es dein Immunsystem triggert.

Wahrscheinlich würde ich noch B12 ergänzen, besser aber erst kontrollieren über z B. Holotranscobalamin.

Grundsätzlich bin ich auch gerne der Typ " wait-and-watch", bzw. abklären was noch im Busch ist, sich auf die anfängliche Problematik draufgesetzt haben könnte.

Wenn du zu Details noch mehr wissen willst, findest du mit der Suchefunktion des Forums sicherlich noch einiges, du musst dich aber auch nicht scheuen, nachzufragen.

LG Urmel

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03.02.2020 20:13
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judy Offline
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Beitrag #3
RE: Unklarheiten nach relativ früh erkannter Borrelien-Infektion
Hallo harmonic,
auch von mir ein herzliches Willkommen. Die Diagnose Borreliose scheint mit Wanderröte und positiver Serolologie sicher. Spätestens nach der 3 monatigen Kombiantibiose wäre jedoch bei noch nicht allzu lange zurückliegender Infektion Besserung der Symptome nach und nach bis zur Symptomfreiheit erwartbar. Die geschwollenen Lymphknoten und die kirschroten Pünktchen sind typische Symptome einer Bartonellose, die von Zecken oder auch Katzenflöhen übertragen wird. Vielleicht kannst du beim Spezi Koinfektionen testen lassen, da bräuchte es dann eine andere Therapie.

Ich bin dabei :-)
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03.02.2020 23:19
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Beitrag #4
RE: Unklarheiten nach relativ früh erkannter Borrelien-Infektion
Hallo nochmal,

ich danke euch beiden sehr für die hilfreichen Tipps und Einschätzungen.
Die Brennschmerzen passen vom Zeitpunkt echt gut mit der ersten Einnahme von Tinidazol zusammen, es hat ca. ein paar Tage nach Start der Einnahme angefangen. Aber da über ein Jahr Pause war mit sämtlichen ABs wäre das schon eine lange Nachwirkung. Es sei denn, die Nerven wären irgendwie nachhaltig geschädigt worden.

Vergessen zu erwähnen habe ich oben ein hochdosiertes Vitamin-B Komplex-Präparat, das ich nach der Therapie zur Regeneration der Nerven mehrere Monate täglich eingenommen habe. Und D3 habe ich mittlerweile tatsächlich etwas heruntergefahren auf 5.000 IE und auch nicht konsequent jeden Tag. Da habe ich letztens einen interessanten Beitrag auf Youtube gesehen, dass Erreger wie Borrelien in der Lage seien, die Aufnahme des Körpers von zum Beispiel Vitamin D3 zu hemmen, wie auch immer das funktioniert. Das Thema war eigentlich, dass der Therapeut hochdosiertes Vitamin D erfolgreich bei Autoimmunkrankheiten einsetzt, dieser aber aufgrund jüngster Erfahrungen auch etwas zurückhaltender mit der Dosierung geworden ist.

Auf weitere Ko-Infektionen zu testen ist mir auch schon in den Sinn gekommen. Ich kann mich jedenfalls erinnern, als Kind die Windpocken gehabt zu haben. Soweit ich weiß, ist dieser Herpes Zoster der verantwortliche Erreger, der dann im Erwachsenenalter eine Gürtelrose auslösen kann. Mein Hausarzt hat letztes Jahr auch mal positiv auf EBV getestet, meinte aber das sei bei unserer Bevölkerung normal. Und, ich habe kurz nach der Borrelien-Infektion tatsächlich ein paar „Virus-Warzen“ bekommen, die nach ca. 9 Monaten wieder komplett verschwunden sind.
Bartonellen hatte ich auch noch nicht auf dem Schirm, danke auch für diesen Tipp. Ich dachte hier hat man eher diese länglichen Streifen (ähnlich Dehnungsstreifen). Mein Spezi hatte da eher die Ansicht, die eingesetzten ABs wären auch bei den anderen Erregern wirksam und man müsste in der frühen Phase erst mal nicht differenzieren. Laut DBG wären Azithromycin, Trimethoprim, Sulfomethoxazol, Ciprofloxacin, Doxycyclin, Rifampicin wirksam. Da geben sie leider keine Infos zu Dosis oder Dauer an. Ok… da sieht die Therapie tatsächlich etwas anders aus, wobei ich Azithromycin schon genommen habe und jetzt ja noch die iv. Therapie mit Doxy mache. Und vielleicht hätte das 3-monatige Mino ja auch seinen Teil beigetragen, wenn Doxy geholfen hätte ?

Gerne gebe ich noch mal ein Update, wenn sich etwas ergeben hat.

Danke noch mal und Grüße
04.02.2020 11:30
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fischera Offline
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Beitrag #5
RE: Unklarheiten nach relativ früh erkannter Borrelien-Infektion
@ harmonic,
ich persönlich vertrage Tinidazol gut, aber als Ursache für Brennschmerz halte ich das AB auch für geeignet.
https://ch.oddb.org/de/gcc/fachinfo/reg/36345

Ich würde gern etwas zu den Mengen der gegebenen AB's erfahren.
Immer wieder wird aus "falscher Angst" viel Unkenntnis mancher leicht zu behandelnde Borreliose Patient zum chronischen Fall gemacht.

Zitat:»Frapper fort et frapper vite«: Bakterien sollte man mit einer hohen Antibiotika-Dosis über möglichst kurze Zeit attackieren. Diese Maxime, die Paul Ehrlich 1913 aufstellte, gilt heute noch. Sind die Mikroben über längere Zeit einer suboptimalen Antibiotika-Konzentration ausgesetzt, wehren sie sich mit Resistenzbildung.
Aus:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/a...h-dosiert/

Resistenzen sind bei Borrelien jetzt wohl nach vorliegender, oder eben nicht vorliegender, Studienlage, nicht wirklich ein Problem.
Aber Unterdosierung, da werden sie richtig einfallsreich. Schreibe aus eigener Falschbehandlung.
http://www.xerlebnishaft.de/escape.pdf

NACHTRAG
Aus #4
- Ciprofloxacin -

Lieber nicht wenn es möglich ist einnehmen,
bitte weitersagen!
https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=8470

https://www.phoenix.de/sendungen/gesprae...20665.html
https://www.book2look.com/book/9783426787946
https://www.plant-for-the-planet.org/de/...schokolade
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.02.2020 12:27 von fischera.)
04.02.2020 12:24
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harmonic Offline
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Beitrag #6
RE: Unklarheiten nach relativ früh erkannter Borrelien-Infektion
Hallo fischera,

der Plan sah insgesamt folgendermaßen aus:

Phase 1 (4Wochen)
Azithromycin 500 mg jeden 2. Tag (1/0/0)

[2 Wochen Pause]


Phase 2 (3 Monate)
Quensyl 200 mg (0/0/1)
Minozyclin 50 mg (2/0/2)
ab 2. Woche Tinidazol 500 mg (1/0/1) für 20 Tage
zwischenzeitlich wurde mal Clarithromycin dazu genommen für 4 Wochen, glaube 500 mg (1/0/1)
Gegen Ende Metronidazol 500 mg (1/1/1) für 10 Tage (Alternativ zu Tinidazol)

[13 Monate Pause]


Phase 3 (4 Wochen)
Quensyl 200 mg (0/0/1)
Doxy iv. 100 mg morgens, 100 mg oral abends
ab 2. Woche für 10 Tage Metronidazol 1000 mg iv. morgens, 500 mg abends
An den Wochenenden (Sa./So.) Überbrückung mit Tabletten.

Vielleicht war gerade der Anfang nicht optimal. Ich hatte je bereits die grippeähnlichen Symptome kurz vor dem ersten Zyklus. Da hätte man vielleicht gleich aggressiver rangehen sollen.

Danke noch mal und Grüße
04.02.2020 14:38
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