Kribbeln und Brennen in den Beinen Hände Gelenkstechen
#1
Exclamation 

Hallo,
hatte 2005 die Diagnose Borreliose, mit halbseitiger Gesichtslähmung hat alles angefangen.Dann 3 Jahre mit Pausen Antibiotika genommen.
Seit 2008 gings mir dann gut, bis die letzen Tagen alles wieder los ging.
Ist das überhaupt möglich das 12 Jahre nix ist und dann plötzlich wieder alle Beschwerden da sind?Hab ich das irgendwie ausgelöst?

Aufjedenfall habe ich gerade ein Stechen was kommt und geht im Fussgelenk,Kniegelenke,Fingergelenke und Ellenbogen und ein sehr startkes unwohlsein dazu kommt noch eine art Brennen und Kribbeln in den Beinen was mich wahnsinnig macht.Ich habe jetzt mal eine Ibuprofen eingenommen und hoffe das es besser wird.Confused

Ich hoffe ich kann noch irgendwie einschlafen bei dem ganzen Mist.Sad

Welche Medikamente sollte mir der Arzt verschreiben?Welche Medikamente helfen in der heutigen Zeit am Besten?
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#2

Hallo Balu,

Willkommen bei uns.

Letztlich ist es schwierig von hier aus eine Diagnose zu stellen. Wichtig wäre mir daher zu versuchen etwas Klarheit zu schaffen. Ob das nun ein LTT wäre oder andere Ausschlussdiagnostik, ist sicherlich auch vom Arzt abhängig.

Bei einem Rückfall mit Borrelien, sollte ein LTT zumindest anschlagen. Letztlich sind auch heute noch die gleichen Mittel wirksam, wie vor 10-15 Jahren. Daher spräche nach meinem Verständnis bei einer wie auch immer gearteten Bestätigung der Diagnose nichts dagegen, das Gleiche zu machen, was dir früher bereits geholfen hatte.

Im schlimmsten Fall müsstest du bei Square One wieder beginnen. Alles andere als einfach, wenn es einem nicht gut geht.

Ich hoffe, du kommst etwas zur Ruhe.

Liebe Grüße Urmel

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#3

Aus #1
Zitat:Ist das überhaupt möglich das 12 Jahre nix ist und dann plötzlich wieder alle Beschwerden da sind?

Hallo Balu 2020.
8 Jahre könnte ich bieten.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mens...58170.html

LTT wurde ja schon von Urmel angedeutet.
Den CD 57 Wert der im Link auch erwähnt wird, den halte ich für Huh man kann sehen wenn er steigt, ab 100 ist bei vielen Betroffenen eine gute stabile Entwicklung sehr wahrscheinlich (Erfahrungen meines Dr.) wissenschaftlich alles?
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Lab...40606.html

Es war bei mir zum Beispiel der Fall das mein Immunsystem die Bister lange unter Kontrolle hatte, bis zum Tag X.
Ausgelöst durch hohe Belastungen = Stress, dann ging der Trouble, auch 2008.
Wer 3 Jahre AB nahm, dem brauche ich wohl keine Ratschläge der untersten Stufe zu geben.
Wem es aber lange gut ging, der hat das wohl nicht gelesen (2017). Ist aber vorher bei einigen Menschen auch schon bekannt gewesen, glaubt nur nicht jeder.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/8...Tiermodell
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Thanks given by: Amrei
#4

Es könnten in der Zwischenzeit auch Borrelien neu übertragen worden sein, da bekanntlich nicht jeder Zeckenbiss bemerkt wird.

"Die willkürliche Klassifikation der LL DGN als S3-Leitlinien ist wahrheitswidrig und gereicht Patienten auf dem medizinischen und forensischen Bereich zu erheblichen Nachteilen. Die Sache ist strafrechtsrelevant."
(Homepage Praxis Berghoff)
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#5

Hallo Balu,

hast Du aktuell viel Stress (gehabt), also Arbeitsstress, belastende Probleme im Job oder Familie/Beziehung, Todesfall, Geldsorgen, Unfälle etc. All das kann das Immunsystem zusätzlich schwächen und dann können unterschwellig vorhandene Bakterieninfektion (Borrelien & Co) die Oberhand gewinnen.
Du schreibst, dass es in den letzten Tagen losging. Kannst Du Dir Ende November oder Dezember in 2019 eine Zecke erneut eingefangen haben (Garten, Urlaub, Hunde/Katzen im Bett....)?

Ich würde an Deiner Stelle zum Arzt gehen.

LG, Boembel
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#6

Mir gehts schon etwas besser.War beim Arzt und wurde mit Westernblot/Elisa getestet beides war negativ.

Jetzt hab ich ein Hörsturz auf dem Linken Ohr,ich weiss nicht ob das was mit Borreliose zu tun haben könnte.
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#7

(15.02.2020, 14:24)Balu2020 schrieb:  Jetzt hab ich ein Hörsturz auf dem Linken Ohr,ich weiss nicht ob das was mit Borreliose zu tun haben könnte.

...damit würde ich nicht spassen und zum HNO gehen - oder am Wochenende in der Ambulanz eines Krankenhauses vorstellig werden. Die frühzeitige Behandlung entscheidet. Meine Mom hat damals vor Jahren beim Hörsturz von ihrem (tollen) HNO nur den Tip mit Tebonin forte bekommen -heute hört so schlecht, dass selbst ein Hörgerät kaum noch hilft. Das hätte man auch anders behandeln können.

LG, Boembel
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#8

(15.02.2020, 20:05)Boembel schrieb:  Meine Mom hat damals vor Jahren beim Hörsturz von ihrem (tollen) HNO nur den Tip mit Tebonin forte bekommen -heute hört so schlecht, dass selbst ein Hörgerät kaum noch hilft. Das hätte man auch anders behandeln können.

LG, Boembel

Sehr schwierig, die Behandlung von Hörsturz, da man nicht die genauen Ursachen kennt. Mein Spezi meinte damals bei mir, das habe nichts mit Borreliose zu tun bei mir. EBV war wahrscheinlich aktiv zu den Zeitpunkt bei mir, außerdem hatte ich ziemlich Stress. Ich hatte damals vom HNO ambulant Infusionen mit Cortison und noch ein durchblutungsförderndes Mittel bekommen-hat leider auch wenig genutzt. Ein wenig ist wiedergekommen aber ich höre trotzdem seitdem sehr wenig auf dem linken Ohr. Manchmal kommt wohl auch alles wieder. Ich drücke die Daumen....

Ich selbst würde heute hochdosiert Vitamin C und B12 dazunehmen.

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