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Corona-Themen

Ich hoffe mal nicht, dass hier jemand rausliest, dass alleine gute Luft Coronaerkrankungen verhindert, wenngleich der  Luftaustausch von entscheidender Bedeutung ist für die Übertragung von Mensch zu Mensch.  Leider füllt sich bei uns im im Kreis gerade wieder die Intensivstation, vor allem mit Ungeimpften. 

Dass sich Umwelteinflüsse auf das Immunsystem auswirken, ist ja jetzt nicht so sensationell neues Wissen. Es sind zu viele Parameter,  um das genauestens aufdröseln zu können. Nur "gesund" leben reicht halt nicht als alleinige Maßnahme.

Mitglied bei => Onlyme-Aktion.org

Wenn du strauchelst,
weil dir die Arbeit zu schwer wird,
möge die Erde tanzen,
um dir das Gleichgewicht wiederzugeben.
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(14.07.2021, 13:03)krudan schrieb:  "Aber hier eben: Die angeborene Immunantwort wird heruntergeregelt"

Ein Impfstoff der die angeboren Immunantwort reduziert? Wenn doch aber bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen Folgendes festgestellt wurde:

"Zusammengenommen zeigten die Ergebnisse, dass das schlechtere Outcome von Erwachsenen mit Covid-19 im Vergleich zu Kindern nicht auf ein Versagen der adaptiven Immunantwort zurückgehe, schreiben die Forscher. Die robusten Antworten des spezifischen Immunsystems scheinen sie nicht zu schützen.  Für einen milden Verlauf scheint das angeborene Immunsystem wichtig zu sein..." (Quelle 09/2020)

"Der wichtigste Unterschied zwischen den Immunreaktionen der Kinder und den schwere­ren Formen bei Erwachsenen war laut Herold ein stärkerer Anstieg von Interleukin 17a und Interferon gamma. Beides sind Zytokine der angeborenen Immunabwehr, die eine erste Abwehrlinie des Immunsystems bilden. Interleukin 17a könnte in den Abwehrzellen vor Ort in den Lungen gebildet werden. Interferone werden von infizierten Zellen gebil­det. Sie sollen benachbarte Zellen schützen.

Dieses rasche „Anspringen“ des Immunsystems könnte verhindern, dass SARS-CoV-2 sich stärker ausbreitet und eine systemische Infektion auslöst, die heute für die schweren Fälle bei Erwachsenen verantwortlich gemacht wird." (Quelle 09/2020)

Oder gibt es dazu schon medizinische Neuigkeiten, welche das anders darstellen bzw. relativieren?
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Re: Schwere Verläufe durch #Feinstaub, #Luftverschmutzung

Neue Erkentnisse (Virologie, Immunologie, Epidemiologie) zur Korrelation Rauchen und schwerer Covid-19-Verlauf.
Raucher atmen durch Tabakrauch kontaminierte Luft ein und haben dadurch ein erhöhtes Risiko.

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft...60873.html (09/2021)

"So sei der Rachen von Rauchern gereizter und es gebe dort deswegen auch mehr Immunaktivität, die es dem Virus schwerer mache, eine Infektion zu etablieren. „Eine andere Theorie ist ganz einfach: Raucher gehen zum Rauchen schlicht und ergreifend öfter vor die Tür ins Freie und verringern dadurch die Expositionshäufigkeit“, sagte Streeck. Wenn sich ein Raucher erst einmal infiziert habe, habe er ein viel größeres Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, betonte der Virologe."

Das wirkt sich dementsprechend tendenziell auch nachteilig sowie unfreiwillig auf Passivraucher aus:

- https://www.mpic.de/4622889/auch-in-rauc...ht-man-mit (Max-Planck-Institut für Chemie & Yale University, 03/2020)
- https://link.springer.com/article/10.100...018-0183-9 (Der Pneumologe, 2018)

Und lässt vermuten, dass gereizte rauhe Rachenschleimhäute (bis runter in die Luft- und Speiseröhre) allerdings auch größere Angriffsfläche für jegliche Krankheitserreger/Co-Infektionen bieten (chronische Angina/Mandelentzündung) und dass eine vorhandene Angiopathie bei Rauchern wie Nichtrauchern zusätzlich problematisch ist...
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Es wird ein neues Medikament zu Long covid erforscht:

Zitat:
6,5 Millionen Euro vom BMBF für Long-COVID-Forschung
Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert auch ein Forschungsprojekt der Erlanger Augenklinik
23.09.2021 
[b]Vier erfolgreiche Heilversuche gegen die Spätfolgen einer Corona-Infektion – gegen Long COVID – haben die Ärztinnen und Ärzte der Augenklinik (Direktor: Prof. Dr. Friedrich E. Kruse) des Universitätsklinikums Erlangen seit Mai 2021 unternommen. Das Herzmedikament BC 007 brachte alle vier Menschen mit schweren Long-COVID-Symptomen auf den Weg der Besserung: Ihre Beschwerden klangen innerhalb kurzer Zeit ab.[/b]

[b]Aus: [/b]
https://www.uk-erlangen.de/presse/presse...forschung/
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Thanks given by: micci , Susanne_05 , Filenada

zu Beitrag 804:

Das klingt ja heftig, nach einmaliger Behandlung mit dem Medikament waren die Patienten anscheinend schon weitestgehend geheilt...
Wenn man die Wirkmechanismen des Medikaments und die Beschwerden der Probanden liest, dann klingt mir das aber auch nicht unähnlich zu unserer Borrelioseproblematik...
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Zitat:Studie Zu BC 007 mit ME/CFS-Patienten
Berlin Cures hat das Medikament BC 007 entwickelt, dass GPCR-Autoantikörper im Blut von Patienten unschädlich macht. Da ein Zusammenhang zwischen ME/CFS und Autoantikörpern von der Forschung bestätigt wurde, liegt eine Therapie von ME/CFS-Patienten mit BC 007 sehr nahe.
Die UK Erlangen wird demnächst die Wirkung des Medikaments bei Long Covid- Patienten im Rahmen einer Studie prüfen, Forschungsgelder wurden zur Verfügung gestellt.
Die UK Erlangen hat sich auch bereit erklärt, die Wirkung des Medikaments bei ME/CFS-Patienten zu untersuchen. Dazu fehlen jedoch 800 T€ Forschungsgelder.


aus: https://fragdenstaat.de/anfrage/studie-z...patienten/
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Thanks given by: Filenada , Susanne_05 , micci

Ich habe auch nochmal etwas zu dem Medikament BC 007 gefunden. Es scheint nicht so neu zu sein im Bereich autoimmuner Erkrankungen. Ich habe ja mit autoimmunen Erkrankungen zu tun, habe allerdings noch nie etwas davon gehört und man findet dazu leider auch recht wenig, obwohl es vielversprechend klingt.

Zitat:Als Alternative zur belastenden und teuren Immunadsorption kommt schließlich auch eine medikamentöse Therapie infrage, die entweder das Ziel hat, die Antikörperproduktion zu hemmen oder bereits gebildete Antikörper zu neutralisieren (Abb. 2). Ein neutralisierendes Therapiekonzept mit dem intravenös applizierbaren Aptamer BC 007 wurde kürzlich patentiert und befindet sich in der klinischen Erprobung.

aus: https://www.trillium.de/zeitschriften/tr...itaet.html

Man kann zudem bei Berlin Cures direkt seine Autoantikörper (gegen die dieses Medikament wirkt) bestimmen lassen - auch für andere Indikationen als Long Covid - z. B. für ME/CFS... Hier auch noch ein paar weitere Infos zur aktuellen Studiensituation.
https://berlincures.de/
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Thanks given by: claudianeff , micci

Vielleicht weiß dein Rheumatologe etwas mehr zu GPCR Antikörper? Bei mir wurden nur die gängigen AK vom Immunologen und von einem Rheumatologen untersucht, wahrscheinlich nur das, was die KK bewilligt. 
Die Untersuchung bei berlincures kostet knapp 300 euro (Privatzahler), was aber nicht heißt, dass man danach bei positiven Ergebnissen therapiert wird. Blush 

Wie ich verstanden habe, wurde das Medikament bc007 noch nicht zugelassen, wobei es in manchen Kliniken anscheinend bei versch. Erkrankungen eingesetzt wird.
Da bei Borreliose im Spätstadium Autoimmunprozesse größere Rolle spielen , als (restliche?) Erreger, wäre das bc007 z.b. bei Lyme Carditis eine lang ersehnte  Option.
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Thanks given by: Susanne_05 , micci

Zitat:Vielleicht weiß dein Rheumatologe etwas mehr zu GPCR Antikörper?


Ja, werde mal nachfragen aber ich gehe davon aus, dass ich die habe. Meine Erkrankung taucht zumindest mit in dieser Liste auf, aus der ich dieses Zitat habe (trillium.de...)
Es scheint etliche Erkrankungen zu betreffen und wäre toll, wenn man das Medikament zumindest irgendwann als individuellen Heilversuch auch für andere Erkrankungen probieren könnte.
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Thanks given by: micci , claudianeff


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