Häm-Adsorptionsverfahren sowie die extrakorporale Hyperthermie
#1

Eine Arztpraxis in unserem Raum bietet im Rahmen der Borreliosetherapie "Häm-Adsorptionsverfahren sowie die extrakorporale Hyperthermie" an. Wenn ich das richtig verstanden habe, werden hierbei Zytokine und weitere Schadstoffe aus dem Blut gefiltert und das Blut ausserhalb des Körpers 3-4 Stunden lang auf 41 Grad Celsius erhitzt.
Mir ist nicht klar, wie die schädigenden Stoffe vom Filter erkannt werden können und ob auch Bartonellen bei 41 Grad zerstört werden. Sind Barts überhaupt so hitzeempfindlich?

Hat irgendjemand hier im Forum schon Erfahrungen mit dieser Therapieform gemacht oder von Erfolgen damit gehört?
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#2

Ich kenne Adsorptionsverfahren im Rahmen meiner Autoimmunerkrankung. Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert und es wird bei uns vor Ort auch nur mit stationärer Überwachung und nur bei schweren Verläufen angeboten. Ist schon ein intensiverer Eingriff, bei dem Herz-Kreislauffunktion und Nierenfunktion kontinuierlich überwacht werden müssen.
Ist ja im Grunde eine "Blutwäsche" und ich weiß nicht, ob man damit die Übeltäter so erwischen kann. Meist sind die ja auch in Geweben, Gelenken u. ä. drin.
Ich weiß auch nicht, wie es technisch funktioniert, unterschiedliche Sachen/Zytokine zu filtern, ist aber wohl möglich, bei dem was man theoretisch dazu liest.

Ich würde das nur bei einem erfahrenen Arzt machen lassen wollen...
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Thanks given by: Amy , urmel57
#3

Also ich kenne und habe mich über die extrakorporale Hyperthermie , EPH genannt, ist ein neues Verfahren, wird bei einer Klinik in Raum Frankfurt angeboten. Dieses Verfahren sieht vor, dass das Blut bis auf 42 grad erhitzt wird, Verfahren kommt aus Herzchirurgie, funktioniert wie Durchlauferhitzer, dabei wird der Körper nicht von aussen mit Infrarot wie bei extremer Hyperthermie erhitzt. Sauerstoff soll auch auch in Gewebe zugefügt werden. Allerdings habe ich Abstand genommen, nachdem ich mit meiner Freundin aus Frankreich mich beraten habe, sie ist Oberärztin für Anästhesie und Schmerztherapie. Soll doch sehr risikoreich sein und alles läuft unter Vollnarkose. Auch die Kosten sind sehr hoch, ca 10-12 Tsd euro. Für mich kommt als letzte Alternative in Frage, bis dahin will mich noch mit moderster Hyperthermie, Ozon und AB durchschlagen.
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Thanks given by: Markus , Amy


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