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Borreliose? Bitte um eure Hilfe
#1

Hallo Zusammen,

ich würde mich gerne bei Euch vorstellen und hoffe, Ihr könnt mir mit meiner Krankheitgeschichte irgendwie weiterhelfen.
Kurz zu mir: Ich bin männlich, 31 Jahre alt und bevor alles begonnen hat, sportlich und sehr gesundheitsbewusst. Ursprünglich bin ich Deutscher, lebe aber seit vielen Jahren in Wien.

Im Februar diesen Jahres hatte ich eine längere Bronchitis, die sich ewig gezogen hat und für die ich 10 Tage Amoxicillin genommen habe. Mir ging es kurz besser, jedoch kamen dann nach und nach weitere Symptome hinzu, die ich nur von einer Grippe kannte (Kältegefühle, nächtliche Schweißausbrüche, lang anhaltender Husten und starke Schwächegefühle)

Da ich zu dieser Zeit relativ viel Schmerzmittel genommen habe, hatte ich irgenwann einen sauren Geschmack im Mund und ließ eine Magenspiegelung machen. Befund: Gastritis Typ C. Nun gut, danach nahm ich einige Zeit lang Pantoprazol aber mein Unwohlsein hörte icht auf und ich bekam zusätzlich noch starke Schmerzen in der Schulter, die angeblich von einem Triggerpunkt stammten, so Chiropraktiker.

Zwischen März und Mai ließ ich mich komplett durchchecken:
Lunge röntgen und CT - alles ok
Bauchorgane röntgen - alles ok
Mehrere Blutbilder (klein und groß) - alles ok
Augenarzt - alles ok
Magen & Darmspiegelung - alles ok
Kardiologe - alles ok
Chiropraktiker und Orthopäde - "Verspannungen", gut wer hat die nicht?

Bei einem MRT des Kopfes, welches ich wegen meinem einseitigen Dauerdruck des Schädels machen ließ, wurde eine Läsion (4 x 7 mm) festgestellt, ohne Kontrastmittelaufnahme. Der Radiologe meinte, es würde sich vermutlich um eine alte Entzündung halten. Ich hatte natürlich gleich Angst wegen eines Hirntumors (obwohl der Radiologe verneinte und auch mein Hausarzt dies für falsch hält, da es eben nur eine Läsion/Narbe wäre und kein Tumor) Interessanterweise kommt der Kopfdruck aber immer nur auf der rechten Schädelseite zu Stande, wo eben auch die kleine Läsion gefunden wurde... Kurzzeitig dachte mein Arzt an Depressionen und hatte mir schon ein Antidepressiva verschrieben, mit dem aber nur alles schlimmer wurde und ich habe es nach 6 Tagen wieder abgesetzt.

Ich versuchte mich abzulenken aber meine Symptome hörten nicht auf:
- ich fühle mich morgens enorm erschlagen, obwohl ich früher so ein Morgenmensch war, komme kaum aus dem Bett.
- ich habe tagsüber immer wieder starke Kältegefühle in den Händen und Füßen.
- ich habe tagsüber fast durchgehend einen Druck auf der rechten Kopfseite.
- meine Finger, Hände und Füße schlafen mir öfter ein, als früher.
- mein Nacken schmerzt und spannt durchgehend.
- tagsüber überkommt mich immer wieder ein extremes Erschöpfungsgefühl
- wenn der Kopfdruck kommt, auch Brain-Fog
- außerdem ist mir aufgefallen, dass die Ader an der rechten Schläfe mehr heraussticht, als links, sie ist allerdings nicht druchempfindlich (wegen Riesenzellarteriitis...

Interessanterweise werden die Symtome gegen Abend hin (ab 18 uhr) sehr oft weniger. Ich gehe oft relativ schmerzfrei ins Bett, freue mich und wache am nächsten Tag wieder total erschlagen auf - habe auch schon eine neue Matratze gekauft, hilft aberr auch nichts.

Dann war ich letzte Woche noch beim Neurologen, der hat mich aber überhaupt nicht für voll genommen, ein paar komische Reaktionstests gemacht (Finger mit geschlossenen Augen auf die Nase, auf einem Bein stehen etc) und meinte, ich wäre wohl gesund und hätte vermutlich eine Form von Spannungskopfschmerzen.... Dodgy

Mein Hausarzt, dem ich sehr vertraue und mit dem ich ein super Verhältnis pflege, hat dann letzte Woche auf alle möglichen Dinge getestet und nun kam raus, dass der Borrelien IgG-AK Wert "grenzwertig" wäre. Außerdem ist der Streptokokken-Wert bei 500 (<200).

Zusätzlich ist zu erwähnen, dass eine ausgeheilte Syphillis-Infektion nachweisbar ist - die wurde damals mit Antibiotika-Spritzen therapiert. Covid wurde ich bereits geimpft, die Symptome haben aber lange im Vorraus begonnen.

Nun soll ich 3 Wochen lang Doxycillin nehmen (1x 200 mg am Tag), da dies sowohl gegen die möglichen Streptokokken, als auch gegen Borrelien helfen sollen. Ich nehme das Antibiotikum nun seit 6 Tagen, fühle aber keine Besserung.

Huh

Meine Fragen an Euch:
- Glaubt Ihr, es könnte eine chronische Borreliose / Neuroborreliose sein?
- Ist Doxycillin in dieser Höhe dann ausreichend?
- Ich habe gerade noch Samento + Banderol bestellt, kann ich das zusätzlich einnehmen zum Antibiotikum? Für den Darm nehme ich Omnibiotic.
- Habt Ihr eine Idee, ob die Läsion in meinem Hirn mit der Borreliose zusammenhängen könnte? Angeblich findet man bei MS mehr aktive Läsionen im Kopf, auch die Lage wäre untypisch, so der Radiologe...
- Was würdet Ihr mir denn grundsätzlich raten?
- Wann wäre denn mit einer Besserung durch das AB zu rechnen, wenn überhaupt?

Ich bin mit meinem Latein am Ende und quäle mich nur noch von einem Tag auf den nächsten, hoffe, das der Spuk irgendwann ein Ende hat und wünsche mir mein Leben zurück..

Ich würde mich sehr über Eure Meinung freuen und danke Euch allen!

Liebe Grüße und Baba aus Wien! Martin
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Thanks given by:
#2

Hallo Wilano,

willkommen bei uns.

Letzlich ist es immer schwierig, wenn schon andere Infektionen mit reinspielen, Ursachen genau festzulegen und Wirkungen einzuschätzen. Verspannungen sollte man auch nicht unterschätzen.

Läsionen im Hirn ist schwierig zuzuordnen. Mit einer Syphillisvergangenheit würde ich auch diese nicht ausschließen als Verursacher. Borrelien können das auch.
Mit"grenzwertig" kann man sich wenig vorstellen. Letzlich sind bei Borreliose oft die nächtlichen Schmerzen im Vordergrund. Es gibt allerding kaum spezifische Symptome, d.h. alle Probleme können dann auch von was naderem ausgelöst werden. Das ist das Dilemma. 

200 mg Doxycyclin über drei Wochen ist durchaus einen Standardbehandlung, die für Borreliose bei manchen ausreicht, bei anderen nicht. Wichtig ist es hier, sehr genau die Abstände zu  mineralhaltigen Getränken, Milch, Wasser, und Käseprodukte einzuhalten, damit das Doxycyclin vollständig aus dem Darm aufgenommen werden kann. Ansonsten müsstest Du es erstmal ferntig nehmen und dann schauen, ob sich irgendwas verändert. Bei mir konnte ich nach 14 Tagen doch einiges an Verbesserungen spüren.

Hast Du alle Laborwerte für die Borrelien und kannst sie hier einstellen?

Liebe Grüße Urmel

Mitglied bei => Onlyme-Aktion.org

Wenn du strauchelst,
weil dir die Arbeit zu schwer wird,
möge die Erde tanzen,
um dir das Gleichgewicht wiederzugeben.
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Thanks given by: Waldgeist
#3

Hallo Urmel und vielen lieben Dank für Deine Nachricht!

Habe die Borrelien-Werte mal angefügt - vielleicht könnt Ihr hier mehr erkennen als ich?

Nächtliche Schmerzen habe ich eigentlich keine, bisher. Es beginnt mit dem Aufstehen, ich schaffe es kaum aus dem Bett. Dazu kommen Kopf-Nackenschmerzen, eingeschlafene Hände und immer wieder diese komisch kalten Hände und Füße, die mich überfallen.

Zusätzlich habe ich kaum Energie und fühle mich extrem gerädert.

Ich dachte eventuell noch daran, mal die HWS röntgen zu lassen, jedoch kann ich mir kaum vorstellen, dass es hiervon kommen kann, was denkt Ihr? Bisher passt doch einiges auf die Borreliose - Hund schläft seit Jahren mit im Bett und ein Pferd hatte ich früher auch. Soll ja nichts heißen, aber wer weiß...

Ich danke Euch! LG!
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Thanks given by:
#4

hier nun auch noch die Werte, musste erst kurz schnallen, wie ich die hier hochlade Biggrin


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Thanks given by: urmel57
#5

Zu den Borrelien Werten: Die sind so wie sie angegeben sind, zu ungenau. 

Normalerweise ist der Borrelien Test ein Zwei-Stufentest. Zunächst werden die Antikörper bestimmt, sind diese positiv sollte der Bestätigungsblot gemacht werden. Der fehlt mir im Laborblatt. 

Gerade Syphillis-Antikörper können Kreuz-Reaktionen auslösen und das sollte ausgeschlossen werden mit dem Bestätigungstest. Da wäre es gut, den Arzt nochmal drauf anzusprechen. 

Sich die Hals- und Brustwirbel genauer anzuschauen, finde ich, macht schon Sinn.  Aus leidvollen Erfahrungen weiß ich, dass Verspannungen tatsächlich einiges  in der von Dir beschriebenen Art auslösen können. 

Wie auch immer würde ich jetzt die Therapie erstmal durchziehen und abwarten, ob sich was verbessert. 

Bei engem Kontakt mit Tieren gibt es einige weitere Möglichkeiten von Zoonosen. Schwierig, die alle abzuklären.

Mitglied bei => Onlyme-Aktion.org

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Thanks given by: Filenada
#6

Hallo Wilano!!

Habe mir auch gerade deine Story angeschaut, da hab ich so einige Parallelen ausmachen können.. Obwohl meine Symptome von deinen schon eher abweichen.
Bei mir wurde eine Neuroborreliose im September 2020 diagnostiziert, vielfältigste Symptome und auch dutzende Arztbesuche im vorhinein mit meist negativen
Testresultaten. long story short.... hast du schon mal daran gedacht dir einen Spezialisten auf dem Gebiet der Borreliose und KoInfektionen zu suchen, ich wohne auch
in Österreich und ich weiß, dass das hier nicht wirklich einfach ist, da die Anzahl solcher Spezialisten im Lande nicht wirklich groß ist.. dennoch denke ich, dass das in deinem
Fall Sinn machen könnte.

In Oberösterreich gibt es einen sehr guten Arzt, in Wien kenne ich nur einen, in Kärnten könnte ich dir definitiv weiterhelfen. Ich bin auch gerade in Behandlung bei einem, kann ich nur schwer empfehlen. Die vielen Arztbesuche im Vorhinein in meinem Fall waren zum Großteil Zeitverschwendung da sich niemand richtig mit dem Thema auseinandersetzt.

Es wäre sicherlich auch wichtig auf KoInfektionen und vor allem auch auf Parasiten zu testen. Parasiten könnten sicherlich auch für so einige deiner Symptome verantwortlich sein.

Wenn ich dir bezüglich der Ärzte weiterhelfen sollte, kannst dich gerne melden..
lg und alles gute
gunni

"Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nicht lehrt.“

„Um sein Nichtwissen wissen ist das Höchste. Um sein Wissen nicht wissen ist krankhaft.“

"Wer Angst hat, stirbt jeden Tag. Wer keine Angst hat, stirbt nur ein Mal."

Clemens Arvay - - -   https://www.youtube.com/watch?v=EKd5N5Nossc&t=9s
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Thanks given by: Greif , borrärger
#7

Nach meiner Kurzrecherche wird Doxy nicht als Therapie bei Streptokokken erwähnt. Die Streptokokken passen klinisch zu der Bronchitis, die du hattest, bevor alles begann. Ich würde da auf jeden Fall noch auf einen entsprechenden Therapieversuch mit einem anderen AB bestehen, z.B. Amoxicillin, das auch gegen Borrelien wirksam ist. Bei der Dosierung würde ich mich an den Leitlinien der Deutschen Borreliose Gesellschaft und/oder ILADS orientieren wollen und zusätzlich "Dr. Google" befragen, ob die Dosis hoch genug für Streptokokken ist.

Doxy 200 mg pro Tag sind nach geltender Lehrmeinung genug für die Therapie der Borreliose. Unsere "Spezis" sehen das anders. Es könnte also sein, dass du wegen zu niedriger Dosierung nicht ansprichst.

Aus den Laborbefunden kann ich auch nichts ablesen, zu ungenau. Das grenzwertige Ergebnis könnte vom IgG-Blot sein, ist aber unsicher.

Stand schon einmal ein Schlaf-Apnoe-Syndrom zur Diskussion? Kam mir spontan in den Sinn, als ich deinen Beitrag las.

Alles in Allem ist die Borreliose-Diagnose in späteren Stadien aufgrund der miesen Diagnostik schwierig und kann oft nicht sicher bestätigt oder ausgeschlossen werden. Am Ende bleiben nur Therapieversuche nach Ausschluss anderer möglicher Ursachen/Krankheiten.

LG, Regi

Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.

Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)

Absenz von Evidenz bedeutet nicht Evidenz für Absenz
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Thanks given by: Gunni , micci , Filenada , borrärger
#8

Guten Morgen Zusammen! Und "wow!" vielen vielen Dank für Eure Infos - das hat mich schon wieder einen Schritt weiter gebracht. Es ist wirklich erstaunlich, wie hier mit Fachwissen und Erfahrung versucht wird, zu helfen!

Ich werde nun auf jeden Fall noch meine HWS röntgen lassen. Und eventuell auch gleich noch die Haslgefäße ultraschallen.
Eventuell lässt sich hier ja etwas finden, was Aufschluss über meinen Kopfdruck und die rausstehende Ader Sad an der Schläfe geben kann. Wenn die Durchblutung gestört ist, kann es hier vermutlich auch zu Folgen im Hirn kommen. Und meine Nackenschmerzen sind in den letzten Tagen auch sehr stark...

Der Neurologe meinte noch, ich hätte vermutlich ein "wildes Leben" hinter mir (mit gerade mal 31) und da kann es schon mal zu einer Läsion im Hirn kommen. Dabei war mein Leben bisher gar nicht so wild, wie ich finde. Schätze, er hat das irgendwie mit der Syphillis-Geschichte in Verbindung gebracht... Aber der war sowieso ein sehr komischer Typ. Jedenfalls meinte er auch, dass so eine Läsion entstehen kann, ähnlich wie bei einem Gartenschlauch, den man zuhält - der dann am Ende platzt. Keine Ahnung.

Morgen gehe ich noch zu einem Neurochirurgen und lasse mir hier nochmals eine Zweitmeinung geben. Vielleicht weiß dieser mehr.

Bezüglich der Antibiose werde ich versuchen, hier mal mit Doxy weiterzumachen, mal sehen, ob eine Verbesserung eintritt.

Vielen Dank auch @Gunni und @Regi! Am Montag werde ich noch in die Borreliose-Ambulanz hier im KKH gehen, vlt komme ich dort ja auch noch einen Schritt weiter, da Ihr schon Recht habt, es fehlen vermutlich genauere Werte.

So langsam kommt es mir so vor, als wäre ich in einem Labyrinth unterwegs und irgendwie scheint es so, als würde ich den Weg nach Hause nicht finden...

Nochmals Danke Euch - und falls Euch noch etwas einfällt, bitte gerne schreiben Heart
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Thanks given by: urmel57 , Gunni , borrärger
#9

Hallo Willano, diese Sympthome mit dem Einschlafen der Hände, Finger, Füsse plus kalte Hände und Füsse und sehr starke Druckkopfschmerzen kenne ich. Bei mir wurde auch nach langer Suche Borreliose und vor kurzem auch Toxoplasmose festgestellt. Allerdings sind bei mir erst nach einige Monaten Antibiose mit Doxy, Minocyclin, Azithromicin und Tnidazol die neurologische Sympthome verschwunden. Die Druckkopfschmerzen sind leider dauerhaft geblieben und jetzt statt neurologische Probleme habe mehr Gelenk und Muskelschmerzen. Deine Ängste und alle Untersuchungen die du in Erwägung ziehst ( MRT Kopf, MRT HWS, LWS, Ultraschal der Halsarterien) habe sie alle gemacht aber ohne Befund. Und danach noch viele andere Untersuchungen die ich hier nicht mehr aufzählen möchte. Am besten nicht mehr so viel Zeit mit so viele ahnungslosen Ärzte verschwenden, sondern direkt zu einem Spezialisten gehen. Ich hatte auch wegen Kreuzreaktion westernblot syphillus gemacht, war zum glück negativ. Aber solltest du syphillis gehabt haben, hab gelesen sind die Sympthome auch sehr ähnlich wie bei borreliose, zumindest die neurologische. Daher könnte auch daher kommen. Am besten Spezialisten aufsuchen, Koinfektionen noch testen und stärkere AB oder Kombi probieren. 

....hatte auch 13 Jahre Hund gehabt und wahrscheinlich auch von ihm oder Spaziergänge die Zecke bekommen. Aber im Bett noch mit dem Hund schlaffen finde ich persönlich sehr bedenklich, zumal ein Hund auch andere Parasiten trägt. Und die Flöhe übrigens können auch Borreliose und Koinfektionen übertragen, und Flöhe haben Hunde häufiger, egal was man tut.
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Thanks given by: Gunni , Wilano , borrärger
#10

(29.05.2021, 00:43)Maria-Laura schrieb:  Am besten Spezialisten aufsuchen, Koinfektionen noch testen und stärkere AB oder Kombi probieren. 

da bin ich absolut d'accord mit Maria-Laura. Auch wenn du deinen Ärzten bzw. Hausärzten noch so sehr vertraust, spar dir die Zeit und such dir schnellstmöglich einen Spezialisten auf dem Gebiet der Borreliose. Davon gibts leider nicht so viele und man muss meistens auch noch mehrere Wochen warten wenn man schlussendlich einen gefunden hat, also besser sofort mit der Recherche beginnen. 

Ein Spezialist weiß dann genau wie er vorzugehen hat... Borrelien... Koinfektionen... Parasiten... testen... gezielt behandeln..

Ich war montatelang bei den falschen Ärzten und mit dem Wissen das ich heute hätte, hätte ich mir viel Zeit und Ärger gespart.. ich hätte eine zielgerichtete Therapie schon viel früher beginnen können... je früher du damit beginnst, desto höher sind deine Chancen auf eine Heilung...

glg aus Kärnten
gunni

"Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nicht lehrt.“

„Um sein Nichtwissen wissen ist das Höchste. Um sein Wissen nicht wissen ist krankhaft.“

"Wer Angst hat, stirbt jeden Tag. Wer keine Angst hat, stirbt nur ein Mal."

Clemens Arvay - - -   https://www.youtube.com/watch?v=EKd5N5Nossc&t=9s
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