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Warmes Klima / Reisen / Auswandern und Einfluss auf chron. Borreliose
#1

Hallo liebe Leute,

da ich bislang nichts zu dem Thema im Forum finden konnte, erstelle ich ein neues Thema hierzu: 

es geht um Regionen mit heissem/warmen Klima und deren Einfluss auf (chronische) Borreliose. 

Ich habe chronische (Neuro-)Borreliose im Spätstadium und stelle zunehmend fest dass es mir hier in Deutschland vor allem im Sommer gut geht und im Winter extrem schlecht. 
Dies bedeutet : wenn es draussen kalt und ungemütlich ist und ich mich drinnen aufhalte (bei Heizungsluft ganz schlimm!) verschlimmern sich so gut wie alle Symptome und ich kann förmlich die Entzündungsprozesse (silent inflammation) im Körper aufflammen spüren Sad  dazu kommt ich habe eine Hausstaubmilbenallergie die mein Immunsystem noch weiter runterzieht/beschäftigt und die im Winter mit der Heizungsluft auch noch schlimmer wird. 

Mein Körper schreit förmlich nach Wärme und an der frischen Luft sein (Sauerstoff statt Zimmerluft) - geht es euch auch so? 

Ich dachte am Anfang ich bilde mir das nur ein (psychisch) aber es scheint tatsächlich einen riesigen Effekt auf meine Borreliose und die Beschwerden zu haben (Energielevel, Kopfschmerzen, Entzündungsgeschehen) , deshalb würde ich gerne eure Meinung hören ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt. 

Thema Urlaub/Auswandern: Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es mir in warmen sonnigen Ländern deutlich besser geht als hier in Deutschland und vor allem in warmen Regionen die gleichzeitig über 1500m Höhe liegen (z.B. Mexiko, Kolumbien, Peru etc) auch gleichzeitig meine Hausstaubmilbenallergie keine Rolle mehr spielt weil es in dieser Höhe angeblich keine Hausstaubmilben leben können - kann das jemand bestätigen? und plötzlich kann mein Immunsystem gut agieren und Borreliose macht kaum noch Probleme. 

Wenn es z.B. draussen die Temperatur konstant bei 30 Grad liegt merke ich dass ich kaum noch gesundheitliche Beschwerden habe. Komme ich dann nach Deutschland (Herbst/Winter) zurück gehen die Probleme spürbar wieder los, mit jedem Tag den ich wieder hier bin schlimmer...

Noch etwas: Zecken scheint es überall auf der Welt zu geben. Aber es gibt nicht überall Borreliose Ausbrüche in der Bevölkerung so wie bei uns in Mitteleuropa oder in den USA!! Bzw. es gibt nicht einen signifikanten Teil der Bevölkerung die erkrankt ist oder war an Borreliose. Komischerweise gibt es das nur in Breitengeraden mit gemäßigtem Klima. 
Und ich kann mir nicht vorstellen dass es daran liegt dass Borreliose in "südlichen" Ländern noch mehr ignoriert wird als bei uns. Habe diesbezüglich auch schon mit vielen Leuten aus Lateinamerika gesprochen die mir das bestätigt haben. Den meisten Ärzten dort ist Borreliose nur als eine exotische Krankheit "aus dem Norden" bekannt. 

Borrelien könnten sich über Zecken sehr einfach überall hin ausbreiten, theoretisch über die gesamte Erde. Tun sie aber offenbar nicht??

Ich jedenfalls könnte mir gut vorstellen auszuwandern in ein Land mit geeigneterem Klima für mich, sofern ich merke dass es nicht deutlich besser wird hier (bei gleichbleibender Einnahme meiner Phytopharmaka und NEM). Gehalt und Geld ist nicht alles im Leben - Gesundheit und glücklich sein steht für mich an erster Stelle.
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#2

(16.04.2022, 11:42)jokra schrieb:  da ich bislang nichts zu dem Thema im Forum finden konnte

Schau mal hier.

Viele Grüße vom Team Sommer

Shit happens. Mal bist Du die Taube, mal das Denkmal...

Gehört zu den OnLyme-Aktivisten: www.onlyme-aktion.org
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#3

Ich bin vor über einem Jahr nach Thailand ausgewandert und habe es nicht bereut. Ich kann hier besser mit der Krankheit (chronischer Verlauf nach lange nicht erkannter Hautborreliose Stadium 3) umgehen. Es hat an meinen Symtomen nicht viel geändert, von den kältebedingten Schmerzen abgesehen. Ich habe hier aber mehr Kraft für Dinge, die mir Freude machen. Da Dienstleistungen hier günstig sind, geht nicht mein ganzer Power für die Selbstversorgung (Putzen, Kochen etc.) drauf. Ich kann hier das ganze Jahr im Garten sitzen. Es ist nie zu kalt. Und seit ich im neuen Haus wohne mit dem gut beschatteten Sitzplatz, auch nie zu heiss im Garten. Jeden Morgen kann ich das Haus verlassen, um ans Meer zu fahren und dort meine Fellschnäuzchen zu füttern. Ein behindertes Fellschnäuzchen lebt bei mir zuhause. Es gibt hier nicht die Temperaturschwankungen wie in Europa und Tag und Nacht sind das ganze Jahr fast gleich lang.

Es geht mir psychisch besser als in Europa, weil ich täglich das Haus verlassen kann und die Sonne öfter scheint. An die Hitzetage im April und Mai gewöhnt man sich mit der Zeit. Bevor ich ausgewandert bin, habe ich dreimal hier überwintert. Das mit der Krankenversicherung war etwas knifflig und nicht ganz ohne Risiko. Aber tragbar.
Mein erster Überwinterungsversuch habe ich auf einer Kanareninsel gemacht. Das war mir definitiv zu kalt. Und auch alles andere hat nicht gepasst.

Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.

Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)

Absenz von Evidenz bedeutet nicht Evidenz für Absenz
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#4

(16.04.2022, 22:15)Regi schrieb:  Ich bin vor über einem Jahr nach Thailand ausgewandert und habe es nicht bereut. Ich kann hier besser mit der Krankheit (chronischer Verlauf nach lange nicht erkannter Hautborreliose Stadium 3) umgehen. Es hat an meinen Symtomen nicht viel geändert, von den kältebedingten Schmerzen abgesehen. Ich habe hier aber mehr Kraft für Dinge, die mir Freude machen. Da Dienstleistungen hier günstig sind, geht nicht mein ganzer Power für die Selbstversorgung (Putzen, Kochen etc.) drauf. Ich kann hier das ganze Jahr im Garten sitzen. Es ist nie zu kalt. Und seit ich im neuen Haus wohne mit dem gut beschatteten Sitzplatz, auch nie zu heiss im Garten. Jeden Morgen kann ich das Haus verlassen, um ans Meer zu fahren und dort meine Fellschnäuzchen zu füttern. Ein behindertes Fellschnäuzchen lebt bei mir zuhause. Es gibt hier nicht die Temperaturschwankungen wie in Europa und Tag und Nacht sind das ganze Jahr fast gleich lang.

Es geht mir psychisch besser als in Europa, weil ich täglich das Haus verlassen kann und die Sonne öfter scheint. An die Hitzetage im April und Mai gewöhnt man sich mit der Zeit. Bevor ich ausgewandert bin, habe ich dreimal hier überwintert. Das mit der Krankenversicherung war etwas knifflig und nicht ganz ohne Risiko. Aber tragbar.
Mein erster Überwinterungsversuch habe ich auf einer Kanareninsel gemacht. Das war mir definitiv zu kalt. Und auch alles andere hat nicht gepasst.

Hallo Regi klingt super spannend :)  und welche Symptome hast du wenn ich Fragen darf , die nicht besser werden trotz warmen Wetters und/oder Meerwasser? 

Ist Borreliose bekannt in Thailand? Könnten dir Ärzte dort helfen (nicht dass ich denken würde dass deutsche Ärzte uns vernünftig helfen könnten)? Gibt es dort Leute die Borreliose oder Krankheiten wie MS haben?
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Thanks given by: micci
#5

Zitat:und welche Symptome hast du wenn ich Fragen darf , die nicht besser werden trotz warmen Wetters und/oder Meerwasser?
Fehlende Belastbarkeit. Körperliche Anstrengung führt zu Muskelschwäche und -schmerzen. Psychische Belastung zu Angstzuständen, Reizbarkeit, Depressionen. Kognitive Belastung zu Kopfnebel, Reizbarkeit, Müdigkeit.



Zitat:Ist Borreliose bekannt in Thailand?
Weiss ich nicht.



Zitat:Könnten dir Ärzte dort helfen
Weiss ich nicht. Mit dem entsprechenden Kleingeld, bekommst du sicher alles, was du an Behandlungen wünschst. Gängige AB bekommt man in jeder Apotheke ohne Rezept. Ärzte will ich keine mehr sehen. Es ist in Thailand nicht anders als woanders. Keiner hat wirklich einen Plan, wie man chronische Verläufe behandeln kann, da entsprechende klinische Studien bisher nie gemacht wurden.



Zitat:Gibt es dort Leute die Borreliose oder Krankheiten wie MS haben?
Ich hatte bisher mit einem Europäer ein Gespräch, der auch an einer Borreliose mit chronischem Verlauf leidet. Lange konnte ich mich nicht unterhalten, da mich Unterhaltungen in Englisch stark fordern und ich schnell müde werde. Und ein Kanadier erzählte mir, dass zwei seiner Familienmitglieder in der Heimat auch an einer Borreliose mit chronischem Verlauf leiden. Auch hier ein eher kurzes Gespräch. Ich frage gar nicht gross. Jeder macht was anderes, um damit umzugehen. Ich mag mich nicht mehr zu sehr mit Krankheit beschäftigen. Der Fokus liegt auf dem Umgang mit dem, was ist. Das heisst für mich, eine möglichst optimale Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu finden. Dazu gehört auch, meine Energie nicht für Dinge zu verschwenden, die nicht zu ändern sind.

Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.

Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)

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Thanks given by: hanni , ticks for free
#6

(17.04.2022, 22:57)Regi schrieb:  
Zitat:und welche Symptome hast du wenn ich Fragen darf , die nicht besser werden trotz warmen Wetters und/oder Meerwasser?
Fehlende Belastbarkeit. Körperliche Anstrengung führt zu Muskelschwäche und -schmerzen. Psychische Belastung zu Angstzuständen, Reizbarkeit, Depressionen. Kognitive Belastung zu Kopfnebel, Reizbarkeit, Müdigkeit.



Zitat:Ist Borreliose bekannt in Thailand?
Weiss ich nicht.



Zitat:Könnten dir Ärzte dort helfen
Weiss ich nicht. Mit dem entsprechenden Kleingeld, bekommst du sicher alles, was du an Behandlungen wünschst. Gängige AB bekommt man in jeder Apotheke ohne Rezept. Ärzte will ich keine mehr sehen. Es ist in Thailand nicht anders als woanders. Keiner hat wirklich einen Plan, wie man chronische Verläufe behandeln kann, da entsprechende klinische Studien bisher nie gemacht wurden.



Zitat:Gibt es dort Leute die Borreliose oder Krankheiten wie MS haben?
Ich hatte bisher mit einem Europäer ein Gespräch, der auch an einer Borreliose mit chronischem Verlauf leidet. Lange konnte ich mich nicht unterhalten, da mich Unterhaltungen in Englisch stark fordern und ich schnell müde werde. Und ein Kanadier erzählte mir, dass zwei seiner Familienmitglieder in der Heimat auch an einer Borreliose mit chronischem Verlauf leiden. Auch hier ein eher kurzes Gespräch. Ich frage gar nicht gross. Jeder macht was anderes, um damit umzugehen. Ich mag mich nicht mehr zu sehr mit Krankheit beschäftigen. Der Fokus liegt auf dem Umgang mit dem, was ist. Das heisst für mich, eine möglichst optimale Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu finden. Dazu gehört auch, meine Energie nicht für Dinge zu verschwenden, die nicht zu ändern sind.

Das kann ich gut verstehen, dass du da nicht viel Energie für verschwenden willst , da wir ja leider kein hohes Energielevel haben.
Ich für meinen Teil aber habe entschieden ich will die Krankheit verstehen, wenn schon unser Gesundheitssystem sie konsequent ignoriert. Und was du erzählst bestätigt meine Beobachtungen: also in Thailand lernst du Kanadier und Europäer kennen (beides eher kühles Klima) die Borreliose haben obwohl du in Thailand bist , aber keinen einzigen Thai der Borreliose hatte/hat.  So geht's mir auch ständig wenn ich in tropischen Ländern bin - ständig höre ich in diesen Ländern von Deutschen/Kanadiern/Amis dass sie auch jemand kennen aber kein einziger von den Einheimischen der jemand kennt mit chronischer Borreliose (es sei denn er hat mal in Europa oder Kanada/USA gelebt)!!! Das ist doch extrem auffällig ....
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#7

Moin,

aber welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen?
Wo doch aus Europa bekannt ist, dass die mit Borrelien infizierten Wirte sich mit steigenden Temperaturen weiter ausbreiten -  widerspricht doch der Hypothese, dass in wärmeren Gegenden Borreliose nicht vorkommt/vorkommen kann?
Weiterhin ist bekannt, dass der Holzbock z.B. feuchtes Klima liebt, da er dann weniger der Gefahr des Dehydrierens ausgesetzt ist.
Insofern müssten die Bedingungen in Thailand eigentlich optimal sein...
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#8

(18.04.2022, 07:22)Claas schrieb:  aber welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen?

Insofern müssten die Bedingungen in Thailand eigentlich optimal sein...

Dazu würde mir einiges einfallen.

Wir sind dicht bevölkert, haben viele  Wälder auch mit Unterholz und Lichtungen und Wild in rauhen Mengen (es werden auf Rehen hunderte von Zecken gefunden). Es wird dort viel Outdoor-Beschäftigung getrieben.
Könnte mir vorstellen, dass man in Thailand in der Freizeit eher der Muße am Strand oder in asphaltiertem Raum frönt (sorry schon mal, falls Vorurteil  Smile )

Borrelia B scheint  in Thailand kaum vorzukommen, im Gegensatz zu anderen zeckenübertragenen Krankheiten

GENETIC AND IMMUNOLOGICAL EVIDENCES OF BORRELIA BURGDORFERI IN DOG IN THAILAND

LG, ticks
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Thanks given by: micci , Nala
#9

Was ich erzähle, bestätigt gar nichts. Ich kann mich mit den Thais fast gar nicht unterhalten. Ist eine sprachliche Herausforderung.


Zitat:ich will die Krankheit verstehen, wenn schon unser Gesundheitssystem sie konsequent ignoriert.
Dann viel Spass dabei. Ich beschäftige mich schon seit zwei Jahrzehnten mit dem Thema. Ich weiss bis heute nicht, was die Ursache für die verbleibenden Symptome ist, trotz agressiver AB-Therapien. Und die Wissenschaft weiss es auch nicht, weil zuwenig geforscht wird. Mit dem Gesundheitssystem und Ignorieren hat das wenig zu tun. Wissenschaft funktioniert so: Was nicht nachgewiesen ist, existiert nicht. Forschung müssen die ärztlichen Fachgesellschaften und vielleicht noch verantwortlichen Gesundheitsbehörden anstossen. Prioritär wäre meiner Meinung brauchbare Diagnostik, sowohl hinsichtlich aktiver Borrelieninfektionen als auch anderer möglicher Ursachen (autoimmun, genetisch, anderes) für chronische Verläufe. Die kontroverse und teilweise gehässige Diskussion über Medienkanäle hat uns die letzten Jahrzehnte keinen Schritt weitergebracht. Die Fronten haben sich dadurch verhärtet. Und in der Selbsthilfe scheint man sich teilweise auch nicht einigen zu können, weil jeder das Gefühl hat, es besser zu wissen als der andere. Etwas Demut bei der unklaren Lage würde jedem gut tun. Dann könnten vielleicht alle am gleichen Strick ziehen und damit mehr erreichen. Die Borreliose war schon immer ein Kind der Selbsthilfe, angefangen bei Polly Murray in Lyme.

Ups! Off Topic. Blush Aber ich konnte das nicht so stehen lassen.

Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.

Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)

Absenz von Evidenz bedeutet nicht Evidenz für Absenz
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Thanks given by: urmel57 , ticks for free , Nala , micci , Filenada
#10

(18.04.2022, 08:27)ticks for free schrieb:  
(18.04.2022, 07:22)Claas schrieb:  aber welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen?

Insofern müssten die Bedingungen in Thailand eigentlich optimal sein...

Dazu würde mir einiges einfallen.

Wir sind dicht bevölkert, haben viele  Wälder auch mit Unterholz und Lichtungen und Wild in rauhen Mengen (es werden auf Rehen hunderte von Zecken gefunden). Es wird dort viel Outdoor-Beschäftigung getrieben.
Könnte mir vorstellen, dass man in Thailand in der Freizeit eher der Muße am Strand oder in asphaltiertem Raum frönt (sorry schon mal, falls Vorurteil  Smile )

Borrelia B scheint  in Thailand kaum vorzukommen, im Gegensatz zu anderen zeckenübertragenen Krankheiten

GENETIC AND IMMUNOLOGICAL EVIDENCES OF BORRELIA BURGDORFERI IN DOG IN THAILAND

Nein, auch bzw gerade in wärmeren südlicheren Ländern verbringen Leute auch viel Zeit outdoor (nicht nur am Strand) In der Natur und trotzdem hat dort niemand Borreliose. Dichte Bevölkerung scheint den Borrelien egal zu sein (siehe zB Kanada wo selbst Superstars wie Avril Lavigne oder Justin Bieber an Borreliose erkrankt waren/sind). Ausserdem gibt es auch dicht bevölkerte Gebiete in warmen Ländern (zB Indien, Brasilien, Nigeria etc)  und ja, Unterholz haben die auch alle.. aber Borreliose? Eher nicht...niemand
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