Aufbau des Immunsystems
#1

Hallo ihr Lieben,

die kleinen Biester schwächen ja unser Immunsystem enorm.

Mich würde sehr interessieren, wie ihr eures wieder aufbaut.

LG Gummibärchen

Stell dir vor, ich wäre NORMAL, wie langweilig wäre das denn?
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#2

Bewegung an der frischen Luft(Hunde)und bis vor kurzem habe ich noch eine 8 wöchige Kur mit Schüssler Salz gemacht.

Der einzige Mist auf dem nichts wächst ,ist der Pessi-Mist( Theodor Heuss)
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#3

Ich achte vor allem auf gesunde Ernährung. Im möglichen Ausmaß mache ich Sport, und dank Hund und Pferd bin ich viel an der frischen Luft.

Ich habe zwischen den Antibiosen auch mal Algen zur Entgiftung genommen und einen Kräutertee getrunken über einen längeren Zeitraum, mit Kräutern speziell für Leber und Niere. Ich dachte mir, alles was den Körper beim Abbau von Giftstoffen irgendwie unterstützt und ihn mit wertvollen Nährstoffen versorgt, hilft auch dem Immunsystem.

Una est, quae reparet seque ipsa reseminet, ales.

Mitglied bei onlyme-aktion.org
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#4

Misteltropfen, aus dem Drogeriemarkt "Abwehr aktiv" von Doppelherz (Zink, Selen, Histidin), Eleukokk (Eleutherokokkwurzel), Thym-Uvocal (Thymus-peptide)
find ich sehr wichtig, am Immunsystem zu arbeiten

LG
Kathisa
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#5

Allgemein und mehr oder weniger selbstverständlich:
Gesunde Lebensweise, psychischen und physischen Stress vermeiden.
Ausreichend Schlaf, ausreichend Bewegung nach den individuellen Möglichkeiten, frische Luft und Sonne und eine gesunde Ernährung (ungesunde Dinge weglassen, Sachen, die man nicht verträgt weglassen). Und versuchen sich schöne Momente zu schaffen, wie auch immer die für einen aussehen - vor allem Zeit für sich nehmen, nicht so einfach wie es sich anhört, ich weiß.

Jetzt weniger allgemein und spezifischer können hier NEM Kräuter recht viel ausrichten: Generell auf gute Basisversorgung achten. Die Meinungen, wie wichtig NEM sind, gehen ja auseinander, viele sind der Meinung, dass man bei Borreliose zusätzlich substituieren muss. Burrascano hat diesbezüglich ja einige Informationen, was er empfiehlt.
Bei Zweifel kann man ja, wenn der Arzt mitspielt, mal die Werte überprüfen lassen, Vitamin D dürfte in unseren Breitengraden häufig erniedrigt sein. Vieles unterstützt auch den Kollagenaufbau, der bei Borreliose eine Rolle spielt.
An Kräutern gibt's da eine ganze Bandbreite.
Bekannt ist ja Zistrose, hat mir weniger geholfen, der Karde wird's auch nachgesagt.
Hier erwähnt wurde Eleutherococcus (immunstärkend, zudem hilfreich bei chronischer Müdigkeit und neurologischen Symptomen), das ist ganz gut, desweiteren gibt's noch Stephania Wurzel (auch bei Arthritis und Augensymptomen), Polygonum Cuspidatum, Andrographis und andere. Diese werden gerne bei Borreliose angewendet und haben nicht nur immunstimulisierende sondern meist auch eine symptomlindernde und teils antibakterielle/virale Wirkung.

Spezifisch zur Stimulierung der CD57+NK (die bei Borreliosepatienten häufig erniedrigt sind) eignen sich meines Wissens nach (gibt bestimmt noch mehr):
Katzenkralle (a.k.a. Uncaria Tormentosa, dürfte bekannt sein, Samento ist ein Auszug davon)
Vitamin E
Bromelain (Ananas-Enzym, wirkt zudem entzündungshemmend)

Vorsicht bei Astragalus, kann helfen, muss aber nicht, vor allem im späten Stadium kann das eher Symptome verschlimmern, da es TH1-Zellen stimuliert, die in der Spätphase teils überstimuliert sind. Anfangs jedoch ist das eine gute Sache, da Zeckenspeichel z.B. TH1-Zellen supprimiert und TH2-Zellen stimuliert. Im Frühstadium wäre das also eine super Sache, im chronischen Stadium nur bedingt. Buhner empfiehlt das z.B. auch zur Prävention während der Zeckensaison bei Nicht-Infizierten.
Mir hat Astragalus eher nicht gut getan (hab's jedoch eher aufgrund meiner Ehrlichien genommen, nicht wegen der Borreliose)

Allgemein gilt bei NEM und Kräutern, dass man darauf achten sollte, was einem gut tut. Vorsichtig beginnen und wenn's einem eher schadet als nützt nicht weiter nehmen (manchmal nicht so leicht, wie es sich anhört, ich hatte von einigen Kräutern auch Anfangsverschlechterungen, von Vitamin D auch, die sich jedoch bald wieder gelegt haben).

Achja, wer das nötige Kleingeld hat, kann es auch mit teuren Präparaten wie Transfer Faktor probieren, sind in Deutschland aber schwer erhältlich, soll Immunsystemunterstützend wirken und gerade auch die CD57+NK-Zellen stimulieren.
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Thanks given by: leonie tomate , Filenada , Hibiskus
#6

Hallo zusammen!

Ihr habt hier viele gute Tipps gegeben, besonders Valtuille.

Ich denke, wenn man von etwas überzeugt ist bzw. an die Wirkung eines Mittels glaubt, egal ob Tee, Vitamin, Mineralstoff, Heilkraut usw., dann wird einem das Mittel meist auch irgendwie helfen.
Das heißt: die Psyche spielt hierbei eine nicht unwichtige Rolle.

Und wenn man dann tatsächlich eine positive Wirkung verspürt, eine Besserung der Beschwerden, dann ist das natürlich hilfreich und wird dem Mittel zugeschrieben.

Meine Tochter und ich haben seit 7 Jahren fast alles ausprobiert, was auf diesem Gebiet gegen Borreliose und für die Stärkung des Immunsystems angeboten wird: von Chinarinde gegen Kopfschmerzen und Schwindel, Karde, Katzenkralle, Artemisia annua, Enzyme, Heilkräuter gegen alle möglichen Beschwerden, Vitamin B - Komplex, Vit, D .........

Unsere Erfahrung hat aber zeigt: alle diese Mittel, Vitamine .... helfen meist nur am Anfang, ( Psyche?) dann läßt die Wirkung wieder nach.
Teilweise hatten wir den Eindruck, daß die Vitamine das Gegenteil bewirkten.

Deshalb der Gedanke von mir, was die Psyche betrifft.

Aus dieser Erfahrung heraus sind wir zu der Erkenntnis gekommen, daß alle zusätzlichen Vitamine... unnötig sind. Einzige Ausnahme: Magnesium bei Wadenkrämpfen oder Muskelschmerzen, bzw. Vitamin B bei Nervenschmerzen und Gürtelrose.
Auch das Artemisia nehmen wir immer wieder mal ein, obwohl eine eindeutge Wirkung auch nicht auszumachen ist. ( übrigens nicht nur bei uns)

Wichtig ist eine gesunde Lebensführung, leichter Sport ( bei uns nur als leichte Gymnastik möglich), wenn möglich viel frische Luft und eine Ernährung, die hauptsächlich aus frischen Lebensmitteln besteht.

Wenn man sich so gesund ernährt, dann sind zusätzliche Nahrungsergänzungen unnötig und oft sogar schädlich, wie man ja inzwischen auch weiß.

Viel Schlaf, wenig Stress, Entspannung und schöne Erlebnisse, die in einem auch mal ein Glücksgefühl entstehen lassen, sind m.Meinung nach viel wichtiger für ein gesundes Immunsystem. ( was ja auch schon richtigerweise von meinem Vorredner erwähnt wurde)

Uns geht es jedenfalls seitdem besser als zu der Zeit, in der wir alles Mögliche zusätzlich schluckten.
Ab und zu erfolgt natürlich dann mal wieder eine Antibiose, um die kommen wir halt auch nicht herum.

Ich wünsche euch allen deshalb ein gut funktionierendes Immunsystem, ohne viel Extras zuführen zu müssen.

Liebe Grüße

Amrei

Mitglied bei: www.onlyme-aktion.org
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Trenne dich nicht von deinen Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
aber aufgehört haben zu leben. ( Mark Twain )
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Thanks given by: Extremcouching , Sommerluft


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