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Ziel von Samento unklar
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KerstinH Offline
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Beitrag #1
Ziel von Samento unklar
Hallo zusammen,

ich habe ja in meinem anderen Thread geschrieben, dass ich nun neben Mino anfange, Samento zu nehmen und das zu steigern.
Da ich bereits nach dem ersten Tropfen reagierte, geselle ich mich wohl zu den Personen, die empfindlich darauf reagieren. Ich nehme es nun seit 10/12 Tagen ein, war mittlerweile auf 3x2 Tropfen und einen Tag nach dieser Dosis erreichten mich die ersten Kopfschmerzen neben weiteren neurologischen Problemen. Heute habe ich es komplett ausgelassen und seit heute Mittag geht es mir wieder gut. Wink

Erst dachte ich, es könnte ein Schub sein, aber mittlerweile bin ich mir sicher, es kommt vom Samento. Nun... und das ist ja mein eigentliches Anliegen dieses Threads: ich verstehe das Ziel nicht von Samento. Klar: es soll helfen - Symptomfreiheit. Aber wie hoch muss ich aufdosieren, so viel bis ich reagiere? Soll ich drauf reagieren? Ist das das Ziel? Sozusagen als Zeichen, dass die Dosis nun die Borries zum Sterben bringt? Also als "Samento-Herx"? Lassen die Beschwerden dann wieder nach, wenn ich auf der Dosis bleibe??? Oder soll ich wieder runter gehen? Hilft Samento nur, wenn ich BEschwerden habe? Ist also auch hier "Durchhalten" die Devise? Ich habe mir den langen Samento-Thread durchgelesen und mir ist die Handhabe nicht ganz klar geworden. Wer kann helfen?

HuhLightbulbLightbulbLightbulb

Danke Icon_winken3

Kerstin
10.02.2013 23:05
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leonie tomate Offline
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Beitrag #2
RE: Ziel von Samento unklar
Hallo Kerstin,

die Problematik die du beschreibst, kann im Grunde bei jeder Form der Borreliose-Therapie entstehen. Egal ob mit Antibiotika oder naturheilkundlichen Präparaten.

Die Abgrenzung was Schub, Herx, Nebenwirkung oder gar Unverträglichkeit ist, fällt oft schwer.

Zitat:Aber wie hoch muss ich aufdosieren, so viel bis ich reagiere? Soll ich drauf reagieren?

Das ist so, als ob du fragen würdest: Soll ich eine Herx haben?
Nein, sollst du nicht - aber manchmal geht es nicht ohne. Icon_unknownauthor_zwinker

Ich kann dir nur sagen, wie ich das gehandhabt habe: Ich habe vorsichtig hochdosiert. Täglich einen Tropfen mehr.
Wenn es zu Reaktionen kam, habe ich nicht weiter gesteigert, sondern bin erst mal bei der Dosierung geblieben.
Manchmal nur für einen Tag, gelegentlich auch direkt für mehrere.
Das habe ich davon abhängig gemacht, wie stark ich reagiere. Es musste halt für mich persönlich noch okay sein.
Bei mir sind die Symptome dann immer schwächer geworden. Dann ging es weiter.
Da kann man sich im Grunde nur auf das eigene Körpergefühl verlassen.
Aber ganz ohne "Durchhalten", ging es auch bei Samento (+ Banderol) nicht.

Übrigens habe ich das Samento nur zweimal täglich eingenommen. Nach meiner Kenntnis sollte eine Tagesdosis von 60 Tropfen (2x 30) nicht überschritten werden.
Und ich habe es mit Banderol kombiniert.
Allerdings habe ich von dem nie "soviel gemerkt".

Kerstin, ich wäre allerdings sehr vorsichtig, wenn es zu ausgesprochen heftigen Reaktionen kommt.
Eine Unverträglichkeit von Präparaten ist nie ausgeschlossen.


Liebe Grüße

Leonie

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Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen.

Platon
11.02.2013 05:44
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ticks for free Offline
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Beitrag #3
RE: Ziel von Samento unklar
Hallo Kerstin,

in den US-Lymeforen wird oft von starken Reaktionen auf Samento berichtet.
Neben sehr langsamen Aufdosieren wird zum Entgiften/Ausleiten dann "Burbur" und "Parsley" empfohlen, welche eh fester Bestandteil beim Cowdenprotokoll sind.

http://flash.lymenet.org/ubb/ultimatebb....544#000000

LG, ticks
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.02.2013 08:04 von ticks for free.)
11.02.2013 08:03
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KerstinH Offline
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Beitrag #4
RE: Ziel von Samento unklar
Hallo,

danke für Eure Antworten. Doch mir ist nach wie vor nicht klar, wie viel Tropfen man einnehmen soll. Jeder ist ja individuell unterschiedlich und reagiert anders darauf. Also 60 Tropfen maximal. Und wie viel minimal? Bringt es nichts, wenn sie keine Beschwerden auslösen? Welches ist die richtige Dosierung für mich?
Sorry Leute... aber ich schnall´s echt nicht. Sad
Übrigens nehme ich noch 4x4 Tr. Burbur jeden Tag zur Ausleitung. Und trotzdem kam meine Reaktion. Gott, ich bin so froh, dass es mir wieder besser geht. Und das ist doch eigentlich das Ziel. Oder muss es immer erst schlechter gehen, bevor es besser wird? Würde mein Mann, der keine Borre hat, auch solche Symptome von Samento bekommen?

Was ist eigentlich Banderol?

Danke und lG

Kerstin
11.02.2013 12:25
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Sunnie Offline
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Beitrag #5
RE: Ziel von Samento unklar
Hallo Kerstin,
ich gehöre auch zu denen, die empfindlich reagieren.
Als ich mit Samento anfing hab ich auch zu schnell aufdosiert und bekam bei 2x10 Tropfen heftigste Reaktionen. Ich hab mehrere Tage extreme Schweißausbrüche gehabt.
Nach dem ich auf 5 Tropfen runter dosierte, hörte das auf.
Danach hab ich immer nur 2x1 Tropfen hochdosiert und erst, wenn es mir mehrere Tage lang besser ging, weiter gemacht. Ich bin auf diese Weise gaaanz langsam auf 2x15 Tropfen gekommen.
Mit der Zeit bemerkte ich, dass mir das Samento auf den Ischiasnerv geht. Der war ständig gereizt.
Nach einer Weile mit 2x15 Tropfen ließ aber auch das nach.
Ich versuche es momentan mit 2x17 Tropfen und prompt tut das Bein wieder weh.

Als ich vor ein paar Tagen bei meinem Hausarzt war, meinte auch der, dass es möglich sein könnte, dass die Ischiasreizung vom Samento kommt. Zitat:"Samento räumt ordentlich im Körper auf - und das tut weh. Da müssen Sie durch..." Er will mir aber Spritzen (ohne Cortison!) geben, falls es nicht mehr auszuhalten ist. Er hält übrigens als Ziel eine Dosis von mindestens 24 Tropfen täglich für erforderlich (Jahaaa, mein Hausdoc hat sich Borre-technisch fortgebildet und ich muss demnächst nicht mehr so weit bis zum Spezi fahren!!! *freu*)

Seit ca. 2 Wochen nehme ich 2x10 Tropfen Burbur zusätzlich und hab das Gefühl, dass es gegen die Schmerzen wirkt. Deshalb mache ich jetzt auch nochmal den Versuch, etwas aufzudosieren.
Es geht mir momentan (bis auf die Ischiasschmerzen) sowieso sehr gut.

Also wenn ich Dir einen Tipp geben darf, liebe Kerstin:
Dosiere ganz langsam auf. Wenn es Dir damit ein wenig schlechter geht, dann ist das normal.
Wenn Du Dich an eine Dosis gewöhnt hast, warte 1-2 Tage und dosiere dann wieder 1-2 Tropfen hoch.
Wenn es Dir sehr viel schlechter geht, solltest Du ein paar Tropfen runterfahren, bis Du Dich wieder erholt hast.
Die Verschlechterungen zeigen an, dass es wirkt.
Versuche, auf insgesamt ca. 25 Tropfen täglich zu kommen.
2x10 Tropfen Burbur helfen, die Nebenwirkungen geringer zu halten.

Banderol wird meistens in Verbindung mit Samento eingenommen. Es wirkt auch gegen Borrelien.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen.
LG
Sunnie

Der frühe Vogel kann mich mal...
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.02.2013 12:58 von Sunnie.)
11.02.2013 12:47
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ynnok Offline
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Beitrag #6
RE: Ziel von Samento unklar
Hi Kerstin,

Ich bin nicht höher als 20tr. Samento und 20 tr. Banderol gekommen, in einem Zeitraum von 4 Monaten, hab aber zusätzlich 600 mg azy genommen und 10tage Metro 2mal500mg pro Monat. Hab dann Samento und banderol abgesetzt, weil es mir immer schlechter ging, hab mich in meine Anfangszeiten der borre zurückversetzt gefühlt, konnte ich dann einfach nicht mehr aushalten, hab Angst bekommen, das es so bleibt. Ich nehm jetzt nur noch 10tage Clary und Metro pro Monat. Sollte sich mei Zustand in den nächsten 3 Monaten stark verbessern, dann werde ich Samento und banderol noch mal versuchen. Borreliose braucht ja immer ein paar Monate bis man merkt das sich was verbessert hat (toxinbelastung).

Du kannst ja deinen Mann mal fragen ob er ein paar Tage das Samento einnimmt,
Dann kannst du beobachten was passiert. Also Samento ist ja zur immunstärkung!
Aber entscheiden müsst das natürlich du und dein Mann, nicht das ich eine auf die Mütze Krieg!

Viele Grüße konny

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11.02.2013 12:56
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Amrei Offline
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Beitrag #7
RE: Ziel von Samento unklar
Hallo Kerstin,

mit Samento gibt es die unterschiedlichsten Erfahrungen. Selbst Ärzte sind sich nicht einig über die Wirksamkeit.
Wenn man extreme Reaktionen auf ein Medikament hat, dann würde ich persönlich nicht unbedingt "auf Teufel komm raus" weitermachen.
Ich würde pausieren ( da ging es dir doch auf einmal besser? ) und dann nocheinmal vorsichtig mit 3 - 5 Tropfen anfangen.
Wenn dir das bekommt, dann bleib doch einfach dabei.
Jeder reagiert anders. Es muß nicht immer eine hohe Dosis sein, um Erfolg zu haben. Schließlich ist es kein Antibiotikum.
Du kannst ja dann immer noch etwas höher gehen, wenn du das Gefühl hast, es sei nötig.
Im Laufe der Zeit bekommt man ein Gespür dafür, was einem gut tut, hilft oder nicht.
Solltest du aber jedesmal erneut massive NW bekommen, dann würde ich es einfach weglassen.

Ich wünsche dir alles Gute!

Liebe Grüße

Amrei

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11.02.2013 15:32
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Rosenfan Offline
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Beitrag #8
RE: Ziel von Samento unklar
Hallo,

ich glaube, über Herx hatte Dietmar schon des Öfteren im alten Forum etwas geschrieben.

M.W. tritt ein Herx nur während einer antibiotischen Behandlung auf. Alles andere würde ich als Unverträglichkeit bezeichnen.

Herxheimer

Gruß - Rosenfan

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11.02.2013 16:08
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Valtuille Offline
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Beitrag #9
RE: Ziel von Samento unklar
Zitat:M.W. tritt ein Herx nur während einer antibiotischen Behandlung auf. Alles andere würde ich als Unverträglichkeit bezeichnen.

Mit solchen Pauschalaussagen würde ich mich zurückhalten.
Verschlechterungen, auch bei Antibiotika, können viele Ursachen haben und pauschal zu sagen, bei nicht antibiotischen Behandlungen sind es Unverträglichkeitsreaktionen ist schon sehr weit aus dem Fenster gelehnt, zumal Samento, wie viele andere Kräuter auch, antibiotisch wirkt.

Ob es nun in die enge Definition der Herxheimer-Reaktion (aufgrund der wiederholten Reaktionen spricht ja teils nur von "Herxheimer artigen Reaktionen") passt und ob man es so nennen kann, ist eine andere Sache.
11.02.2013 17:12
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Phönix Offline
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Beitrag #10
RE: Ziel von Samento unklar
@Rosenfan:

Eine Herx, wie sie eigentlich definiert ist, tritt bei AB auf, da hast Du Recht. Wenn wir es aber mal "Erstverschlechterung" oder so nennen, dann ist das keineswegs unbedingt eine Unverträglichkeit.

Ich hatte bei AB nie eine Herx (oder etwas anders, das sich so äußerte).
Bei Samento hingegen flammten etliche Symptome wieder auf. Ich fühlte mich aber gut, sonst. Von der allgemeinen Fitness und der Stimmungslage her betrachtet ging es mir mit Samento sofort deutlich besser.

Von Außen betrachtet sind diese Dinge schwer zu beurteilen, aber als diejenige, die in dem Körper drinsteckte, während der Behandlung mit Samento, bin ich mir absolut sicher, daß es keine Unverträglichkeit war, sondern in meinem Körper etwas enorm arbeitete - mit anfänglichen Nebenwirkungen.

Ich habe die Dosis damals etwas gesenkt. Einmal, weil mein Nachschub sich verzögerte und ich nicht pausieren wollte, aber auch um zu verifizieren, daß das Auflammen der Arthritis und co. vom Samento kam. Tatsächlich ging die "Herx" zurück. Ich dosierte langsam wieder auf. Die Besserung hielt an und schritt voran. Die Verschlechterung gewisser Symptome blieb ab da aus.

Una est, quae reparet seque ipsa reseminet, ales.

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11.02.2013 20:24
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