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2. Langzeitantibiose
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nüx Offline
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Beitrag #1
2. Langzeitantibiose
Sodele, ich bin nun schon seit 9 Wochen wieder mit Azi gepulst dabei.
Das hatte ich Anfang des Jahres auch schon für 14 Wochen mit tollem Erfolg, es ging mir ab Woche 8 so gut wie lange nicht mehr. Leider sind nach dem Absetzen alle Symptome wieder gekommen, weswegen mein HA und ich uns entschlossen haben, es noch mal zu versuchen. Mein Spezi war leider nicht willens, mit meinem HA zusammenzuarbeiten, so dass letzterer und ich auf uns selbst gestellt sind.
Er liest sich ganz lieb alles durch, was ich anschleppe und ist offen für meine Ideen, leider fehlt ihm die Erfahrung mit chronischer Borreliose.

Gestern hatte ich wieder einen Termin mit ihm und wir haben uns dazu durchgerungen, dieses Mal jetzt noch Mino und Artemisia annua dazuzunehmen, weil es mit Azi alleine nicht so recht weitergehen will.

Vorm Mino hab ich ziemliche Manschetten, da ich Doxy ganz schlecht vertrage und die NW von Mino ja noch etwas heftiger sein sollen.
Ich habe jetzt mal nachgelesen und dachte, ich schleiche es wie folgt ein:

3 Tage Mino 50mg morgens, dann 3 Tage 50 mg morgens und abends, drei Tage 100-50 und danach 100-100

Geht das so (vorausgesetzt, ich vertrage das Zeug) oder sollte ich noch langsamer machen?
Artemisia nehme ich morgens und abends je 200mg

Wäre lieb, wenn ihr mir eure Erfahrungen schreiben könnt.Shy

LG
nüx
13.09.2012 11:16
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Phönix Offline
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Beitrag #2
RE: 2. Langzeitantibiose
Zitat:Vorm Mino hab ich ziemliche Manschetten, da ich Doxy ganz schlecht vertrage und die NW von Mino ja noch etwas heftiger sein sollen.

Bei mir war Doxy das einzige AB, das ich nicht so gut vertrug. Aber mit Mino hatte ich keinerlei Probleme. Wenn man davon absieht, daß ich die ersten paar Tage etwas an Schwindel und Kopfdruck litt.
Es muß also nicht zwangsläufig so sein, daß Du das Mino so schlecht verträgst wie Doxy oder noch weniger.

Eingeschlichen habe ich das Mino auch. Ich habe angefangen mit 50 morgens, 50 abends. Da hatte ich wie gesagt ein wenig mit Nebenwirkungen zu kämpfen, aber alles absolut im Rahmen. Ich bin dann recht schnell auf 50 morgens, 100 abends hoch. Da hätte ich vielleicht warten sollten, denn da flammten die Nebenwirkungen noch mal wieder auf. Als ich aber auf 100 morgens, 100 abends hoch bin, gab es keine Nebenwirkungen mehr, und das blieb auch den Rest der 3 Monate so. Ich muß allerdings sagen, für mich sind AB generell sehr gut verträglich, deshalb bin ich vermutlich kein Maßstab.

Ich drücke die Daumen, daß Du Mino auch besser verträgst als Doxy!

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leonie tomate Offline
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Beitrag #3
RE: 2. Langzeitantibiose
Hallo nüx,

mir geht es da so wie Phönix. Ich vertrag das Mino deutlich besser, als das Doxy.
Das Einschleichen von Mino ist extrem wichtig. Wie langsam oder schnell du dabei vorgehen musst, ist individuell sehr verschieden.
Du kannst mit Mino, aber ein wenig "spielen". Wenn du merkst, dass Nebenwirkungen auftreten, reduzierst du einfach ein wenig - oder setzt einfach mal eine Einnahme aus.

Ich wünsche viel Erfolg!Shy

Liebe Grüße
Leonie

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Platon
13.09.2012 14:48
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wuf-wuf Offline
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Beitrag #4
RE: 2. Langzeitantibiose
Mino ist mir sehr gut bekommen,nicht mal eine phototxische Reaktion gab es.
Vom Doxy bekomme ich sofort Sonnenbrand,trotz Schutz und Schatten.
Azi macht bei mir Scheißerei...
Ich hab das Mino auch nicht eingeschlichen, dafür aber Herxheimer Reaktion.

Der einzige Mist auf dem nichts wächst ,ist der Pessi-Mist( Theodor Heuss)
14.09.2012 10:38
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nüx Offline
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Beitrag #5
RE: 2. Langzeitantibiose
Danke für eure ErfahrungenShy

Ich habe gestern mit 50mg angefangen und bisher ist alles gut. Kann so bleiben!!

Drollig ist ja der Waschzettel: bei Gelenkschmerzen setzten Sie das Medikament ab und benachrichtigen Sie ihren Arzt.

*hust* Meine Gelenke schmerzen fast alle......Cool

Ein bisschen irritiert bin ich wegen der Lebertoxität, bei mir wurde im Rahmen der zig Blutabnahmen mal AK gegen glatte Muskulatur gefunden, nur ein Wert, der auch auf eine autoimmune Hepatitis weisen kann....aber bisher waren die Werte immer alle okay.

Nun ja, ich werd es einfach weiternehmen und mal schauen, wie ich klarkomme. Vielleicht bringt es ja auch tatsächlich einen kleinen Durchbruch *hoff*
14.09.2012 15:07
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Filenada Offline
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Beitrag #6
RE: 2. Langzeitantibiose
Zitat:3 Tage Mino 50mg morgens, dann 3 Tage 50 mg morgens und abends, drei Tage 100-50 und danach 100-100
Geht das so (vorausgesetzt, ich vertrage das Zeug) oder sollte ich noch langsamer machen?

Genau diese Einschleichvariante empfehle ich auch jedem.
Ein Arzt, der rät, Mino über drei Tage einzuschleichen (wie es von meinem ersten Spezi kam), der hat Mino garantiert selbst noch nicht genommen!! Icon_doh

Wenn trotz aller guten Wünsche die Nebenwirkungen zuuuuu heftig sind, kannst Du, wie oben schon jemand schrieb, mit Mino "spielen". Aber geh dabei nicht unter 100 mg pro Tag. Wenn's dann wieder besser geht, wieder LANGSAM hochdosieren.

Laß aber auf jeden Fall regelmäßige Blutkontrollen machen, am Anfang engmaschig (mind. alle 2 Wo.). Ich bin nicht die Einzige, die durch Mino 'ne Leukozytose bekommen hat. Das Doofe ist, sowas merkt man nicht gleich. Icon_verwirrt2


Zitat:Ein bisschen irritiert bin ich wegen der Lebertoxität

Wenn die Leberwerte kontinuierlich steigen, kannste Mariendistelkapseln nehmen. (Bei Bedarf Präparatname + Bezugsquelle per PN) Funktionierte bei mir wunderbar. Allerdings hab ich auch nicht so lange gewartet, bis die Leberwerte ins Unermeßliche gestiegen sind, sondern schon vorher Mariendistelkapseln geschluckt. Seitdem alles wieder im Normalbereich.

Viel Glück Dir mit Deiner neuen Freundin Mino! Icon_winken3

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15.09.2012 11:42
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Phönix Offline
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Beitrag #7
RE: 2. Langzeitantibiose
Ich habe bei jeder Antibiose direkt Mariendistel genommen. Zusätzlich zu Mino habe ich Clari, Metro und Quensyl geschluckt und meine Leberwerte waren immer top in Ordnung.

@Filenada: Bei uns gab es in einem Supermarkt Mariendistelölkapseln die sehr gut waren. Es war zusätzlich Artischocke mit drin, wobei ich auch ohne hätte leben können, aber die Dosierung war ganz ordentlich, man kam mit einer am Tag aus und der Preis stimme auch.
Jetzt verkaufen sie die aber nicht mehr. Würdest Du mir Deine Bezugsquelle per PN mitteilen?

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15.09.2012 13:37
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nüx Offline
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Beitrag #8
RE: 2. Langzeitantibiose
(15.09.2012 11:42)Filenada schrieb:  ]

Wenn die Leberwerte kontinuierlich steigen, kannste Mariendistelkapseln nehmen. (Bei Bedarf Präparatname + Bezugsquelle per PN) Funktionierte bei mir wunderbar. Allerdings hab ich auch nicht so lange gewartet, bis die Leberwerte ins Unermeßliche gestiegen sind, sondern schon vorher Mariendistelkapseln geschluckt. Seitdem alles wieder im Normalbereich.

Viel Glück Dir mit Deiner neuen Freundin Mino! Icon_winken3
Danke schön, bisher haben wir keine Probleme miteinanderShy

(15.09.2012 13:37)Phönix schrieb:  Ich habe bei jeder Antibiose direkt Mariendistel genommen. Zusätzlich zu Mino habe ich Clari, Metro und Quensyl geschluckt und meine Leberwerte waren immer top in Ordnung.


Jetzt verkaufen sie die aber nicht mehr. Würdest Du mir Deine Bezugsquelle per PN mitteilen?

Mariendistel nehme ich sowieso schon dazu, ich hatte im Herbst letzten Jahres vor den Antibiosen ganz leicht erhöhte Werte, die sich aber nach den AB und Mariendistel völlig normalisiert haben. Vielleicht waren die ja auch wegen der B. erhöht...man weiß es nicht!

Aber Bezugsquelle hätte ich auch gerne, vielleicht geht es ja noch günstiger als im Moment.

BB und EKG werden alle drei Wochen gemacht, schon wegen des Azis.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.09.2012 15:44 von nüx.)
15.09.2012 15:33
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Filenada Offline
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Beitrag #9
RE: 2. Langzeitantibiose
@ Phönix & nüx: Brieftauben sind raus. Icon_vogelgrippe

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nüx Offline
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Beitrag #10
RE: 2. Langzeitantibiose
Danke für die PNShy

Mal eine Wasserstandsmeldung, ich würde mich über eure Meinungen freuen.

Ich nehm jetzt Mino 1-0-1, Verträglichkeit ist ganz okay, Doxy haut mir viel schlimmer auf den Darm.
Gestern Abend hatte ich eine Herx??Huh
Mir taten ca. 4 Stunden nach der Einnahme plötzlich fast alle Gelenke weh, leichte Nervenschmerzen kamen dazu. Ich hab wechselnd gefroren und geschwitzt.
Ließ sich aber alles noch ganz gut ertragen, wenn auch ziemlich lästig.

Nun frag ich mich nur, ob ich evtl. besser erst noch ein paar Tage länger bei den 2x 50 mg bleibe oder übermorgen wie angedacht weiter hochdosiere.

Hat jemand einen Rat für mich?

LG
nüx
18.09.2012 15:16
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