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Nervenwurzelzreizung/Ischialgie durch chronische Borreliose??
#21

(01.12.2015, 19:27)bluesky4ever schrieb:  Nein das ist (leider) kein Fehler.

Schade. Undecided

Damit würde ich persönlich aber nicht zum Heilpraktiker gehen, sondern zu einem Hämatologen oder Internisten, der sich damit auskennt.


(PS: Um die Mini-Erhöhung des einen Leberwertes mußte Dir keine Sorgen machen, das ist noch ok. Erst wenn's kontinuierlich ansteigt. Also regelmäßige Kontrolle.)

Shit happens. Mal bist Du die Taube, mal das Denkmal...

Gehört zu den OnLyme-Aktivisten: www.onlyme-aktion.org
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Thanks given by: borrärger
#22

Hallo zusammen,

habe meine Infusionen jetzt durch. Symptome sind nicht so wirklich besser geworden - während der Therapie war das ne ziemliche Berg und Tal - Fahrt. Die ersten Tage hatte ich unmittelbar nach der Infusion Schüttelfrost. (erstes Mal sehr stark, zweites mal stark, drittes mal etwas, etc.) und 5 Minuten nachdem die Infusion angeschlossen war haben meine Füße/Beine angefangen zu kribbeln. Leider bin ich die Nervenschmerzen in den Füßen/Beinen noch nicht los. Wollte jetzt mit Samento/Banderol weitermachen, aber dashat vorerst der Zoll einkassiert. Nachdem momentan (seit ca. 5ter Infusion) mein Magen/Darmtrakt trotz Probiotika ziemlich durchhängt lasse ich heute auch mal den Katzenkrallentee bleiben.

Viele Grüße,
Thomas
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Thanks given by:
#23

Zitat:muss jetzt ein paar Grundlagen lernen... ;-)

....wenn Du Dich wirklich selber informieren willst kann ich Dir diese Seite empfehlen: www.lymenet.de (Symptome, Diagnose, Behandlung).

Ich finde diese Präsenz ist sehr hilfreich und gibt genug Informationen her um auch mit Symptomen besser umzugehen. Viel Spaß beim lesen.....Rolleyes

Ich kann Dir aus meiner Erfahrung sagen, dass Ceftriaxon mir überhaupt nichts gebracht hat und ich habe mir mehr als drei Monate Infusionen verpassen lassen,
solange bis ich darauf allergisch reagierte! Wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, wurde seinerzeit bewiesen, dass Cetriaxon die Borrelien veranlasst zystische Formen anzunehmen. Mehr nicht. Meine Symptome haben sich dadurch leider nicht verbessert.
Ich weiß, es ist verrückt, man ist geneigt nach jedem Strohalm zu greifen. Nur leider helfen homöopathische Mittel nur begrenzt, aber die Borrelien wirst Du damit auch nicht los. Ich habe einen langen Kampf hinter mir und therapiere konsequent mit Antibiotika (AB) nach den Leitlinien. Außerdem nehme ich nur die empfohlenen Nahrungsergänzungen das sind: essentielle Fettsäuren, Coenzym Q 10, Vitaminn B Präparate, Multivitamine, Magnesium und ganz wichtig ein Darmmittel wegen des AB. Mir bringt es spürbaren Erfolg, wenn ich diese eben beschriebene Therapie lange, ca. mindestens 6 Monate durchführe.

Alles Gute für Dich.
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Thanks given by: Hydrangea , Hanna
#24

Hi Betroffene, danke für Deine Antwort.

Was die Leitlinien angeht ist wohl meine Hausärztin jetzt schon fertig (15 Tage iV, jetzt ist aber gut). Immer wieder kam sie mal bei den Infusionen reingeschneit mit einer latenten Erwartungshaltung dass ich endlich mal sage, dass ich geheilt bin. Mehr AB werde ich von ihr nicht bekommen. Borreliosezentrum Augsburg werde ich mir nicht leisten können, vor allem will ich nicht ständig an der Nadel hängen.
Vielleicht läuft mir über Weihnachten (quasi als WeihnachtswunderIcon_xmas1_smile) ein Spezi über den Weg, momentan ist keienr in Sicht.

PS: Das sich das, was da in mir ist - Borre oder was auch immer - sich auf AB immer nur während Plasmazeit schlafen legt und dann wieder aufwacht hatte ich auch das Gefühl. Würde für die Zystenannahme sprechen.
Obwohl es ist schon teilweise besser geworden, jetzt so nach dem fast 2ten Tag danach habe ich das Gefühl, dass sich gewisse Beschwerden wieder melden (könnten). Mal gucken.
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Thanks given by:
#25

Bewiesen zum Thema Behandlung von Lyme-Borreliose beim Menschen ist leider gar nichts. Die Leitlinien sind derzeit alle in der Überarbeitung oder veraltert.

14 Tage Ceftriaxon können bei einer eindeutigen Neuroborreliose ausreichend sein. Bei nicht eindeutigen sind sie es oft nicht. Die Lehrschulmedizin bietet hierfür jedoch keine Lösungen. Dieser Tatsache sollten sich alle Ärzte bewusst werden. Eigenes Denken und Handeln der Ärzte mit mehr Kreativität wäre gefragt.

Dass das Ceftriaxon bei dir gewirkt hat scheint deiner Schilderung nach der Fall zu sein. Ob dir nun eine Verlängerung z. B mit einem oralen Antibiotikum mehr Nutzen bringt kann keiner Wissen. Es kann sowohl Nutzen bringen wenn man der Schilderung glaubt , aber auch Schaden.

Mit Sicherheit werden Schäden die bereits entstanden sind sich auch nicht immer sofort regenerieren. Je länger die Erkrankung schon bestanden hat umso eher können auch Probleme permanent bleiben. Bei wem sich das wie entwickelt ist leider sehr schwer vorherzusehen .

Abwarten und schauen, wie es sich entwickelt scheint derzeit sowieso der einzige Weg zu sein. Falls zu viel zurückkommt würde ich auf alle Fälle einen neuen Anlauf machen mit anderen Mitteln.

Liebe Grüße Urmel

Mitglied bei => Onlyme-Aktion.org

Lass das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören (Dalai Lama)
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Thanks given by: Hanna , Klaus
#26

Update: nehme seit ein paar Wochen Samento/Banderol, morgens ALA, ein paar NEMs, jede 2te Woche Beifuß- Tinktur mit etwas Kardetinktur verfeinert. Wenn meine Frau bei Verwandten weg ist gibt es Zwiebel ;-)
Richtig krasse Reaktionen gab es die letzten Tage auf Samento+Knöterich. Ich gehe vorerst nicht von Unverträglichkeitsreaktionen aus.

What would Captain Kirk do?
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