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Teebaumöl
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carlinsche Offline
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Beitrag #1
Teebaumöl
ich habe gerade über die antimikrobielle Wirkung von Teebaumöl gelesen , das gewissermaßen mal der Vorläufer der Antibiotika gewesen ist.

Hat jemand Erfahrungen mit Teebaumöl?

Grüße vom Carlinsche

Hüte Dich,
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21.12.2013 20:07
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amaz0ne Offline
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Beitrag #2
RE: Teebaumöl
kenn ich nur gegen Insektenstiche und Pickel - äußerlich - riecht furchtbar.

http://www.gesundheit.de/medizin/naturhe...leskoenner

Liebe Grüße
Amaz0ne


Wer die Flinte ins Korn wirft, sollte aufpassen, dass er dabei nicht ein blindes Huhn erschlägt.....
21.12.2013 20:29
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Donald Offline
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Beitrag #3
RE: Teebaumöl
Bei mir hat es möglicherweise einen Hautpilz endgültig geheilt. Den Geruch empfinde ich als ausgesprochen heilkräftig, auch wenn das jetzt etwas seltsam klingt.
Aber nur weil es grundsätzlich antibiotisch wirkt, heißt das noch lange nicht, daß es innerlich gegen Borrelien irgendetwas ausrichtet. Antibiotische Substanzen gibts ja tausende. Alkohol, nur als Beispiel. Trotzdem wird selbst ein täglicher Vollrausch nichts bewirken.
Gruß
Donald
22.12.2013 00:07
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Regi Offline
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Beitrag #4
RE: Teebaumöl
Na ja, mit einem Vollrausch leg ich mich ins Bett und fühl mich wie auf Wolke 7, denn ich habe absolut keine Schmerzen. Die Nebenwirkungen am nächsten Tag sind allerdings unakzeptabel. Biggrin

LG, Regi

Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.

Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)
22.12.2013 07:36
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carlinsche Offline
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Beitrag #5
RE: Teebaumöl
(22.12.2013 00:07)Donald schrieb:  Bei mir hat es möglicherweise einen Hautpilz endgültig geheilt. Den Geruch empfinde ich als ausgesprochen heilkräftig, auch wenn das jetzt etwas seltsam klingt.
Aber nur weil es grundsätzlich antibiotisch wirkt, heißt das noch lange nicht, daß es innerlich gegen Borrelien irgendetwas ausrichtet. Antibiotische Substanzen gibts ja tausende. Alkohol, nur als Beispiel. Trotzdem wird selbst ein täglicher Vollrausch nichts bewirken.
Gruß
Donald

das finde ich bemerkenswert, wenn meine Hautprobleme wieder auftreten könnte ich das ja mal versuchen. Prednisolosalbe hat da ja nichts gebracht. Vor der innerlichen Anwendung fürchte ich mich etwas, denn sie wird ja als nicht ganz ungefährlich beschrieben.Aber interessant ist es für mich nach wie vor.
Danke Carlinsche

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22.12.2013 08:27
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Rosenfan Offline
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Beitrag #6
RE: Teebaumöl
Also, wer sich mal hier durcharbeitet, wird feststellen, dass eine ganze Reihe von Heilpflanzen als antibiotisch wirksam, und was weiß ich noch, eingestuft werden. Aber: die Menge macht es, damit es wirkt. Und die Menge ist dann auch meist dafür verantwortlich, dass erhebliche Nebenwirkungen auftreten.

Risiken und Nebenwirkungen

Gruß - Rosenfan

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22.12.2013 10:16
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AnjaM Offline
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Beitrag #7
RE: Teebaumöl
Also, als Vorläufer von Antibiotika würd' ich jetzt Teebaumöl nicht bezeichnen, das wäre mir zu sehr "Werbesprech". :-)

Bei Teebaumöl sollte man auf jeden Fall auf seriöse Qualität achten - es wird mehr "Teebaumöl" verkauft als eigentlich produziert wird.

Das ätherische Öl ist aber tatsächlich ein antibakteriell wirksames (und auch antimykotisches) Mittel. Das sind aber viele ätherische Öle. Was ein gutes, frisches (!!!!) Teebaumöl auszeichnet ist, dass man es auch pur verwenden kann. Als Prophylaxe nach einem Zeckenstich kann man es pur rund um die Stichstelle auftragen. Das ÄÖ dringt durch die Hautbarriere und kann so quasi als Erste-Hilfe-Maßnahme angewendet werden. Alle 2 Stunden ein oder zwei Tropfen auf die Stichstelle geben. Wink

Das nächste was Teebaumöl, zumindest bei in vivo-Versuchen kann - es kann Biofilme zerstören.

Als alleinige Anwendung bei Borreliose finde ich es zu "harmlos". Aber in Mischungen mit verwendet durchaus sinnvoll.

Man muss übrigens nicht unbedingt eine innerliche Einnahme immer ins Auge fassen. Da ätherische Öle (zumindest die meisten) die Hautbarriere leicht durchdringen und sich recht schnell im ganzen Körper verteilen, kann man durchaus auch mit einer äußerlichen Anwendung unterstützend tätig sein. Da muss man dann allerdings auf eine korrekte Verdünnung achten und damit rechnen, dass die eigene Haut einem womöglich einen Strich durch die Rechnung macht, weil die verschiedenen Häute unterschiedlich sensibel darauf reagieren. Ich hab das große Glück, dass ich bisher alles problemlos vertragen hab.

lg, Anja
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.12.2013 10:21 von AnjaM.)
22.12.2013 10:20
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AnjaM Offline
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Beitrag #8
RE: Teebaumöl
(22.12.2013 10:16)Rosenfan schrieb:  Risiken und Nebenwirkungen

Gruß - Rosenfan

Diese "Nebenwirkungen" treten meist bei bereits oxidiertem Teebaumöl auf. Damit ist z.B. zu rechnen, wenn man sein Teebaumöl bei Aldi und Konsorten kauft, wenn das Teebaumöl in klaren Flaschen aufbewahrt wird, wenn es überlagert ist, wenn man gleich 50 ml kauft und es jahrelang zuhause rumsteht, die Flasche ständig offen rumsteht, und, und, und....

Benutzt man Teebaumöl gewissenhaft (frisch, echtes Teebaumöl, nicht älter als ein halbes Jahr, in kleinen Braunglasflaschen, kbA), dann ist das Risiko, dass die Haut reagiert schon auf ein Minimum reduziert. Ganz ausschließen kann man es nicht. Aber gerade beim Teebaumöl haben die vermeintlichen Kontaktallergien meistens überlagerte, schlechte, gepantschte Ware als Ursache.

lg, Anja
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22.12.2013 10:27
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Oolong Offline
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Beitrag #9
RE: Teebaumöl
Mit gutem Teebaumöl (wie Anja gerade schrieb) aus der Apotheke habe bei äußerlicher Anwendung gute Erfahrungen gemacht zur Desinfektion, z. B. verwende ich es in Gemeinschaftseinrichtungen wie Hallenbad oder Ferienwohnung für die Füße, weil es antimykotisch wirkt.

Die Teebaum-Blätter werden von Kräuterkontoren als Tee angeboten, also zur Zubereitung eines Getränks. Ich habe es aber noch nicht probiert.
Damit sind die Blätter vom Melaleuka alternifolia gemeint, nicht zu verwechseln mit echtem Tee, der ein Kameliengewächs ist (Camelia sinensis usw.).

Über verschiedene handelsübliche Heilpflanzenpräparate bin ich einigermaßen informiert, Teebaumöl als Kapsel oder andere Form, die größere Einnahmemengen erlaubt, habe ich noch nirgends gefunden. Das Öl pur in größeren Mengen zu nehmen, wie ich es mit Propolis mache (ca. 1 Tlf. tägl.), würde ich mich nicht trauen, ev. bei einem Versuch - tröppelweise steigern - doch, aber ich habe es erstmal nicht vor.

Oolong

Geduld und Gelassenheit des Gemüts tragen mehr zur Heilung unserer Krankheit bei,
als alle Kunst der Medizin.


Wolfgang Amadeus Mozart
22.12.2013 11:05
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Sinchen Offline
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Beitrag #10
RE: Teebaumöl
Hallo carlinsche,

als antiseptisches ätherisches Öl ist Teebaumöl gegen vielerlei gut.. also eigentlich gegen alle wegen Bakterien verursachte Leider auf der Haut: Ich finde diese Seite erzählt alles, was es über Teebaumöl zu erzählen gibt: http://www.teebaumoel.net

Ich selbst habs mal gegen Nagelpilz benutzt, also als eine Art Fußbad. Hat geholfen!
24.12.2013 09:47
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