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Beschwerden so schlimm, dass man denkt es geht nix mehr...Eigene Erfahrungen dazu?
#1

Hey ihr Lieben,

Ich bin mal wieder seit ein paar Tagen extrem geplagt: Extreme Schwäche, Schmerzen in Gelenken, Schwindel, Sehstörungen, Übelkeit etc... pure Verzweiflung was ich tun soll.

Hattet ihr schon mal Tage, an denen es euch so beschissen ging, dass ihr dachtet das überleb ich heute nicht? Seid ihr mal ins Krankenhaus?

Würd mich über eigene Erfahrungen von euch freuen!

Grüße, Steffi
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#2

Hallo Steffi!

Im Jänner diese Jahres schmerzten meine Knie & Oberschenkelmuskulatur so sehr, hab mich dann für 4 Tage ins KH (Neuro) gelegt. Konnte kaum noch 1000m gehen.
Allerdings hatte ich da noch keine Diagnose.

Nun, die Ärzte haben mich nicht ernst genommen.
Außer den Standardtests (Temp. Blutdruck, Blutbild...) wurde noch ein EMG, ENG & ein MRT der LWS gemacht.
Eigentlich sind sie gesund......

War eine harte Zeit, ABER es wird besser.
Auch bei Dir!!!

Herzliche Grüße
Helmut

Mitglied von OnLyme-Aktion.org
Never give up...
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#3

Hallo Steffi,

Krankenhaus nicht, aber vor drei Wochen ging es mir so schlecht, dass ich eigentlich den ganzen Tag nur noch liegen wollte.
Wir haben einige Tiere und die mogendliche Fütterungsrunde von 10 Minuten war so anstrengend für mich, dass ich hinterher schweißgebadet war. Dabei ist das wirklich keine körperliche Arbeit und die Strecke beträgt insgesamt höchstens 200-300 m
Jetzt endlich geht es bergauf!

Ich wünsche Dir gute Besserung!
Christina
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Thanks given by: Extremcouching
#4

Hallo Steffi,

deine Frage kann ich ganz klar mit ja beantworten. Wenn ich mir nicht ganz sicher bin, geh ich immer zum Arzt oder auch ins KH. War bei mir vor allem bei meiner Herzproblematik der Fall.

Aber ich meld mich mal per PN bei dir... du wohnst nämlich direkt in meiner Nachbarschaft.

LG Niki

Gehört zu den Onlyme-Aktivisten: www.onlyme-aktion.org
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Thanks given by: Extremcouching
#5

Hallo Steffi,

Ja solche Tage kenne ich auch zu gut.
Es kam auch schon vor das mich meine HÄ dann als Notfall in die Klinik eingewiesen hat, da ich mich nicht mehr auf den Beinen halten konnte und starke Atem- Herzprobleme hatte.
Es kam auch vor, dass sie in der Klinik nicht wirklich weiter wussten ( Herx), da habe ich das erste mal die ganze Nacht gebetet, da ich auch das Gefühl hatte das war es jetzt.
Es geht immer weiter, man muss die schlimmen Tage abwettern lassen und abwägen wann es ein Notfall wird.
Eine Herxheimer Reaktion kann es bei Dir nicht sein, oder? Ich glaube Du bist noch nicht in Therapie!?

Halte durch und sei lieb gegrüßt
Jo

Liebe Grüße Jo


OnLyme-Aktion.org


Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben,an denen du nichts ändern kannst.
Der eine ist gestern und der andere ist morgen.

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Thanks given by: Luddi , Helmut , Extremcouching
#6

(15.07.2014, 11:55)Steffi90 schrieb:  Hattet ihr schon mal Tage, an denen es euch so beschissen ging, dass ihr dachtet das überleb ich heute nicht?

Ja, aber da konnte ich nicht mal mehr - ohne Dir oder anderen jetzt zu nahe zu treten - nicht mal mehr an den PC. Hab flacher als flach gelegen, konnte nur noch auf allen Vieren zwischen Bett und Toilette kriechen, vor Kraftlosigkeit nicht mal mehr Klopapier abreißen. Radio/TV/lesen ging alles nicht mehr. Ich lag nur im Bett und hab mich gefreut, daß im November die Sonne so schön scheint...

Zitat:Seid ihr mal ins Krankenhaus?

Meine beiden besten Freunde haben in dieser Zeit täglich auf mich eingeredet, ich solle ins Krankenhaus. Der eine hatte in einem sogar schon ein Bett für mich "organisiert". - Nee, wollte ich nicht. Ich hatte panische Angst, daß die dort keine Ahnung, von Borreliose ham, mir Psychomacke oder Rheuma einreden wollen, mir meine erste SINNVOLLE Antibiose wegnehmen und ich dann im Rollstuhl lande. Ich wollte diese sieben Wochen durchziehen und danach wieder gesund sein; ich wußte vorher, daß 'ne Herx übel werden kann, hatte mich genug drüber belesen.
Ins Krankenhaus bin ich nach dreieinhalb Wochen dann doch gekommen, obwohls mir dann schon viiiiiiel besser ging. Aber ich hatte durch Mino 'ne Leukozytose bekommen. Pech gehabt.
Tja, und im Krankenhaus war's dann tatsächlich so, wie ich befürchtet hatte - null Ahnung weder von Borrelien, geschweige denn von meinen anderen Untermietern, und ich solle doch mal in eine Rheumaklinik...
Im Endeffekt war's so, daß ein Arzt von meinem (Dank Hopf-Seidels Buch und damaligem Forum und Dank "Die verschwiegene Epidemie" frisch erworbenen) Wissen so beeindruckt war, daß er sich nachts stundenlang im Internet belesen hat. Der ist aus allen Wolken gefallen, was er für Informationsdefizite in Sachen Infektiologie hat und das so frisch nach der Uni. Bei der Verabschiedung bedankte er sich dann bei mir für die Nachhilfe. Und ich mich bei ihm, daß er mich ernst genommen und mir zugehört hat. Icon_kolobok
Danach ging's bei mir weiter mit sinnvoller Antibiose und fünf Monate später als Rucksackurlauber in den Süden. Icon_thumbs1

Shit happens. Mal bist Du die Taube, mal das Denkmal...

Gehört zu den OnLyme-Aktivisten: www.onlyme-aktion.org
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#7

Mit 55J. fand der Ausbruch der B. statt und ich bekam über die LP (Lumbalpunktion) die Diagn. NB (Neuroborreliose),was eine sehr große rarität als Diagnoseart ist-das heißt: soweit mir bekannt bei ca. nur 5% gestellt wird.
In dieser Klinik wurde die LP 2mal durchgeführt und nach 2jahren habe ich mich erneut dort Einweisen lassen,um eine 3te LP durchführen zulassen.
Wie mir das gelang...weiß ich heute nicht mehr.
Schlussendlich war diese 3te LP negativ (wie erwartet) und die Diagnose war...Depressiv.Bingoooo.... bin überzeugt,das mich dieser Ablauf anstandslos in die Reha brachte und ich mit knapp 58J. ohne irgendwelche Probs-in die Frührente brachte. Um wegen schmerzen in die Klinik zu gehen-Nee..nee...das muß dann schon knüppeldick kommen und so,das ich nichts mehr mitkriege. - anfang -

PS:Was ich auch damit sagen,ausdrücken+hinweisen will...
...ohne diesem und einem älteren Forum ( das viele hier auch kennen)wäre mein Weg bishierhin und heute,noch übler gewesen - es reicht aber auch so...

... auch du bist ein Teil des Wasser`s - das jeder Fisch zum schwimmen braucht...
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Thanks given by: Filenada , irisbeate , Extremcouching
#8

Hallo,

da ich noch jung und unerfahren war, was heftigste Schmerzen anbelangt, war ich deshalb zweimal stationär in der Klinik (Rheumatologie und Orthopädie), da mir bisher kein Arzt stärkere Schmerzmittel verschreiben wollte, blieb mir nichts anderes übrig. Beides Mal über die Notaufnahme, weil ich die Schmerzen nicht mehr ausgehalten hab, das war abartig.
Jetzt hab ich für die furchtbarsten Tage starke Schmerzmittel, auf die ich weitestgehend verzichten kann. Aber allein das Wissen, dass da noch etwas ist, was mir im Notfall helfen würde, macht es für mich leichter, wie eine Reißleine beim Fallschirm sozusagen.
Ich kann es verstehen, dass man damit am liebsten in ein Krankenhaus gehen würde, meist sind die Ärzte in der Notaufnahme mit Borreliose jedoch nicht vertraut/überfordert. Wenn dann behandeln Sie symptomatisch z.B. die Schmerzen oder bei Fieber mit Infusionen usw. - aber das verschafft einem selbst ja meist schon Verbesserung. Wenn dein Allgemeinzustand jedoch kritisch wird, das merkt man meist ja noch selbst (oder die Angehörigen), also Fieber, Herz-/Atemprobleme usw. dann würde ich nicht zögern dorthin zu gehen.

Es gibt immer schwarze Tage, aber es gibt auch immer wieder bessere Tage! Gib nicht auf!
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Thanks given by: Filenada , Helmut , Luddi , Extremcouching
#9

Danke für eure Erfahrungen :) Ist zwar nicht schön, dass ihr das alles durchleben musstet aber es tut irgendwie gut zu wissen, dass man nicht alleine dasteht und andere das ganze auch überlebt haben..

Nein Herxheimer kanns nicht sein, bin noch nicht in Therapie..

Thema Psycho... ja diagnose somatisierungsstörung hab ich auch schon auf meinem konto... hab auch antidepressiva bekommen (aht überhaupt nix gebracht, ich hab schmerzen und nicht wirklich ein depressives stimmungstief) und ne therapie angefangen.. aber das bringt halt alles nix wenn der Körper streikt (ich bin eignetlich echt ein optimistischer lebensfroher mensch!). Jetzt hab ich gerade die AD seit Sonntag abgesetzt und leute von so beschissenen Absetzerscheinungen hat mir davor natürlich keiner erzählt... zum heulen..

Ohja im Krankenhaus war ich auch schon einmal im OKtober... nach 2 CTs, BLutabnahme und 6 std in der Notaufnahme wurde ihc wieder heimgeschickt mit den Worten: sie sollten dann unbedingt weitere Tests machen lassen und den Schwindel etc abklären lassen... DAFÜR WAR ICH IM KH !

@FIlenada: Ohje.. nee du trittst mir nicht zu Nahe, solche Tage hatte ich auch schon... ich war nur im Bett, habs nichtmal geschafft mir was zu essen zu holen etc... furchtbar...
"Danach ging's bei mir weiter mit sinnvoller Antibiose und fünf Monate später als Rucksackurlauber in den Süden." ----> wow toll :) davon träume ich, dass das bei mir auch mal wieder möglich ist.. durch den schwindel und die auch teilweise ohnmachtsattacken hab ich ne panikstörung entwickelt und solange der schwindel nicht weg ist und es mir besser geht ist das leider in weiter ferne... (Ich hatte auf unserer hochzeitsreise auf den malediven auch so nen heftigen panikanfall...)
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#10

Hallo Steffi,

ich weiß sehr gut, was du mit dem Absetzen von ADs meinst. Wäre besser sich da langsam rauszuschleichen als abrupt abzusetzen. Je nach Zubereitung von dem was du nimmst, geht das besser oder schlechter. Aber von heut auf gleich alles wegzulassen, das ist übel.

Was nimmst du und wie ist die Zubereitung? Ich hatte das selbst mal mit Kapseln, in denen kleine Kügelchen verpackt waren, die habe ich einzeln abgezählt und von Tag zu Tag reduziert, dann ging es grad so.

Liebe Grüße Urmel

Mitglied bei => Onlyme-Aktion.org

Like a bird on the wire
Like a drunk in a midnight choir
I have tried in my way to be free (Leonard Cohen)
 
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Thanks given by: Niki , Luddi , Extremcouching


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