20.08.2014, 11:35
Hallo zusammen,
wie man vielleicht an ein paar Beiträgen von mir sehen kann bin ich nun leider auch schon seit über einem Jahr erkrankt. Ich weiß, im Vergleich zu vielen von euch ist das noch ein verhältnismäßig kurzer Zeitraum. Nach mehreren AB Therapien, jedemenger NEMs und allgemein gesundem Lebensstil habe ich zumindest einen Großteil der Symptome einigermaßen in den Griff bekommen können. Was mir zur Zeit noch am meisten zu schaffen macht sind nicht etwa die klassischen körperlichen Symptome wie Gelenkschmerzen, Lähmungen etc. sondern vielmehr Symptome welche wahrscheinlich auf einen völlig durcheinander geratenen Hormonspiegel zurückzuführen sind. Vor der Erkrankung war ich immer ein sehr optimistischer, gut gelaunter Mensch doch nach ca. einem halben Jahr Borreliose konnte ich kaum noch positive Emotionen empfinden. Es fühlt sich an als ob all meine Transmitterstoffe aufgebraucht wurden oder einfach nicht mehr produziert werden. Nachdem ich mich etwas mehr Informiert habe, habe ich herausgefunden dass eine Borreliose tatsächlich auf irgendeine Art und Weise Serotonin verbrauchen kann. Ist das richtig? Wie genau geschieht das? Mittlerweile kann ich depressive Personen in meinem Bekanntenkreis nachvollziehen da diese mir immer versucht haben zu erklären dass eine Depression nicht einfach ein anhaltendes Gefühl von Trauer ist sondern vielmehr ein Gefühl des nicht-fühlen-könnens. Allerdings ist meine psychische Einstellung weiterhin recht positiv, es fühlt sich wirklich eher so an wie ein physiologischer Effekt welcher mir einfach jene Stoffe raubt die mich glücklich machen. Ich nehme seit ca. 2 Monaten Johanniskraut aber dies zeigt kaum eine Wirkung. Ich versuche auch möglichst viel an die frische Luft zu gehen, Sonne zu tanken und mich gut zu ernähren. Habt ihr vielleicht irgendwelche Tipps die mir da helfen könnten? Habe gesehen dass man auch Serotonin direkt oder dessen Vorstufen als Präparat zum Einnehmen kaufen kann aber ich habe auch gelesen dass so etwas seit Einführung der Mao-Hemmer kaum noch genutzt wird.
Weitere anhaltende Probleme sind unter Anderem allgemeine Schwäche, starker Haarausfall, Gewichtsverlust (bei mir alles andere als ein positiver Nebeneffekt) und ich sehe einfach blass und krank aus. Ich weiß, solche äußerlichen Dinge sind sicherlich nicht so schwerwiegend zu beurteilen wie andere Krankheitssymptome aber sie belasten mich dennoch sehr und ich erwähne gerade diese Symptome weil sie meines Wissens nach ebenfalls alle durch einen gestörten Hormonspiegel hervorgerufen werden können. Vor ca. einem Monat hat mir eine Allgemeinmedizinerin Schilddrüsenhormone (L-Thyroxin) verschrieben obwohl der Wert bei mir eigentlich noch im Normalbereich lag. Ich vermute daher dass ich wahrscheinlich nicht unter einer permanenten Schilddrüsenentzündung leide (glaube das nennt sich hier Hashimoto-Thyreoiditis, richtig?). Hat aber bisher auch nicht geholfen außer dass mein Gewichtsverlust noch stärker wurde. Habt ihr diesbezüglich noch irgendwelche Ideen was man da machen kann? Wenn ich unter dem Begriff "Hormonbehandlung" suche finde ich auch nichts anderes als Behandlungen mit Schilddrüsenhormonen und Mao-Hemmern.
Was speziell den Haarausfall angeht gibt es ja eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Aber da ich schon seit sehr langem Kalzium, Magnesium und Biotin zu mir nehme und mich basisch ernähre und Basenpulver zu mir nehme kann man ja schon mal einen Haar-Nährstoffmangel und eine Übersäuerung ausschließen, oder?
wie man vielleicht an ein paar Beiträgen von mir sehen kann bin ich nun leider auch schon seit über einem Jahr erkrankt. Ich weiß, im Vergleich zu vielen von euch ist das noch ein verhältnismäßig kurzer Zeitraum. Nach mehreren AB Therapien, jedemenger NEMs und allgemein gesundem Lebensstil habe ich zumindest einen Großteil der Symptome einigermaßen in den Griff bekommen können. Was mir zur Zeit noch am meisten zu schaffen macht sind nicht etwa die klassischen körperlichen Symptome wie Gelenkschmerzen, Lähmungen etc. sondern vielmehr Symptome welche wahrscheinlich auf einen völlig durcheinander geratenen Hormonspiegel zurückzuführen sind. Vor der Erkrankung war ich immer ein sehr optimistischer, gut gelaunter Mensch doch nach ca. einem halben Jahr Borreliose konnte ich kaum noch positive Emotionen empfinden. Es fühlt sich an als ob all meine Transmitterstoffe aufgebraucht wurden oder einfach nicht mehr produziert werden. Nachdem ich mich etwas mehr Informiert habe, habe ich herausgefunden dass eine Borreliose tatsächlich auf irgendeine Art und Weise Serotonin verbrauchen kann. Ist das richtig? Wie genau geschieht das? Mittlerweile kann ich depressive Personen in meinem Bekanntenkreis nachvollziehen da diese mir immer versucht haben zu erklären dass eine Depression nicht einfach ein anhaltendes Gefühl von Trauer ist sondern vielmehr ein Gefühl des nicht-fühlen-könnens. Allerdings ist meine psychische Einstellung weiterhin recht positiv, es fühlt sich wirklich eher so an wie ein physiologischer Effekt welcher mir einfach jene Stoffe raubt die mich glücklich machen. Ich nehme seit ca. 2 Monaten Johanniskraut aber dies zeigt kaum eine Wirkung. Ich versuche auch möglichst viel an die frische Luft zu gehen, Sonne zu tanken und mich gut zu ernähren. Habt ihr vielleicht irgendwelche Tipps die mir da helfen könnten? Habe gesehen dass man auch Serotonin direkt oder dessen Vorstufen als Präparat zum Einnehmen kaufen kann aber ich habe auch gelesen dass so etwas seit Einführung der Mao-Hemmer kaum noch genutzt wird.
Weitere anhaltende Probleme sind unter Anderem allgemeine Schwäche, starker Haarausfall, Gewichtsverlust (bei mir alles andere als ein positiver Nebeneffekt) und ich sehe einfach blass und krank aus. Ich weiß, solche äußerlichen Dinge sind sicherlich nicht so schwerwiegend zu beurteilen wie andere Krankheitssymptome aber sie belasten mich dennoch sehr und ich erwähne gerade diese Symptome weil sie meines Wissens nach ebenfalls alle durch einen gestörten Hormonspiegel hervorgerufen werden können. Vor ca. einem Monat hat mir eine Allgemeinmedizinerin Schilddrüsenhormone (L-Thyroxin) verschrieben obwohl der Wert bei mir eigentlich noch im Normalbereich lag. Ich vermute daher dass ich wahrscheinlich nicht unter einer permanenten Schilddrüsenentzündung leide (glaube das nennt sich hier Hashimoto-Thyreoiditis, richtig?). Hat aber bisher auch nicht geholfen außer dass mein Gewichtsverlust noch stärker wurde. Habt ihr diesbezüglich noch irgendwelche Ideen was man da machen kann? Wenn ich unter dem Begriff "Hormonbehandlung" suche finde ich auch nichts anderes als Behandlungen mit Schilddrüsenhormonen und Mao-Hemmern.
Was speziell den Haarausfall angeht gibt es ja eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Aber da ich schon seit sehr langem Kalzium, Magnesium und Biotin zu mir nehme und mich basisch ernähre und Basenpulver zu mir nehme kann man ja schon mal einen Haar-Nährstoffmangel und eine Übersäuerung ausschließen, oder?