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Meine Erfahrungen mit medizinischem Cannabis
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Regi Offline
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Beitrag #1
Meine Erfahrungen mit medizinischem Cannabis
Ich habe während 3 Wochen eine Therapie mit Cannabis gemacht, in der Hoffnung, die Muskel- und/oder Nervenschmerzen damit lindern zu können.

Präparat: Sativa Öl von Hänseler (Schweiz)

THC-Gehalt: 1 %
CBD-Gehalt: < 0.3 %
Tagesdosis: 3-0-3 mg (Empfehlung Hersteller)
Rechtliche Situation beim Lenken eines Motorfahrzeugs: Wenn sich keine NW bemerkbar machen, darf ein Fahrzeug gelenkt werden, sofern das ärztlich verordnet ist. Nach meiner Recherche ist das in D gleich.

Ergebnis des Therapieversuchs:
Null Wirkung bei den Muskelschmerzen
Wenig Wirkung bei den Neuropathien. Abends musste ich das Öl früh einnehmen, bevor die Neuropathien begannen. Das wiederum führte dazu, dass ich wegen der NW absolut unfähig war, irgendetwas Produktives zu erledigen. Nahm ich es später, setzen die Neuropathischen Schmerzen vor Wirkung des Cannabis ein und gingen dann auch nicht mehr weg.
Für mich ist das Thema erledigt. Aufwand, Kosten und Einschränkungen im Tagesablauf wegen der NW stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.

Diese Erfahrung bezieht sich nur auf das medizinische Cannabis als Öl. Möglich, dass andere Therapieformen, wie z.B. Tinkturen, Dronabinol oder Rauchen anders wirken.

LG, Regi

Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.

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17.09.2015 15:59
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fischera Offline
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Beitrag #2
RE: Meine Erfahrungen mit medizinischem Cannabis
Guten Tag Regi,
aus #1
Zitat:Möglich, dass andere Therapieformen, ............. Rauchen anders wirken.
Das wurde mehrfach berichtet.

Beitrag vom 10.09.2015
http://www.br-online.de/podcast/mp3-down...aech.shtml

https://fridaysforfuture.de/
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und nicht vergessen
https://www.plant-for-the-planet.org/de/...schokolade
17.09.2015 16:12
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johanna cochius Offline
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Beitrag #3
RE: Meine Erfahrungen mit medizinischem Cannabis
Ich habe erst neulich mit einer Nachbarin gesprochen. Sie raucht Cannabis bei Schmerzsyndrom und es macht sie komplett schmerzfrei! Zusätzlich nimmt sie 300mg Morphin :-/
Ich habe den Eindruck, dass es bei unserer Erkrankung wirklich nahezu unmöglich ist ein Mittel zu finden, um die Schmerzen zu lindern. Ohne starke NW...

Darf ich fragen welche NW Du hattest ?

LG Jo

Liebe Grüße Jo


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17.09.2015 18:07
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Regi Offline
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Beitrag #4
RE: Meine Erfahrungen mit medizinischem Cannabis
Ich war einfach bala-bala. Konnte mich nicht konzentrieren. Ein Fahrzeug lenken, könnte so schon gefährlich sein. Ausserdem habe ich den Verdacht, dass die Fressattacken auch eine NW waren.

LG, Regi

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18.09.2015 05:03
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Filenada Offline
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Beitrag #5
RE: Meine Erfahrungen mit medizinischem Cannabis
(17.09.2015 18:07)johanna cochius schrieb:  Sie raucht Cannabis bei Schmerzsyndrom und es macht sie komplett schmerzfrei! Zusätzlich nimmt sie 300mg Morphin :-/

Damit hebt der zweite Satz den ersten ja nun komplett auf.

Erinnert mich an eine Bekannte, die trotz Diagnose chron. Borreliose Cortison bekommt und selbst der Meinung ist, daß sie damit [Zitat:] "super eingestellt" ist. Wenn man nachfragt, erfährt man, daß sie viermal täglich hochdosierte BTM einwirft...

Shit happens. Mal bist Du die Taube, mal das Denkmal...

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18.09.2015 05:03
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Beitrag #6
RE: Meine Erfahrungen mit medizinischem Cannabis
Ach ja, die Kosten habe ich noch vergessen. Ein Flascherl mit 25 ml, was 250 mg entspricht, kostet stolze Fr. 400.-. Das reicht bei der Standarddosis 6 Wochen. Antrag auf Kostengutsprache bei der KK wurde abgelehnt. Bei guter Wirkung hätten wir nochmals einen Antrag stellen dürfen.

Meine HÄ hat sich da sehr reingehängt für mich. Es war eine Bewilligung vom Bundesamt für Gesundheit nötig, wo sie unmögliche Sachen unterschreiben musste. U.a., dass sie die Verantwortung für ALLE Folgen der Verschreibung übernimmt - ohne nähere Definition. Wir fragten uns, ob sie dann auch verantwortlich wäre, wenn ich unter THC-Einfluss einen Unfall baue oder wenn ich das auf dem Schwarzmarkt verkaufe oder wenn ich es missbräuchlich verwende. Da muss man sich nicht wundern, wenn Ärzte beim Verschreiben von Cannabis als Medizin eher blocken, denn das Bewilligungsprozedere war eigentlich eine einfache Sache, wenn man weiss, welche Infos man liefern muss. Dafür liefert der Hersteller des Produkts ein entsprechendes Formular.

LG, Regi

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18.09.2015 05:33
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johanna cochius Offline
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Beitrag #7
RE: Meine Erfahrungen mit medizinischem Cannabis
Zitat:Ausserdem habe ich den Verdacht, dass die Fressattacken auch eine NW waren.

Ja, Cannabis regt den Appetit an ...


@ Filenada

das BTM nimmt die Frau schon viele Jahre, da es die Schmerzen nicht ausreichend lindert, raucht sie seit einiger Zeit Cannabis und das brachte den Durchbruch.


LG Jo[/quote]

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18.09.2015 10:03
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Beitrag #8
RE: Meine Erfahrungen mit medizinischem Cannabis
Wenn Sie diesen Beitrag über Cannabis gesehen haben, wird deutlich es war einmal wieder nur "GEQUATSCHE" der Politik auf diesem Weg kranken Menschen zu helfen.

Auch nicht viel besser wäre die andere Möglichkeit die sich anbietet, wenn man den Beitrag gesehen hat, da werden Gesetze von Vollpfosten gemacht.

Ab 27:30
http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/...ng100.html

Vollpfosten, was ist das?
https://de.wikipedia.org/wiki/Vollpfosten

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06.11.2017 11:30
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Beitrag #9
RE: Meine Erfahrungen mit medizinischem Cannabis
(18.09.2015 05:03)Filenada schrieb:  
(17.09.2015 18:07)johanna cochius schrieb:  Sie raucht Cannabis bei Schmerzsyndrom und es macht sie komplett schmerzfrei! Zusätzlich nimmt sie 300mg Morphin :-/

Damit hebt der zweite Satz den ersten ja nun komplett auf.
Vielleicht nimmt sie das Morphin einfach nur noch weiter ein wegen Entzugserscheinungen?
Die sollen ja heftig sein können.
13.01.2018 02:21
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Marietta Offline
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Beitrag #10
RE: Meine Erfahrungen mit medizinischem Cannabis
Vielleicht würde reines CBD ÖL in 5- oder 10% mehr bringen. ohne das high machende THC. Das ist nicht teuer und man kann es legal kaufen
17.05.2018 13:47
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