Gepulste Therapie

Hallo zusammen

hat noch niemand Erfahrung mit der Injektion von ABs (Cefotaxim)?

Ich habe über die Suchfunktion jetzt auch nichts gefunden...
Eigtl komisch, da es wirklich einfacher wärer als Infusion Huh

Wobei..im Beipackzettel steht
"Die klinische Erfahrung zeigt, dass Cefotaxim-ratiopharm® 2,0 g bei schweren und komplizierten Infektionen intravenös gegeben werden sollte."
Das erklärt es vielleicht

VG!
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(20.02.2020, 18:14)Markus schrieb:  Zwei Tage pro Woche über 10 Wochen hochdosiert Cefotaxim hat wohl Hassler empfohlen...

Weißt du (weiß jemand?)  welche dosen Hassler bei der Stoßtherapie mit Cefotaxim empfiehlt? Leider finde ich diese Informationen nicht, würde aber gern etwas mehr davon erfahren.. Lightbulb
Hat schon mal jemand nach diesem Schema therapiert?.. Gibt es Erfahrungen damit?
Und hier hat Niki geschrieben:

Zitat:Der Wechsel von unterschiedlichen ABs (bakterizid und bakteriostatisch) wird auch von manchen Spezis empfohlen. Z.B. 3 Tage Ceftriaxon, 4 Tage Minocyclin. Aber dann halt ohne Pausen. 

Das wäre auch ein interessanter Ansatz, wenn man einen Monat (oder zwei?) therapiert... Gibt es vielleicht Berichte dazu?..

Viele Grüße!
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@ claudianeff
Aus S.27

Zitat:Da es 48 bis 72 Stunden dauert, bis die Bakterien durch Antibiotika abgetötet werden, tritt auch die Herxheimer-Reaktion verzögert ein.
https://www.borreliose-nachrichten.de/wp...eutsch.pdf


Beiträge von Niki zu dem Thema waren wirklich gut, ihre Meinung zur allergischen Reaktion zu Ceftriaxon war und ist mir fremd, bis heute.

Ich lebe so seit Jahren, manchmal auch nur 1 malige Gabe von 4 Gr. hilfreich.
Unterstütze aber mit hoher Dosis Tinidazol, 3-4 mal im Jahr, 3-5 Tage.

Bei Ceftriaxon viel mir vor Jahren auf bei mir, nach 1. Infusion Lympfdrüsen schwollen an. AB wirkte. Auch am 2 +3 Tag das veränderte sich auf nur noch am 1 Tag.

Ich glaube daher das hier nicht alles falsch ist was die im Labor ermittelt haben.
4. Absatz
https://www.borreliose-verschwiegene-epi...-norwegen/

Immer wieder gerne
https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=6463

https://www.beck-shop.de/huismans-kleman...t/13647162

Gruß fischera
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Thanks given by: claudianeff

Danke fischera Angel dafür, dass du unermüdlich auf die Vorteile der gepulsten Therapie verweist (Stoß- oder Watschentherapie sind wohl die Synonyme dafür, denke ich). Was ich in diesen Berichten herauslese, geht es darum, ein geeignetes Regime zu finden. Nach den langen AB Einnahmen spielt vor allem die Unberechenbarkeit der Immunprozesse eine große Rolle (man bezeichnet sie mal als Autoimmunprozesse, mal als Allergien... was da genau abläuft, weiß keiner), das fällt bei jedem unterschieldich aus, vom individuellen Verlauf, Veranlagungen, Co-Infekt., Vorerkrankungen+Medikationen, vielleicht von allen Lebensumständen abhängig.  Icon_confusednew
Also bin ich im Moment auf der Suche nach einem passenden Schema. Jetzt habe ich 3 Tage Cefotaxim infundiert, 6g tägl. Wie schon früher, trat eine sofortige positive Wirkung ein Icon_blog-messias , wobei die Symptome noch deutlich ausgeprägt sind. Der Wechsel auf Mino+Azi hat mir voriges Jahr sehr gut getan. Daher will ich jetzt für 4 Tage auf Mino umsteigen und in diesem Wechsel 4 x (4 Wochen) therapieren. Danach mache ich die Pause. Eigentlich hat mir – vom Gefühl – das Azi sehr gut geholfen, wäre eventuell nochmals mit Mino zu kombinieren (diese Option bleibt aber noch unter dem ?).
In deinem letzten link schreiben auch die Autoren (Klemann, Huismans) von den gepulsten AB Gaben. Warum sie meinen, dass bei neurologischen Erscheinungen mit Cefotaxim 12g tägl. bessere Resultate als mit Ceftriaxon erzielt werden, ist mir nicht ganz klar.
Das ist immer ermunternd zu lesen, dass dir, Niki, AnjaM – vielen die hier berichtet haben, - die gepulste Therapie gut geholfen hat. Manche sind geheilt – unglaublich!  Icon_fred_blumenstauss 
Ich werde dann schreiben, wie es bei mir läuft!
Viele Heart Grüße!
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Zu #114 
mit dem Hinweis, was ich in diesem Zusammenhang hier beschreibe, trifft nur  auf bestimmte Personen zu, die mit Borrelien infiziert sind.

Ganz sicher ergeht es Menschen im Frühstadium nicht so, wenn die 1. Behandlung gut durchgeführt wird.

https://onlyme-aktion.org/wp-content/upl...shilfe.pdf
Hier beachte man, USA Studien
https://onlyme-aktion.org/wp-content/upl...rsager.pdf

Claudianeff,
Dir brauche ich nicht besonders deutlich zu schreiben was jetzt kommt hat mit Wissenschaft wenig zu tun. Es sind eigene, von anderen, aus Gesprächen mit einem Arzt der weit über 500 B.Patienten hatte Erfahrungen, Kenntnisnahmen.

Nach weit über 1000 Gramm Ceftriaxon, was ich durchaus als sehr guten Helfer in der Sache ansehe, war mir klar, das wird nicht immer so weitergehen können. 
Da kommen Kollateralschäden auf mich zu, ohne Frage.

Auch kam die Frage auf bin ich heilbar, mit dieser Behandlungsform? 
Waren die Schäden die vor der Behandlung stattfanden schon heftig, so das ein altes Leben, wie ich es gern wieder gehabt hätte, eigentlich ausgeschlossen ist.

Ich wollte eine Entscheidung treffen, für mich. 
Ich habe Menschen kennengelernt mit Behandlungszeiten von 5 - 15 Jahren.
Auch eine Risikoabwägung sollte es sein.

Einen Weg finden der mich am Leben teilhaben lässt, wenn auch eingeschränkt. 
Aber ich kam ja aus einer Situation wo betreutes Wohnen im Raum stand.
Das war vom Tisch. 
Da sich sonst eigentlich keiner um mich und … bemüht. Politik, Gerichte, Gutachter 50:50 bei 8 Begutachtungen, usw.

Es kam der Versuch mit der Watchentherapie mit 2 verschiedene AB's.
Es geht mir gut, nur im direkten Vergleich mit anderen könnte ich sagen, eher schlechter.
Aber da gibt es auch die andere Gruppe, für die bin ich kerngesund, 
nicht weil sie mich für einen Spinner halten, nein weil es sie noch schlimmer erwischt hat. (es gibt ja nicht nur Borreliose)

 Ich habe mir (fast) abgewöhnt Menschen zu informieren, wenn sie nicht explizit nachfragen, warum man sich über 500 Infusionen legt.
Wo muss man da anfangen? 
Und Dr. Google erzählt dann eine andere Version. Und der Hausarzt auch, in der Regel.

Ob und wie mein Vorgehen hilft, ist nach über 10 Jahren Behandlung, eher eine rhetorische Frage. 
Vielleicht hat ER recht? 
Vielleicht auch nicht?

Zitat:Chronische Verlaufsformen der Lyme-Borreliose, sei es die organtreuen oder das Postlyme-Syndrom, sprechen nicht mehr auf Antibiotika an, sondern müssen je nach Beschwerden symptomatisch behandelt werden. Bestimmte Aerztekreise propagieren allerdings antibiotische Langzeitbehandlungen über Monate, ja sogar über Jahre. Patienten können sich während dieser Therapie besser fühlen. Die Beschwerden kehren aber nach Absetzen der Medikamente wieder zurück. Dieses Verhalten beruht auf einem Trugschluss. Sie ist auf eine günstige Nebenwirkung der eingesetzten Antibiotika (Tetracycline, Cephalosporine, Hydroxychloroquine, Nitroimidazole) zurück zu führen, nämlich auf die sehr gute antientzündliche Wirkung, welche aber nichts zu tun hat mit der antibiotischen Wirksamkeit. Aus diesem Grunde werden einige der aufgeführten Substanzen auch bei rheumatischen Erkrankungen und bei chronischen, nicht infektiösen Darmerkrankungen eingesetzt.

http://www.zeckenliga.ch/downloads/2013_...20Satz.pdf


Zitat:Großer medizinischer Durchbruch erfreut Heilpraktiker. Wie jetzt bekannt wurde, helfen Globuli auch gegen Zecken.
Ja, Globuli helfen gegen Zecken.
Man muss nur ganz genau zielen, um sie auch wirklich zu treffen.
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