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Hohe EBV und CMV Antikörper - wer kann mir helfen
#1

liebe urmel,

darf ich mal nachfragen ob dir die microimmuntherapie was gebracht hat?
hab die gleiche auch empfohlen bekommen, bin aber skeptisch...

meine super-werte 11/2015 Rolleyes
EBV lgG-AK 2531.0 U/ml (0.0 - 22.0)
EBV lgM-AK 9.6 U/ml (0.0 - 22.0)

CMV lgG-AK 426.6 AE/ml (0.0 - 6.0)
CMV lgG-AK 0.31

hashimoto thyreoiditis
TSH 4.38

einige meiner beschwerden:
depressionen, nicht belastbar, antriebslos, müde, erschöpft...
steifigkeit in sprunggelenken, vor allem nachts u morgens
pochende schmerzen in den knien nur nachts
extreme verspannungen im rücken/schulterbereich, re. schulterblatt ist seit einem schub im herbst wie einzementiert (trotz dauer-physiotherapie)
leicht geschwollene finger

weiss grad gar nicht recht was ich machen soll...

liebe grüße
heidilara

Kopiert aus http://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=6591 . Mod
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#2

Hallo Heidilara,

willkommen bei uns Icon_winken3

Sind die Werte zur EBV-Diagnostik bei dir so vollständig?

Mir fehlen Angaben zu den EBNA1- Antikörpern und auch möglichst noch zu den EA (Early-Antigenen)

Bei fehlenden EBNA1-Antikörpern, sprich getestet aber nicht vorhanden, könntest du davon ausgehen, dass dein Körper mit der Infektion noch nicht fertig ist. Die EA, falls die gemessen wurden sind ebenfalls Anzeichen, dass der EBV noch aktiv ist. Deine Werte sind allerding doch recht hoch, so dass ich eher schätze, dass dein Immunsystem irgenwie schon Tango tanzt. Ist denn rheumatologisch alles abgeklärt? Auf alle Fälle würde ich, bevor ich irgendwas mit Immusystem experimentiere, wissen wollen, was mit diesem überhaupt los ist. Meines war ein wenig faul und das wollte ich ein wenig in Schwung bringen. Wenn man aber ein bereits überaktiviertes Immunsystem Schwung bringen will, kann das auch kontraproduktiv sein.

Entweder du hast einen Behandler, der sich damit wirklich gut auskennt oder du müsstest dich selbst intensiv mit der Problematik vertraut machen. Das ist aber ziemlich komplex.

Ansonsten entsprechen deine Beschwerden in etwa dem, was ich erlebe, nur dass es sich bei mit wesentlich schwächer zeigt CMV ist bei mir allerdings nicht dabei. Mein letzter großer Einbruch ist jetzt allerdings auch schon 2 Jahre wieder her.

Jetzt zu deiner eigentlichen Frage: Hundertprozentig sicher bin ich mir nicht, was die Wirkung der 2LEBV anbelangt.

Jetzt zu meinem Plan: Ich bin von meinem ursprünglichen Plan etwas abgewichen. Ich hatte auf Grund des Poststreiks meine 3. Runde nicht planmäßig beginnen können und weil das Päckchen überhaupt unauffindbar war, habe ich mir noch ein neues schicken lassen.

Wie es denn so ist, dann kam das erste Päckchen doch noch und ich habe nach Rücksprache mit der Apotheke dann beide behalten und wurde auch auf die Möglichkeit der doppelten Dosierung aufmerksam gemacht und auf ein etwas anderen Einnahmeschema. Das habe ich dann auch gemacht im Juli. Nur ist dann am 4. Tag was eingetreten, was mich komplett erst Mal aus der Bahn geworfen hat. Ich lag 3 Tage mit relativ hohem Fieber im Bett, kein Schnupfen, Husten oder sonst was, nur Fieber und müde. Zeckeninfektion war relativ unwahrscheinlich. So kann ich es mir nur über die Reaktion auf das Zeugs erklären - wäre sonst eine mehr als merkwürdige Sommergrippe.

Da habe ich erstmal aufgehört (Was vielleicht ein Fehler war) aber ich wollte den Sommer nicht verpassen und es ging mir dann den ganzen Sommer über recht gut. Was ich dazu sagen muss, ich nehme immer auch wieder Vitamin C als Pulver zu mir. Ob das nun die positive Wirkung, die ich verspüre erzeugt oder nur unterstützt, weiß ich nicht. Vielleicht war es ja auch der tolle Sommer und Herbst. Dann wollte ich im Herbst weitermachen - und es ging mir immer noch gut, dann hatte ich so viel vor zu tun und Befürchtungen, dass mich das Zeugs vielleicht wieder lahmlegt und so ging es jetzt das ganze restliche letzte Jahr und zum Arzt hatte ich noch keine Aktivierungsenergie. Ich glaube ich habe eine leichte Weißkittelallergie entwickelt. Ich muss wegen der Schilddrüse allerdings sowieso mal wieder hin.

Jetzt im neuen Jahr brauche ich gerade viel Energie für ein Projekt, was ich die nächsten Tage fertigstellen möchte. Daran sehe ich, dass es mir deutlich besser geht als noch vor einem Jahr.

Auf meiner Agenda steht immer noch die Überprüfung der Immunwerte. Ich bin noch nicht sicher, ob ich jetzt noch mal eine Runde beginne, die Sachen habe ich ja noch da oder ob ich erstmal nach meinen Werten schauen lassen will. Was wirklich erfreulich ist, dass die Lymphknoten am Hals jetzt nicht mehr so regelmäßig anschwellen und die Fingergelenke waren zwischendurch ganz passabel. Da hatte ich vor noch längerer Zeit auch mal mit Cortison in die Fingergelenke ein paar Monate Erleichterung.(Ich konnte da fast gar nichts mehr mit der einen Hand machen) Das würde ich aber nicht unbedingt machen lassen, wenn systemisch doch irgendwie Borrelien mit an Bord sind.

Nur noch mal der Vollständigkeit wegen. Wir sind ja hauptsächlich hier im Borrelioseforum. Hast du da eine Vorgeschichte mit Borreliose, gerade auch weil du von nächtlichen Beschwerden berichtest?

Liebe Grüße Urmel

Mitglied bei => Onlyme-Aktion.org

Like a bird on the wire
Like a drunk in a midnight choir
I have tried in my way to be free (Leonard Cohen)
 
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#3

hallo urmel, hallo allerseits Icon_winken3

danke fürs willkommen u deine rasche u hilfreiche antwort, urmel - schön, dass es dir jetzt besser geht!

mehr werte wurden bei mir noch nicht untersucht, bei den ebv u cmv-titern handelte es sich um eine nachforderung von blutwerten, die mein etwas ganzheitlich ausgerichteter orthopäde veranlasste. aber spezialist für so sachen ist der auch keiner, hat er eher spontan gemacht, weil er gerade so einen ähnlichen fall hatte u mein großes blutbild (erhöhte blutsenkung, seit jahren schon) im zusammenhang mit meinen beschwerden dazu paßte. borreliose wurde nicht gemacht, vor ein paar jahren mal (nur 1 wert, auf anforderung meiner gyn, war neg.), aber da sagte dann die damals behandelnde internistin (rheuma-spezialistin), dass man sich das hätte sparen können, weil man dazu das jeweils schmerzende gelenk anstechen hätte müssen Huh

du hast meine ängste schon angesprochen, ich will nix blöder machen als es eh schon ist... mein vater ist 1991 mit 58j an krebs gestorben, hoch malignes non hodgin lymphom stadium III B (angio-immunoblastisch) u coecumkarzinom, das lymphom hatte er jahrelang (ein riesen lymphknoten in der leiste wurde fälschlicherweise als bruch interpretiert, sämtliche b-symtomatik wie hautjucken u nachtschweiß wurden nicht erkannt). meine tochter hatte letzten sommer aus heiterem himmel eine schlimme akute trombozytopenie (thrombozyten bei einlieferung ins kh nur mehr bei 2.000). sie hatte lt. ärzten auch so ein besorgniserregend überaktives immunsystem u wurde lange mit cortison behandelt.
ich selbst leide schon länger an depressionen, angst- u panikattacken (nach einem schlimmen schiunfall durch fremdverschulden 2007), vertrage die dagegen verordneten medikamente überhaupt nicht, hab niedrigen blutdruck, wechselbeschwerden mit extremen hitzewallungen (ohne schweiß, aber auch vor allem nachts) - da ist schwer zu sagen was von was kommen kann Confused

ich weiß jetzt nicht genau an wen ich mich wenden soll, weder mein hausarzt noch mein internist scheinen mir dafür geeignet, aber ich werde trotzdem mal bei beiden vorsprechen, vielleicht fällt ihnen ja doch was ein od sie können mich weiterverweisen.

soll ich mich denn auf borrelien testen lassen bzw wäre sonst noch was wichtig? ich muss mich da erst einlesen, hab euch über ebv u microimmuntherapie gefunden. ich hab viel kontakt zu hunden, pferden, wurde schon öfter von insekten gestochen, waren sicher auch einige zecken dabei. vor einigen jahren wurde ich von einer katze beim einfangen heftig gekratzt u gebissen, wurde damals mit atibiotika behandelt, da meine hand überdimensional angeschwollen ist.

falls du od jemand anders noch ideen hat, immer nur her damit, ich würd mich freuen!

liebe grüße
heidilara
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#4

Hallo heidilara, wie gewünscht der neue Thread zu deiner eigenen Problematik

Gruß Moderator
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Thanks given by: heidilara
#5

hallo.
wenn du von katzen gebissen wurdest,würde ich mich unbedingt auch noch auf bartonellen testen lassen!
lg
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Thanks given by: heidilara
#6

Dein TSH mit 4.38 spricht deutlich für eine Unterfunktion. Alles über 2.5 ist eine manifeste Hypothyreose. Die sehr hohen IgG-Titer sprechen für mich für eine chronische Infektion.
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Thanks given by: heidilara
#7

ich ahbe auch sehr hohe CMV titer aber mein arzt meinte,dass sei normal bei chronischen infektionen.
lg
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