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Zweischneidiges Schwert - HPU, Manganmangel und Borreliose
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Helleri Offline
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Beitrag #1
Zweischneidiges Schwert - HPU, Manganmangel und Borreliose
Hi!

Ich leider noch immer an HPU. Fülle nun seit knapp 3 Wochen schon mit hochdosiertem Zink (Zinkpicolinat) auf und vertrage es gut.

Zu der HPU-Therapie gehört ja auch die Einnahme hochdosierten Mangans.
Ich denke schon, dass bei mir ein starker Mangel durch HPU herrscht - schlappes Bindegewebe, SS-Streifen, Überbeweglichkeit, Probleme mit den Gelenken etc.
Mein HPU-Arzt sagt, ich soll Mangan nehmen (sie hat nur keine Ahnung von Borreliose) und mein Spezi sagt, ich soll erstmal kein Mangan nehmen und es bei Zink und P5P (Vit. B6) belassen.

Jetzt weiß ich nicht, was ich tun soll.

HPU beeinträchtigt das Immunsystem. Ohne intaktes Immunsystem werde ich die Borrelien nicht los. Mit Mangan füttere ich die Borrelien, die ich doch loswerden will.

Es ist zum Haare raufen... ich weiß nicht mehr, was richtig ist!

Habt ihr einen Rat?!

Lieben Gruß und vielen Dank! :-)

Heike
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.03.2016 19:32 von Helleri.)
31.03.2016 19:31
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Helleri Offline
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Beitrag #2
RE: Zweischneidiges Schwert - HPU, Manganmangel und Borreliose
Huhu,
hab ich mir schon gedacht. Hpu ist echt noch zu unbekannt. Eigentlich ziemlich beängstigend, wenn jede 10 Person vorrangig Frauen davon betroffen sind. Ich weiß das auch erst, seitdem ich an den tollen Arzt gekommen bin.

Vielleicht weiß ja doch noch wer Bescheid. Ich schubs es einfach nochmal hoch. :)

Lieben Gruß
01.04.2016 21:00
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borrärger Offline
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Beitrag #3
RE: Zweischneidiges Schwert - HPU, Manganmangel und Borreliose
Zitat:Mit Mangan füttere ich die Borrelien, die ich doch loswerden will.

Ich hab mal meine Manganwerte testen lassen, denn ich habe schon ewig eine heftige Borreliose, und da war überraschender Weise alles in Ordnung, möchte mal wißen, ob das überhaupt nachgewiesen ist.

liebe Grüße borrärgerIcon_winken3

Glücklich ist der, der hinter den schwarzen Regenwolken auch die Sonne sieht.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.04.2016 21:09 von borrärger.)
01.04.2016 21:08
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johanna cochius Offline
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Beitrag #4
RE: Zweischneidiges Schwert - HPU, Manganmangel und Borreliose
Hallo Helleri,

dann würde ich auf den tollen Arzt vertrauenIcon_winken3

Liebe Grüße Jo


OnLyme-Aktion.org


Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben,an denen du nichts ändern kannst.
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01.04.2016 21:12
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Beitrag #5
RE: Zweischneidiges Schwert - HPU, Manganmangel und Borreliose
Huhu,

borrärger ich dachte es sei nachgewiesen, oder sind die Quellen nicht wissenschaftlich belegt? Ich weiss es leider nicht. Ich muss das nochmal recherchieren. Aber schon komisch. Eigentlich wäre ich bei dir auch davonausgegangen,dass die Werte deutlich erniedrigt sind.

Huhu Johanna,
vielleicht sollte ich Ihn nochmal fragen. Es ist mir halt schon sehr wichtig. Eine gute Entgiftungsleistung benötige ich ganz dringend für die geplante Schwermetallausleitung.

Lieben Gruß

Heike
01.04.2016 22:03
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borrärger Offline
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Beitrag #6
RE: Zweischneidiges Schwert - HPU, Manganmangel und Borreliose
Vielleicht, ist es ja auch nachgewiesen, ich will nichts falsches sagen, frag doch nochmal im Forum, wenn Deine Recherchen nichts ergeben. das Ergebnis würde mich dann auch interressieren.

liebe Grüße borrärgerIcon_winken3

Glücklich ist der, der hinter den schwarzen Regenwolken auch die Sonne sieht.
01.04.2016 22:18
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Helleri Offline
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Beitrag #7
RE: Zweischneidiges Schwert - HPU, Manganmangel und Borreliose
Huhu,
okay werde ich machen, falls ich nicht fündig werde.

Lieben Gruß
01.04.2016 22:44
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Schima59 Offline
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Beitrag #8
RE: Zweischneidiges Schwert - HPU, Manganmangel und Borreliose
Hi Helleri,

meine Ärztin ist auch HPU-Therapeutin.
Aus Borreliose macht sie kein großes Werk, findet noch andere abenteuerliche Infektionen, auch Co-Infekte bei ihren HPU-Patienten.
Wenn deine Borreliose nicht mehr akut sondern chronisch ist, würde ich immer erst die Voraussetzungen für eine erfolgversprechende Antibiose schaffen mit der Behandlung der HPU, was aber sicher ein paar Monate dauern wird, soweit ich das weiß.

Ich selbst habe meine Bb und auch die Rickettsien ohne AB in den Griff bekommen. Meine nicht sehr ausgeprägte HPU habe ich mal zwei Monate mit Depyrrol behandelt. Da hat mich niemand vor dem "Mangan-Futter" gewarnt.
Scheint ihnen nicht viel genutzt zu haben.

LG
Schima

Laotse sagt: " Wenn du es eilig hast, geh' langsam."
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.04.2016 22:58 von Schima59.)
01.04.2016 22:58
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Beitrag #9
RE: Zweischneidiges Schwert - HPU, Manganmangel und Borreliose
Huhu Schima,
bist du wieder gesund bzw symptomfrei? :)
Weißst du, wie lange du schon Hpu hast bzw hattest? Ich denke, ich leide seit meiner Geburt daran. Bin sicher das es vererbt worden ist. Hinzu kommen die Amalgamfüllungen - Amalgamvergiftung. Also super Voraussetzungen für Borrelia und Co Infektionen. :(
Ich hab einen Hpu wert von 1,85 von über 5,6 im Referenzbereich und könnte trotzdem in dem ein oder anderen Hpu Buch gut als Vorbild für Fotos dienen.

Hab eine Histapenie, Nebennierenschwäche, Leaky gut und eine Fehlbesiedlung des Darms. Soll den Darm nun aufbauen. Heilerde plus Probiotika und histaminarme Kost.
Dazu kommt, wie du sagst, eine chronische Borreliose plus CoInfektionen. U.a. Clamydia pneumoniae usw. Mein Immunsystem ist echt am Boden. Cd57 NkZellen sprechen für sich. Ich hab echt laut hier gebrüllt.
Aber, jetzt weiss ich es und jetzt kann ich wenigstens versuchen es zu verändern.

Lieben Gruß :)
02.04.2016 07:39
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Schima59 Offline
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Beitrag #10
RE: Zweischneidiges Schwert - HPU, Manganmangel und Borreliose
Hallo Helleri,

nein, symptomfrei bin ich nicht, aber es geht mir verhältnismäßig gut.

Ich war aber auch nie der Meinung, dass alle meine Symptome von einer Borreliose, Rickettsiose, EBV, Clam. pneu., den Legionellen oder sonst was stammen. Die leichte HPU ist sowas wie eine Zufallsdiagnose. Ob nun erworben oder geerbt, was soll mir die Erkenntnis bringen?

Ich bin nunmal jetzt 56 Jahre alt und erwarte nicht, dass ich wieder so gesund wie mit 25 rumlaufen werde, nur weil ich so einigen Erregern den Garaus gemacht habe.

Einiges, was ich im Laufe der Jahre so an Beschwerden erworben habe, geht halt nicht mehr weg.

Aber ich bin hoffnungsvoll, dass ich mit den geeigneten NEMs noch ein bisschen was rausholen kann.
Dazu gehört auch das B6, Zink und Mangan.
Nur werde ich auf Anraten meiner Ärztin nicht mit Megodosen da dran gehen. Viel Zink kann ja den Kupferhaushalt stören. Ich möchte ein Gleichgewicht wieder herstellen, nicht ins andere Extrem fallen.

Aber ich lass mir da auch etwas Zeit. Habe 6 Jahre gebraucht um rauszukriegen, dass ich histaminempfindlich bin, bei den chronischen Infekten noch länger.
Da geht jetz nix mehr von heute auf morgen.

Aber ich kenne diese Hektik, wenn man noch ganz am Anfang seiner Therapie steht. Man will am besten alles auf einmal machen und das sofort, nicht mal bis nächste Woche meint man noch Zeit zu haben.

Aber du musst dich jetzt wohl oder übel entscheiden, ob du auf hochdosierte Antibiotika setzt odererst mal die Selbstheilungskräfte deines eigenen Körpers stärkst.
Denn letztere scheinen ja völlig am Boden zu sein.

Da gehen ja die Meinungen auseinander. Ich glaube, in einem desolaten Körpermileu kommt man mit Antibiotika nur bedingt weiter. Das Immunsystem muss auch was tun.

Und da sind wir dann bei der HPU und dem Zinkmangel, beim leaky gut, der Darmdisbiose usw.
In wie weit man das wieder hinkriegen kann bei einer akuten oder chronischen Borreliose ist ja sehr individuell und bedarf der Betreung durch einen guten Therapeuten.

Aber wie soll das denn gehen mit dem Darmaufbau bei gleichzeitiger Antibiose?

Wenn deine beiden Ärtze sich nicht einig sind, musst du entscheiden, welchen Weg du gehen willst.
Das nimmt dir niemand ab.

LG
Schima

Laotse sagt: " Wenn du es eilig hast, geh' langsam."
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.04.2016 15:00 von Schima59.)
03.04.2016 14:57
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