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Hallo zusammen,
leider beschäftige ich mich seit kurzem etwas intensiver mit Borreliose & Co.
Was mir auffällt ist, dass irgendwie nicht so viel Forschung bzgl. der Diagnose und Behandlung von Borreliose gemacht wird. Insbesondere scheinen die großen Pharma-Konzerne da nicht unterwegs zu sein.
Ist meine Wahrnehmung korrekt? Falls Ihr meine Wahrnehmung teilt, was ist Eure Meinung, dass sich nur wenige Unternehmen mit der Krankheit befassen?
LG
Axel
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Wenn sie sich der Wahrheit stellen würden, würde das gesamte System in kleinste Einzelteile zerbrechen.
Ich persönlich bin mir recht sicher das die Problematik erkannt ist, egal ob Uniklinik oder Pharmakonzern.
Aber kranke Menschen sind lukrativ und komfortabel.
Nur so ein winziger Einwurf von meiner Seite...
Liebe Grüße Jo
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Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben,an denen du nichts ändern kannst.
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Wir alle hier, und da, forschen. Leider hört man uns zu wenig zu.
http://www.borreliose-verschwiegene-epidemie.de/
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Ein Schweizer Spezi sagte mal, dass die Borreliose-Forschung unattraktiv sei, weil man damit keine rasche Ergebnisse erzielen könne. Im Bereich der Diagnostik leuchtet mir das nicht ein. Im Bereich der Therapie schon. Halbwegs brauchbare klinische Studien, insbesondere zur Behandlung der späteren Stadien, bedingen eine vergleichsweise lange Nachbeobachtungszeit.
Klinische Studien zu chronischen Verläufen würden meiner Meinung bedingen, dass entsprechende Diagnostika zur Verfügung stehen, weil kein Mensch weiss, was den Zustand ausmacht. Ich glaube, dass nicht bei jedem mit chronischem Verlauf dasselbe abgeht. Also müssten erstmal Studien gemacht werden, WAS abgeht oder abgehen könnte, dann entsprechende Diagnostika entwickeln, um dann klinische Studien mit gezielten Therapien machen zu können.
LG, Regi
Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.
Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)
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Unter Ausnutzung aller rechtlichen Möglichkeiten und auch aller ihr zugehörigen abstrusen Möglichkeiten-läßt man nicht nur uns weiterhin im dunkeln tappen.
Da wird nur das bekannt und auch dann noch Gewinn bringend umgesetzt-was man nicht zurück halten kann,oder konnte...von dürfen wird da eh nicht mehr debattiert.
Da läßt sich keiner in die Karten schauen.
Solange der Mensch,die Gemeinschaft-das oder auch die Syteme nicht einsehen,das wir noch viel weniger als Nichts sind - solange werden wir wohl immer noch im Kreise uns bewegen und das Ende unseres anfangs einholen und weiter auffressen.
Das wird dann halt auch einfach erstmal als Kollateralschaden erklärt. - anfang -
... auch du bist ein Teil des Wasser`s - das jeder Fisch zum schwimmen braucht...
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Vielen Dank für Euer Feedback.
Ich stelle mir nur gerade die Frage wie man es für Unternehmen attraktiver machen kann in dieses Umfeld zu investieren. Denn normalerweise sind lange Behandlungsdauern durchaus attraktiv (Bsp. Humira für rheumatische Arthritis ist das weltweit aktuell erfolgreichste Medikament). Wobei eine Heilung natürlich noch besser wäre - und dann auch sehr lukrativ.
Da ich leider nicht nur an dieser Front sondern auch an einer anderen kämpfen muss (habe noch eine chronische Erkrankung des Bindegewebes) habe ich vor kurzem mal einen durchaus erfolgsversprechenden Ansatz gesehen.
Hierbei hat man in den USA begonnen Patienteninformation (d.h. Blut inkl. DNA) zu erheben, die dann der Hochschulforschung kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Unternehmen würde man die Informationen wohl verkaufen.
LG
Axel
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Unser Staat. Die EU. Also unsere Volksvertreter könnten da so einiges bewirken. Einges tun sie auch, aber .....
Wem hilft es. Wieviele Jahre müssen Borreliose Patienten noch warten. Bis der ernst der Lage erkannt wird.
35 - reichen scheinbar nicht.
http://www.borreliose-gesellschaft.de/
Borreliose tötet zu wenige Menschen, jedenfalls offiziell so der Eindruck. Sonst ... Hier reichten 20 000 von 7,4 MILLIARDEN
https://www.fraunhofer.de/de/presse/pres...ennen.html
Zitat:Der Impfstoff, für den die Länder einst 130 Millionen Euro zahlten, geht jetzt bei 1000 Grad in Flammen auf.
Aus:
http://www.stern.de/panorama/wissen/mens...42134.html
Was hatter wir Angst, vor allem die WHO.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...29872.html
Zitat:Das Grundgesetz kennt weder ein Recht auf Gesundheit
noch eine entsprechende Staatszielbestimmung.
Nur an einigen wenigen Stellen – etwa in Art. 74 Abs. 1 Nr. 19a
GG, wo dem Bund die konkurrierende Gesetzgebungskom-
petenz für die wirtschaftliche Sicherung der Krankenhäu-
ser zugewiesen wird – wird deutlich, dass das Grundgesetz
Gesundheit als Staatsaufgabe begreift.
Aus:
http://www.kas.de/upload/dokumente/verla...landau.pdf
https://www.bundesregierung.de/Content/I..._1777.html
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ich weiss auch nicht, warum mehr geforscht wird oder zumindest von offizieller Seit zugegeben wird, dass man die Krankheit (und die Co-Infektionen) nicht im Griff hat - stattdessen wird ja von den führenden Medizinern behauptet, das Problem existiere gar nicht. Ich sehe es mittlerweile wie Johanna: wir sterben nicht aber wir sind als "Kunden" lukrativ, wenn wir krank bleiben. Die Pharmaindustrie hat kein Interesse, dass wir gesund werden oder auch an einem Impfstoff. Was gibt es besseres für eine Industrie als eine Krankheit, die keine Leichen aber Kunden produziert.
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Eure Kommentare machen mich sehr nachdenklich...
Viele Kommentare klingen nach Resignation, ich möchte jedoch nicht resignieren. Im Gegenteil, genauso wenig wie ich leiden möchte, möchte ich dass andere leiden und dafür lohnt es sich zu kämpfen.
Eine Firma möchte bzw. muß Gewinn machen, ansonsten gibt es sie irgendwann nicht mehr. Also muß man genau da ansetzen und sich etwas cleveres überlegen wovon alle etwas haben:
- Patienten - wollen gesund sein, werden
- Ärzte - wollen möglichst viel an den Patienten verdienen
- Versicherungen - wollen möglichst wenig Prämienausgaben je Patient haben, je gesünder teste besser
- Firmen/Unternehmen - wollen Gewinn machen
Alle müssen dafür irgendetwas tun. Hierfür gilt es eine gute Idee / Geschäftsmodell zu finden. Wer Interesse daran hat sich diesbezüglich etwas überlegen - gerne PN an mich für einen direkten Austausch.
LG
Axel
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Zitat:ich möchte jedoch nicht resignieren
Wir auch nicht. Sonst gäbe es den Verein, das Forum und die Protesttage nicht.
Ich sehe das größte Problem in den jeweiligen Ressourcen des einzelnen Patienten.
Ich persönlich habe momentan kaum noch die Kraft meinen eigenen A... zu retten. Das jedoch hat jetzt erstmal höchste Priorität.
Wenn ich das geschafft habe, dann.... melde ich mich ganz bestimmt...
Liebe Grüße Jo
OnLyme-Aktion.org
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