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24.07.2016, 19:41
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.07.2016, 19:42 von
korri.)
Hi,
es ist auf jeden Fall machbar. Habe mir öfters Viggos gelegt für Antis.
Bei mir ist wegen Rollvenen ziemlich schwierig aber es ging trotzdem immer.
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hallo markus
auf eigene faust, ohne korrekte schulung würd ich das nicht riskieren. ich lege mir die zugänge auch für die praxis selber, aber beruflich lege ich täglich 15 zugänge, ich habs also im gefühl. das risiko einer allergischen reaktion ist das eine, aber auch das die infuision paravenös läuft und je nach medikament kann dass bis zu entzündungen und nekrosen führen. auch für die korrekte sterile zubereitung braucht es erfahrung.
lg aminata
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Ich würde das Risiko auch nicht eingehen.
Ich habe einen Port und gebe mir die Infusionen auch selbst daheim und weiß mittlerweile wie wichtig Sterlität ist und jeder Handgriff muss da sitzen. Das kann man aber alles lernen, aber sich die Infusionen selber legen - davon würde ich aufgrund der vielen Komplikationen absehen.
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Ich denke, das mit der Sterilität ist nicht das Thema. Das ist kein Hexenwerk. Aber handwerklich würde ich das nicht hinbekommen, ist auch eine große Überwindung. Und da allergische Reaktionen bei Cef nicht so sehr selten sind, würde ich es mir auch nicht zu Hause selber geben. Im Moment bin ich nicht verzweifelt genug für solche Aktionen, aber man weiß ja nicht was noch kommt.
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25.07.2016, 13:14
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.07.2016, 13:15 von
Niki.)
Ich würde wirklich weiter suchen, ob das für dich eine Arztpraxis übernimmt. Die Infusionen zubereiten ist an sich kein Hexenwerk. Man braucht dabei aber noch eine Spritze, weil Ceftriaxon als Pulver erst gelöst werden muss und dann in die Trägerlösung umgefüllt werden muss.
Die Gefahr eines anaphylaktischen Schocks ist bei Ceftriaxon im Verhältnis zu anderen Medikamenten relativ hoch. Vor allem bei den ersten Infusionen.
Man geht da auf jeden Fall ein Risiko ein, wenn man es daheim macht. Falls es aber wirklich mal die letzte Option sein sollte, würde ich mich nicht selbst stechen, sondern einen Zugang legen lassen, der ein paar Tage drin bleiben kann. Auch nie alleine die Infusioen geben, sondern immer wenn jemand dabei ist. Im Idealfall auch ein Notfallmedikament daheim haben.
Bei längerer Anwendung sollte auch engmaschig das Blutbild kontrolliert werden.
Man muss das Zubereiten der Infusion aber wirklich beherrschen, inklusive Luftablassen und darf da keine Fehler machen (fachmännische Anleitung).
Mir ist noch nicht ganz klar, wie der Notdienst bei euch organisiert ist. Ist das ein ärztlicher Bereitschaftsdienst (jeden Abend und WE ist ein anderer niedergelassener Arzt dran) oder eine Art zentrale Notfallpraxis wie bei uns, die für ein gewisses Gebiet zuständig ist?
LG Niki
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