10 Tage Ceftriaxon sollen reichen????
#1

Hallo ihr Lieben,

bin gerade echt total verzweifelt weil ich dachte endlich an einen guten Arzt gekommen zu sein. Ich hab die Borre seit 12 Jahren, vor allem starke psychische defizite, Schlafstörungen, Ängste, aber auch mein Herz ist betroffen Nervenparästesien ect. Hatte Naturheilkundlich echt fast alles durch, ohne Besserung, deshalb sollte jetzt der Hammer her.

Der Arzt meint nach 10 Tagen Ceftriaxon müsse auf jeden Fall eine Besserung zu sehen sein sonst wären wir auf dem Holzweg.
Er meinte nach 4 Wochen habe er schon gefährliche Nebenwirkungen im Blutbild der Patienten ausfindig machen können.

Ich kann einfach langsam nicht mehr......Sad

Was sagt ihr denn dazu?

Liebe Grüße in den Abend,
Anne
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Thanks given by: Waldgeist , borrärger
#2

Hallo Anne,

ich denke nach so einer langen Zeit wirst du mit 10 Tagen nichts erreichen können. Das würde an ein Wunder grenzen. Bei mir fingen nach 3-4 Wochen an, sich einige Beschwerden zurück zu bilden. Jetzt nach 8 Monaten bin ich wohl auf einem guten Weg.
Das Blutbild ist bis auf niedrige Leukozyten (und die gehen unter der Infusion meist runter) immer ganz okay.
Vielleicht nimmst du erst mal die 10 Tage und versuchst zu verlängern, wenn sie dir bekommen.

Viel Erfolg!
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Thanks given by: Waldgeist , Niki , borrärger
#3

JA; mach doch erstmal die 10 Tage und guck, wie es läuft.
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Thanks given by: Niki , borrärger , Heinzi , fischera
#4

Vonnschestraum, hast du die Antibiotika denn durchgehend bekommen, oder mit Pausen, und verschiedene Antibiotika im Wechsel? Ich hab halt Sorge das wenn es danach nicht zügig weiter geht und lange Pausen entstehen das es das dann nur schlimmer machen könnte.
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Thanks given by: Waldgeist , johanna cochius
#5

(29.08.2016, 18:28)Anne schrieb:  Der Arzt meint nach 10 Tagen Ceftriaxon müsse auf jeden Fall eine Besserung zu sehen sein sonst wären wir auf dem Holzweg.
Er meinte nach 4 Wochen habe er schon gefährliche Nebenwirkungen im Blutbild der Patienten ausfindig machen können.

Moin Anne,

es sollten eigentlich mind. 4 Wochen sein.
Manche Spezi machen viel länger, oder danach gepulst, z.B. alle 3 Wochen für 3 Tage weiter.

Nebenwirkungen oder Allergie kann doch jedes Mittel machen.
BB sollte natürlich regelmäßig gemacht werden.
Allerdings geht es sehr auf die Darmflora, Cefotaxim fand ich da besser.

Was es für Dummschwätzer unter den Doc's gibt, erstaunt mich immer wieder !
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Thanks given by: Waldgeist
#6

(29.08.2016, 18:28)Anne schrieb:  Der Arzt meint nach 10 Tagen Ceftriaxon müsse auf jeden Fall eine Besserung zu sehen sein sonst wären wir auf dem Holzweg.

Wobei er ja vielleicht nicht Unrecht hat, dass nach 10 Tagen Ceftriaxon sich etwas im Körper rühren muss. Wenn sich in den 10 Tagen etwas bewegt, dann hast du ein Argument, dass er vielleicht weiter macht. Denn 10 Tage ist weit kürzer als die Leitlinien sagen.
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Thanks given by: urmel57 , Waldgeist
#7

(30.08.2016, 06:08)Klaus schrieb:  Was es für Dummschwätzer unter den Doc's gibt, erstaunt mich immer wieder !

Ärzte-Bashing bringt auch nichts. In jeder Berufsgruppe gibt es solche und solche, teilweise sind die Probleme systembedingt (z.B. Kosten, Überlastung, Haftungsfragen, keine Behandlung ohne klare Diagnose), teilweise ausbildungsbedingt. Letztendlich weiß doch niemand genau, wie man eine persistente Borreliose diagnostizieren und behandeln soll.
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Thanks given by: urmel57 , Waldgeist , AnjaM , judy
#8

(30.08.2016, 06:08)Klaus schrieb:  Nebenwirkungen oder Allergie kann doch jedes Mittel machen.

Stimmt. Allerdings ist das quasi ein Todschlagargument. Das Spektrum potenzieller Nebenwirkungen ist breit, und die Auftrittswahrscheinlichkeiten gehen von quasi 0 bis > 1:10. Wie alle hier wissen ist eine "sehr häufige Nebenwirkung" (mehr als 1 von 10) bei Ceftriaxon ist die Bildung von Kristallen in der Galle, und das ist vermutlich kein Spaß. Eine "schwere akute allergische Reaktion bis zum Schock" ist "selten" (weniger als 1 von 1.000).
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Thanks given by: urmel57 , Waldgeist
#9

Hat Cefotaxim denn die gleiche Wirkungsweise?
Vllt kann ich da ja mal nachhaken.

Auf der anderen Seite habe ich gerade das Problem das meine Angsterkrankung voll durchschlägt weil mich mein Partner verlassen hat und ich nu mit meinem Sohn alleine bin. Kann kaum noch schlafen und bin körperlich und psychisch jetzt schon ein Wrack. Wie stabil sollte man denn sein für die Behandlung?
Ich hab das Gefühl wenn ich mir das jetzt auch noch gebe ist das mein Todesurteil.
Aber ganz vllt würde es danach ja auch etwas besser werden?! Schon riskant irgendwie.....

Auf der anderen Seite will ich auch keine weiteren Medikamente wie Antidepressiva, weil ja viele psychische Symptome durch die Borre kommen. Total die Zwickmühle gerade.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit Antidepressiva und Antibiose?
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Thanks given by: Waldgeist
#10

Wer hat denn die Diagnose B. gestellt ?
Ist auch nach Co- Infektionen gesucht worden ?
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Thanks given by: Waldgeist , Filenada


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