Forum Borreliose & Co-Infektionen

Normale Version: Borreliose??
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Hallo zusammen,

seid ein paar Wochen geht es mir komisch.Ich hatte vor circa 2 Jahren eine Zecke auf der Rechtenseite am Fuß.Diese würd entfernt aber es war leicht rot und juckte.Danach ca ein halbes Jahr später hat mich hier bei uns am See eine Bremse bzw Krieselmücke gestochen und mein ganzes Bein war dick .

Nun habe ich seid ein paar Wochen Probleme .
Diese sind wie folgt Muskelknacken,nach ein paar Metern laufen schmerzen die Waden und eine Art Muskelkater im Oberschenkel.Zudem habe ich auf der Seite des Stichs eine Art Beule mit Ausschlag drauf.

Ab und zu habe ich auf der rechten Seite im oberam eine Art stechenden bzw pulsierenden Schmerz und nackenschmerzen.

All diese Symptome hatte ich vorher nicht .Ist das Borreliose?Achja meine Knie schmerzen ab und zu.Und habe vermehrten Harndrang.

Ich danke schonmal um Hilfe
Hallo barney,

das kann schon sein, dass es dich erwischt hat... Wahrscheinlich wirst du hier sehr bald sehr viele Empfehlungen bekommen, was du tun kannst. Außerdem kannst du dich in alten threads selbst schon schlau lesen - was ich dir dringend empfehle.

Was du außerdem tun kannst, weil gerade mal wieder eine aktuelle Petition einer Betroffenen läuft: dir den folgenden Link ansehen, ggf. unterschreiben, ggf. das Ganze auch eilig in deinem Bekanntenkreis weitersagen. Noch läuft die Frist, um die nötigen 50.000 Unterschriften zu erreichen - damit die Gesundheitspolitik die Petition zur Kenntnis nehmen muss!

Link hier: https://www.change.org/p/endlich-chronis...n-mags-nrw

Dir: viel, viel Glück!!!

Mari
Hallo Barney. Könnte schon eine Wanderröte sein. Wanderröten haben nicht immer das klassische Aussehen, wie man es uns weismachten möchte. Es gibt auch atypische.
Dein Beschwerdebild könnte zu einer Borreliose passen.
Ich kann dir nur den Rat geben zu einem Arzt zu gehen und einen Test zu machen. Diesen eventuell nach ein paar Wochen zu Wiederholen.
Auch würde ich eher ja zu Antibiotika sagen und diese sofort und länger einnehmen als Hausärzte und vor allem die DGN das vorsehen.
Eine gute Buchempfehlung: Petra Hopf-Seidel, Borreliose erkennen und behandeln. Dann bleiben wenig Fragen offen.
Grüsse , Towanda
Könnte aber kann auch was anderes sein oder?
(08.11.2019, 14:04)barney317 schrieb: [ -> ]Könnte aber kann auch was anderes sein oder?
Hallo Barney,

die Symptome könnten durchaus von einer Borreliose stammen, theoretisch kann es aber auch etwas anderes sein. Um das auszuschließen, sollte ein kompetenter Arzt differentialdiagnostisch arbeiten, d. h. andere mögliche Ursachen ausschließen. Wenn andere Ursachen für die Symptome ausgeschlossen werden können und zudem die klassischen Antikörpertests (ELISA und Westernblot) positiv ausfallen, dann ist es fast sicher eine Borreliose. Doch Vorsicht: es gibt auch seronegative Borreliosen, also Borreliosen, die nicht über die klassischen Antikörpertests nachgewiesen werden können. Das wird zwar von manchen unwissenden Ärzten geleugnet, die Studienlage ist aber eindeutig: https://www.praxis-berghoff.de/lehrbuch-...itel-22-4/. Es gilt: wenn keine andere Ursachen festgestellt werden, die Symptome aber fortbestehen, dann ist es wahrscheinlich eine Borreliose - auch mit negativem Test, da der Test eben nicht(!) immer sicher ist.

Wenn du weitere Fragen hast, frag bitte!
Aus #1
Zitat:All diese Symptome hatte ich vorher nicht .Ist das Borreliose?

Was sagen der/die Mediziner/in?
Vorher lesen, bitte.
https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=177
Ergänzend noch einige wichtige Infos zur Behandlung:

im Spätstadium werden Ceftriaxon, Cefotaxim oder Minocyclin empfohlen. Doxycyclin ist normalerweise eher für das Frühstadium geeignet. http://www.borreliose-gesellschaft.de/us...linien.pdf

Tatsache ist aber, dass Laborstudien zeigen, dass weder Doxycyclin, noch Ceftriaxon alle Formen - gerade bei Spätborreliose - eliminieren können. Leider ist es so, dass die meisten deutschen Ärzte schlichtweg keine Ahnung haben und beim Thema Borreliose vollkommen inkompetent sind. Eine Kombination aus mehreren Antibiotika, wie sie in der Regel nur von Spezialistien praktiziert wird, scheint am erfolgversprechendsten (https://www.frontiersin.org/articles/10....01744/full)

Angesichts der unbefriedigenden Wirkung der meisten verfügbaren Antibiotika noch eine wichtige Info:
In vitro (in der Petrischale) hat sich auch hochkonzentriertes Oreganoöl in Studien, die in peer-reviewten Zeitschriften veröffentlicht wurden, als erstaunlich wirksam gegen Spätformen der Borreliose erwiesen (wichtig, der Carvacrol Anteil sollte bei 80% liegen):
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5641543/
Monolaurin wirkte in vitro gegen alle Form hervorragend:
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=...rYVsz9V9Rn

Beide Stoffe scheinen auch im Körper hervorragend zu wirken, zumindest bei Mäusen:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20021093
Tatsache ist leider, dass die "Schulmedizin" beim Thema Spätborreliose gänzlich versagt hat. Und auch die vermeintlichen Wundermittel "Antibiotika" bringen oft nicht den gewünschen Erfolg. Glücklicherweise gibt es mittlerweile genügend wissenschaftliche Studien, peer-reviewed veröffentlicht, mit denen Betroffene die unfähigen Scharlatane und ihr evidenzloses Geschwafel widerlegen können.
Borrelienkriegsveteran, sorry, aber deine gesicherten Studien zur Wirkungslosigkeit von Antibiotika bei Spätborreliose gibt es leider nicht.....

Eine Spätborreliose lässt sich auch mit Antibiotika behandeln und stoppen. Das ist sowohl anerkannt als auch empfohlen in evidenzbasierter Literatur, auch in den wissenschaftlichen Leitlinien wird das so gesehen.

Grüße vom Urmel
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