Neuinfektion bei bisher unbehandelter Borre im Spätstadium und Histaminintolleranz!? -
Musabella - 02.06.2017
Hallo!
Zitat:Ich sinniere jetzt mal.
Histamin macht Rötungen. Sehr gut anzuschauen bei dem Kontrollfleck bei Allergietestungen.
Da ist wohl nur Histamin in der Kontrollflüssigkeit.
Antihistaminika wie Certerizin oder auch Fenistilsalbe lassen Rötungen verblassen, gar nicht erst entstehen bei Allergien.
Könnte das dafür verantwortlich sein, dass deine Röte nicht so deutlich ausfällt?
Da habe ich noch gar nicht drüber nach gedacht. Gute Idee!
Zweifle aber daran, denn ne Wanderröte ist ja keine alergische Reaktion, sondern eher ein Zeichen für ne Infektion ist.
Warum und wie genau ne Wanderröte auftritt wäre aber durchaus mal Interessant.
Übrigens... am dritten Tag nach dem ersten Verdacht auf Wanderröte war rein gar nichts mehr zu sehen. Da hat auch heiß Duschen nichts mehr gebracht.
Naja, wer weiß!
Urmel, Danke nochmal für die Einnahmehinweise! Habe ich zwar schoneinmal gehört aber wieder vergessen.
Habe Gestern Abend die erste Kapsel eingenommen.
Seither entschuldige ich mich im Geiste andauernd bei meinem Darm.
Der arme

!
Zitat: hier hat mal jemand was zusammengetragen:
http://histaminentzug.de/die-10-besten-p...ntoleranz/
Dieser Blog ist mir schon länger bekannt. Bin total begeistert davon und orientiere mich auch sehr daran!
Sehr hilfreich für Leute die das Immunsysthem und alles was damit zusammenhängt besser verstehen möchten. Nur leider ruht der Blog wohl. Der Autor ergänzt schon länger nichts mehr.
Zitat:Und wenn Du Doxy nimmst, dann Probiotika unbedingt!! Habe leidvolle Erfahrungen kürzlich gemacht.
Hierzu gibt es viele Einträge. Die Präparate, die am häufigsten genannt wurden, sind: Yomogi (Hefebasis),
Omnibiotik und Mutaflor.
Ich habe auch sehr viele Unverträglichkeiten, unter anderem auf Hefe. Da würde ich jetzt auch nicht unbedingt Yomogi nehmen.
Und nach der Antibiose finde ich die Präparate von Symbioflor sehr gut.
Stuhlanalysen lasse ich über meine Heilpraktikerin laufen.
Mir fehlten Ecoli und Lactos. Und zuviel Enterococcos.
Habe dann lange OptiBac und Ecoli eingenommen und neben Histaminreichen Lebensmitteln, Zucker und Getreide weitestgehend weggelassen. Außerdem täglich Flohsamenschalen und Zelolith. Allerdings ohne Quellen lassen, denn es soll ja im Darm quellen.
Wie Schimäre schon richtig sagt, sind nicht alle Darmbakterien gut bei Histaminintolleranz. Da muss man genau auswählen. Und Hefe geht eben auch nicht.
Die Umstellung tat mir bzw. meinem Darm sehr sehr gut und verhindert bei der Antibiose hoffentlich schlimmeres. Mache das jetzt weiter so.
Auf das es mir so ergehen wird wie Deinem Mann, shima

!
Zitat:Übrigens. Mein Mann hat neulich 5 Tage Doxy 300 mg und danach 23 Tage Mino 200 mg genommen ohne dass überhaupt Druchfall auftrat, eher im Gegenteil
Der Spezi hat sich übrigens nicht zurückgemeldet. Das ärgert mich sehr wenn man bedenkt was man da an Geld lässt.
Denke dass meine Probleme und Fragen im Verhältnis eher unwichtig sind, aber wenn mann in der Thematik noch nicht so drin ist, könnte man doch wenigstens kurze allgemeine Infos rausgeben oder sagen "lese das nach" oder was weiß ich

.
Danke Euch für Eure informativen, freundlich Beiträge!
Hat mir sehr geholfen!
Gruß
Musa
RE: Neuinfektion bei bisher unbehandelter Borre im Spätstadium und Histaminintolleranz!? -
Musabella - 04.06.2017
Ihr Lieben!
Habe da doch nochmal ne Frage.
Meint Ihr ich kann 400 Doxi auch 1x täglich statt 2x 200 einnehmen.
Mir geht es nach der Einnahme nämlich gar nicht gut. Und so wäre das nur 1x am Tag der Fall.
Durchfall habe ich bisher übrigens nicht. Die Probiotika helfen.
Gruß
Musa
RE: Neuinfektion bei bisher unbehandelter Borre im Spätstadium und Histaminintolleranz!? -
Musabella - 26.06.2017
Hallo zusammen!
Möchte Euch kurz auf den derzeitigen Stand bringen.
Habe die Doxieinnahme nur 7Tage durchgehalten. Mir ging es immer schlechter. Starke Atembeschwerden wie ich sie auch vor der Histamindiät hatte.
Nase zugeschwollen und vereitert und Atemnot mit Auswurf.
Da eine Wanderröte fraglich war hoffe ich jetzt dass ich keine Neuinfektion habe.
Ihr dürft mir sehr gerne die Daumen drücken.
Frage mich jetzt wie es weiter gehen soll. Wenn ich keine Antibiotika vertrage und somit die Borreliose nicht behandelt werden kann wird auch die HI nicht besser werden. Und ich scheine ja wirklich kaum noch was zu vertragen.
Mir ist zum heulen! Auch weil ich langsam Angst bekommen bei dem Gedanken daran was ist wenn ich mal ernsthaft krank werde oder ne OP benötige oder oder.
Werde mal sehen was alternativ machbar ist und mich im Jan. bei der Allergologie einer Uniklinik vorstellen.
Aber das ist ein anderes Thema!
Seid lieb gegrüßt!
Musa
RE: Neuinfektion bei bisher unbehandelter Borre im Spätstadium und Histaminintolleranz!? -
Markus - 26.06.2017
(26.06.2017, 14:23)Musabella schrieb: Und ich scheine ja wirklich kaum noch was zu vertragen.
Geht mir auch so. Ich reagiere mittlerweile auf fast alles, was keine natürliche Nahrung ist, mit Allergiesymptomen. Auch auf alle Antibiotikaklassen, die meisten Kräuter und sogar Magnesiumcitrat. Bin jetzt auch bald in der Allergologie deswegen. Mal schauen, was rauskommt bzw. ob es überhaupt ergiebig ist. Antibiotikaallergien lassen sich bis auf Penicillin leider nicht testen.
Hattest du schonmal zuvor im Leben Doxycyclin und ab wann genau traten die Beschwerden auf? Es könnte auch eine Allergie sein (selten) oder "Herxheimer" aufgrund von Chlamydien. Wurdest du mal auf Chlamydia pneumoniae getestet? Wie war das Ergebnis?
RE: Neuinfektion bei bisher unbehandelter Borre im Spätstadium und Histaminintolleranz!? -
Minos75 - 26.06.2017
Irgendwie klingt das ein bisschen wie nach einem Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS).
Ich selbst weiß seit 3 Monaten, dass ich neben chronischer Borreliose und Yersiniose auch MCAS habe.
Seitdem ich angefangen habe, die entsprechende Medikation zu nehmen, gehen auch Antibiotika wieder besser.
Viele Antibiotika sind ja kontraindiziert bei Histaminintoleranz bzw. MCAS.
Auch -citrate sind z.B. bei MCAS eher schwierig.
Ansonsten ist auch immer mal an eine Salicylat-Intoleranz zu denken, wenn Kräuter nicht (mehr) verträglich sind.
Minos75
RE: Neuinfektion bei bisher unbehandelter Borre im Spätstadium und Histaminintolleranz!? -
Markus - 26.06.2017
In meinem Fall glaube ich nicht so recht an MCAS, da bei mir schon kleinste Mengen Antibiotika (z.B. 1 mg Minocyclin) starke Symptome hervorrufen. Ich kann mir so eine starke Reaktion bei niedriger Dosis eigentlich nur bei einer typischen Allergie vorstellen. Die MCAS lässt sich so ohne weiteres ja auch gar nicht diagnostizieren. Man braucht da eine Biopsie dazu, oder?
RE: Neuinfektion bei bisher unbehandelter Borre im Spätstadium und Histaminintolleranz!? -
Minos75 - 26.06.2017
Ja, die sicherste Methode ist Biopsien von Magen und Darm, ggfs. Knochenmark, zu entnehmen und speziell zu untersuchen.
Minos75
RE: Neuinfektion bei bisher unbehandelter Borre im Spätstadium und Histaminintolleranz!? -
Markus - 26.06.2017
(26.06.2017, 19:51)Minos75 schrieb: Ja, die sicherste Methode ist Biopsien von Magen und Darm, ggfs. Knochenmark, zu entnehmen und speziell zu untersuchen.
Macht das jemand aus dieser Prof. Molderings? Ist das MCAS schulmedizinisch anerkannt? Bin nämlich demnächst in der Uni Allergologie. Wäre die Frage, ob man das anspricht oder nicht. Hab schon so viele "gibts nicht"-Sachen, da will ich nur das nötigste anführen; sonst wird man am Ende gar nicht mehr Ernst genommen.
RE: Neuinfektion bei bisher unbehandelter Borre im Spätstadium und Histaminintolleranz!? -
Minos75 - 26.06.2017
Die Krankenkassen zahlen die Diagnostik, insofern man vom (Haus-)Arzt oder auch z.B. Allergologen entsprechende Überweisung(en) hat.
Insbesondere in Bonn gibt es mehrere Stellen bzw. Fachabteilungen in Krankenhäusern, die das machen. Wertvolle Tips zum Vorgehen gibt es z.B. hier:
http://www.mastozytose.de/mastozytose/die-krankheit/.
Das Gute ist, dass sich um Prof. Molderings u.a. in Bonn einige gute Mediziner geschart haben, die intensiv zu diesem relativ neuen Thema forschen. So ist auch die Diagnostik als Kassenleistung abrechenbar. Bei der Therapie ist es etwas schwieriger, insofern man nicht eine Mastozytose, also eine aggressivere Variante, hat. Dennoch ist es natürlich insgesamt einfacher, (Privat-)Rezepte zu bekommen, wenn man erstmal eine Diagnose erhalten hat.
Minos75
RE: Neuinfektion bei bisher unbehandelter Borre im Spätstadium und Histaminintolleranz!? -
Minos75 - 26.06.2017
Allergologen könnten sich auskennen mit Mastzellenerkrankungen, aber man wird bei einigen bestimmt auch auf Ahnungslosigkeit und daher Ablehnung stossen.
Am besten man hat einen verständnisvollen Hausarzt, der einen nach Massgabe aus Bonn zur Abklärung an die entscheidenden Stellen überweist.
Minos75