RE: Bienengift -
Klaus - 19.11.2016
Nichts neues...
ich traf mal einen Russen hier, der bewahrte Bienen in einer Plastikflsche auf.
Er verwendete die Stiche bei Gelenk-/ Rückenschmerzen, wohl sehr alte Volksmedizin.
Aber gegen Borrelien ?
RE: Bienengift -
Markus - 19.11.2016
Die Sache mit der Anaphylaxie ist denke ich nicht ohne. Erstens, welcher Arzt verschreibt einem so ein Notfallset, wenn noch gar keine Sensibilisierung vorliegt? Falls dann mal so ein Szenario eintritt, ist auch die Frage, was ein bisschen Adrenalin bringt. Normalerweise bekommt man nämlich auch Cortison und Antihistaminika dazu und zwar iv. Ich denke das Adrenalin verschafft einem nur ein paar Minuten Zeit.
RE: Bienengift -
Markus - 19.11.2016
(19.11.2016, 12:07)Klaus schrieb: Aber gegen Borrelien ?
Es geht vielleicht mehr um immunmodulierende Effekte als direkte Abtötung der Borrelien durch das Gift.
RE: Bienengift -
Dot - 19.11.2016
Nicht nur immunmodillierend.
In vitro gab es ermutigende Beispiele für eine Abtötung.
Link zur Studie
In vivo gibt es viele Erfolgsberichte und eine immer größer werdende "Fanbase".
Weitere Forschung wird meines Wissens nach im Moment von Prof. Dr. Sapi betrieben und es sollen entsprechende Ergebnisse veröffentlicht werden.
Darüber hinaus wird berichtet, dass vor allem die Nebennieren angeregt werden, wieder ihrer normalen Tätigkeit nachzukommen.
Wie gesagt, ich werde im Frühjahr mir Bienen anschaffen und das ausprobieren. Einen EPI-PEN denke ich, dass ich - nach Absprache mit Doc - bekomme, da für Imker die Gefahr, von zu vielen Bienen erwischt zu werden ja nicht gering ist und man daher vorbereitet sein sollte.
Wie bei allem, was diese Erkrankung angeht - es ist TRY and ERROR.
RE: Bienengift -
Markus - 19.11.2016
Ich werde es vielleicht auch probieren, habe ja auch Bienen (leider dieses Jahr aus gesundheitlichen Gründen nichts machen können). Jetzt im Winter kann man die Völker eh nicht öffnen um Bienen zu entnehmen, das wird dann erst ab März gehen. Bis dahin kann man sich ja noch etwas informieren.
RE: Bienengift -
Dot - 19.11.2016
Entnehmen nicht, aber wenn sie an wärmeren Tagen aus- und einfliegen könntest du ein paar davon "abgreifen".
LG.
RE: Bienengift -
Markus - 19.11.2016
(19.11.2016, 12:31)Dot schrieb: In vitro gab es ermutigende Beispiele für eine Abtötung.
Link zur Studie
Da ist die Rede von 100 ug/ml, also 100 mg/l. Bei einem Bienenstich bekommt man so 0,1 mg Gift ab, ca. die Hälfte davon Melittin, also 50 ug Melittin pro Stich. Man kommt also bei der Bienengifttherapie nicht mal annähernd in die Region von 100 mg/l, das würde man auch kaum überleben. Egal, was für mich zählt sind glaubwürdige Erfahrungsberichte.
RE: Bienengift -
Dot - 19.11.2016
Die Dosis sind jeweils 10 Stiche an drei Tagen die Woche.
Ich würde das Melittin allein auch nicht ins Feld führen. Ähnlich wie bei manchen Kräutern macht es da die Kombination der Stoffe. Daher soll eine alleinige Injektion mit Melittin auch nicht so erfolgsversprechend sein.
Hinzu kommen die täglich mind. 3 g Vit. C + 400 mg Magnesium etc. .
Evtl. macht es die ganze Kombi? Wer weiß das schon.
Zitat:Egal, was für mich zählt sind glaubwürdige Erfahrungsberichte.
Stimme ich dir zu.
RE: Bienengift -
Dot - 19.11.2016
Anbei noch ein paar Infos - leider auf Englisch.
Info - Bee Venom
RE: Bienengift -
Amy - 19.11.2016
Also ehrlich gesagt wäre mir diese Art der Therapie zu riskant. Man kann ja nicht ausschließen, dass durch die Bienenstiche wiederum Krankheitserreger übertragen werden!!!
Ich kann mir das jedenfalls für mich nicht vorstellen, da ich schon Panikzustände bekomme, wenn ich nur von einer Stechmücke gestochen werde.