Pharmaindustrie schlimmer als die .... -
johanna cochius - 05.02.2015
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/kritik-an-arzneimittelherstellern-die-pharmaindustrie-ist-schlimmer-als-die-mafia-1.2267631
RE: Pharmaindustrie schlimmer als die .... -
Hausel - 05.02.2015
Hi
Medikamente sollen uns ein langes, gesundes Leben bescheren. Doch die Pharmaindustrie bringt mehr Menschen um als die
Mafia, sagt der dänische Mediziner Peter C. Gøtzsche - und fordert für die Branche eine Revolution.
Hausel
RE: Pharmaindustrie schlimmer als die .... -
urmel57 - 06.02.2015
Mir ist dieser Artikel zu einseitig und plakativ dargestellt aber für eine Schlagzeile immer gut.
Wenn ein Unternehmen an Produkten verdient, gibt es ja immer noch den Auftraggeber. Ohne den Großauftrag Tamiflu ..... ????? Hätte keiner was verdient - hätte es Tamiflu nicht gegeben und es wäre zu einer Epidemie gekommen wäre das Geschrei groß gewesen, wo denn der Impfstoff steckengeblieben sei.
Wieviele Tote es durch Magen-Darmblutungen durch NRSA Schmerzmittel gibt, wird nicht erwähnt. Vioxx hatte zumindest diese Nebenwirkung nicht.
Kritik sollte man vor allem an den Auftraggebern und an den Verbrauchern üben und da sind die Krankenkassen groß dabei solange die "Geiz ist geil" Mentatlität vertreten wird und die Größe des Geldbeutels über die des logische Denkens gestellt wird.
Letztendlich darf man als Patient auch auf die Produkte dieser bösen, bösen Industrie gänzlich verzichten.
Grüße vom Urmel
RE: Pharmaindustrie schlimmer als die .... -
johanna cochius - 06.02.2015
Zitat:Letztendlich darf man als Patient auch auf die Produkte dieser bösen, bösen Industrie gänzlich verzichten. Icon_winkgrin
Aber was ist z.b. mit Menschen die eine eigene Meinung nicht mehr äußern können ?
Es gibt so viele alte Menschen , die von verschiedenen Ärzten mit Medis bombardiert werden , keiner schaut nach Wechselwirkungen . Und schon geht die Spirale bergab ...
RE: Pharmaindustrie schlimmer als die .... - Ehemaliges Mitglied - 06.02.2015
Es gibt viele Bereiche in Deutschland, die so, nur in diesem Land möglich sind.
http://krankenkassezahltnicht.de/video-minister-seehofer-gibt-zu-pharmaindustrie-steht-ueber-gesetzgeber/
Hier will doch keiner SPAREN.
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/arzneiverordnungsreport-2013-deutsche-pillen-sind-zu-teuer-a-921506.html
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/156873/umfrage/weltweit-teuerste-medikamente-2010/
Alle Verantwortlichen und die, die die Möglichkeiten haben spielen mit, und nagen am Kuchen der Beitragszahler, denke ich.
Zitat: Was könnte der wahre Grund dafür sein, dass die WHO offensichtlich ihre Kriterien veränderte – etwa die Milliarden-Umsätze der Pharmaindustrie?
Der britische Forscher Tom Jefferson, der für die internationale Cochrane Collaboration alle wissenschaftlichen Studien zum Thema Influenza auswertet und wohl weltweit als der renommierteste Kritiker der Schweinegrippe-Panikmache gilt, wirft der Weltgesundheitsorganisation WHO vor, »heimlich« die Kriterien für die Pandemiestufen 6 verändert zu haben: »Die Weltgesundheitsorganisation«, so kritisierte Jefferson, habe Anfang Mai eigens ihre Definition geändert, »um die Schweinegrippe zur Pandemie erklären zu können. Das Kriterium, demzufolge es sich bei einer Pandemie um eine Krankheit mit hoher Sterblichkeit handeln müsse, sei dazu einfach gestrichen worden« und er fügt hinzu: »Mit den anderen Erregern lässt sich kein großes Geld verdienen«.
Hat Jefferson recht?
Aus:
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/hat-die-who-die-pandemiestufen-fuer-die-schweinegr.html%3Bjsessionid=9BAD2785082E4619E85D0B08E57A35C6
Zu Tamiflu - VORSICHT -
Zitat: Was kann Tamiflu wirklich?
Nach einem Medizinkrimi um zurückgehaltene Studienergebnisse ruft die Cochrane Collaboration Politik und Entscheidungsträger im Gesundheitssystem auf, die Richtlinien für die Verwendung von Tamiflu zu überarbeiten. Die Wirksamkeit von Tamiflu wurde falsch eingeschätzt, der Hersteller Roche hatte rund 60 % aller Patientendaten nicht veröffentlicht. Die Folge: Viele Staaten investierten Milliarden in ein Mittel, das wenig bringt und Nebenwirkungen hat. Der Cochrane Collaboration ist es mit Hilfe der Öffentlichkeit gelungen, genügend Druck auf Roche auszuüben, damit Studiendaten freigegeben wurden. Die Auswertung aller Daten zu Tamiflu wurde Anfang April in einem Cochrane Review publiziert (Neuraminidase inhibitors for preventing and treating influenza in healthy adults and children). Die Ergebnisse sind ernüchternd. Von den erhofften Effekten ist bei Betrachtung aller Daten nur mehr sehr wenig übrig.
Aus:
http://www.cochrane.de/news/cochrane-review-tamiflu
Kommen Sie gut durch das Wochenende.
RE: Pharmaindustrie schlimmer als die .... -
Sunflower - 06.02.2015
Zitat:Peter C. Gøtzsche: Ja, der weltweit größte Medikamentenhersteller Pfizer zum Beispiel hat in den USA 2009 nach einem Prozess wegen der illegalen Vermarktung von Arzneimitteln 2,3 Milliarden Dollar gezahlt. Das Unternehmen GlaxoSmithKline war 2011 sogar bereit, drei Milliarden Dollar zu zahlen, um einen Prozess wegen Arzneimittelbetrugs zu beenden. Bei Abbot waren es immerhin 1,5 Milliarden, Eli Lilly zahlte 1,4 Milliarden, Johnson & Johnson 1,1 Milliarden. Bei den anderen großen Unternehmen waren es Summen im zwei- und dreistelligen Millionenbereich. Immer ging es um Betrug und Irreführung, Bestechung oder Vermarktung nicht zugelassener Mittel.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/kritik-an-arzneimittelherstellern-die-pharmaindustrie-ist-schlimmer-als-die-mafia-1.2267631
Vielleicht wirken Zahlungen nicht abschreckend genug auf diese milliardenschweren Grosskonzerne? Vielleicht sollten die Gesetze geaendert werden und die Verantwortlichen durch Gefaengnisstrafen gestraft werden?
Zitat:Etwa Schmerzmittel wie Vioxx, von denen bekannt war, dass sie ein Herzinfarktrisiko darstellen und zum Tod führen können. Vioxx kam ohne ausreichende klinische Dokumentation auf den Markt, weshalb Merck vor Gericht stand und 2011 immerhin 950 Millionen Dollar zahlen musste.
Wie ist es moeglich, dass ein Wirkstoff ohne ausreichende klinische Dokumentation auf den Markt kommt?
RE: Pharmaindustrie schlimmer als die .... -
Hausel - 06.02.2015
Hi
Zahlen zählen .
Siehe Pharamaktien oder anders rum Chroniker werden von Jahr zu Jahr mehr.
Hausel
RE: Pharmaindustrie schlimmer als die .... -
Rosenfan - 07.02.2015
Blutverdünner
http://www.swr.de/marktcheck/wechselwirkungen-medikamente/medikamente-teuer-und-mit-risiken-behaftet/-/id=100834/mpdid=14974542/nid=100834/did=14757760/1odl0h7/index.html
Hallo,
hier geht es um Blutverdünner: bei den *alten* Medikamenten ist das Patent abgelaufen, also gibt es daran nichts mehr zu verdienen. Die neuen Medikamente sind 3 x so teuer und haben reichlich Nebenwirkungen, z.B. Blutungen, die ja bei Menschen, die einen Blutverdünner nehmen, u.U. tödlich sein können. Und, wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es kein Gegenmittel.
Hauptsache, die Pharma-Industrie verdient kräftig.
Gruß - Rosenfan
RE: Pharmaindustrie schlimmer als die .... - ehemaliges Mitglied 2 - 08.02.2015
Dieses Thema sollte in Bezug auf die Pharmaindustrie nicht fehlen:
www.animalequality.de
Jeder erwachsene Mensch weiß, dass zumindest die "höheren" Tiere ganz ähnlich dem Menschen Angst und Pein empfinden.
Der Tod und das Sterben sind nicht schrecklich.
Schrecklich ist das, was wir daraus machen - Angst und Pein - das, was wir den Tieren zufügen.
Warum sollten wir Tiere für uns Menschen leiden lassen?
Weil sie minderwertigere Wesen sind?*
Weil sie weniger feine Schwingungen haben wie wir Menschen und dementsprechend weniger liebenswürdig sind?*
Weil Gott sie weniger liebt?*
Gibt es irgendein Argument dafür, warum Tiere für uns Menschen ihr Leben hergeben sollten, das ethischen Kriterien standhält?
*ironische Frage
RE: Pharmaindustrie schlimmer als die .... -
johanna cochius - 08.02.2015
Hallo Thom ,
danke das Du auch dieses Thema aufgreifst .
Schau auch mal hier :
http://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=5315
Ich hoffe auch dass es bald Möglichkeiten gibt , auch ohne Tierversuche aus zukommen . Das Leid ist schrecklich und ich will nicht wissen , wie viel Pillen ich schon geschluckt habe ohne näher darüber nach zudenken .