14.05.2017, 17:25
(14.05.2017, 14:58)Anne schrieb: Ist denn hier keiner der mir dazu rät unter allen Umständen weiter zu machen?
Wie wurde denn die Diagnose gestellt? Sind auch Coinfektionen getestet? Denn Ceftriaxon wäre da nicht wirksam. Schwierig, was zu raten. Eine Klinik kenne ich nicht. Die Lehrmeinung ist ja, dass eine Borreliose nach 3 Wochen oraler Antibiose ausgeheilt ist, weshalb sollte sich dann eine Klinik damit befassen? Die Frage ist, wie sicher ist die Diagnose und wurde differentialdiagnostisch alles ausgeschöpft? Bei solchen ausgeprägten neurologischen Problemen würde ich auch nach Viren, anderen Bakterien und Parasiten kucken. Herbst aus dem Forum hier hat auch arge Probleme mit dem Schlaf und meint es liegt an den Bartonellen. Ich nehme an, ein MRT hattest du?
Falls Psychiatrie unvermeidlich sein sollte, würde ich mich vorab kundig machen, wie man da notfalls wieder rauskommen kann. Also falls die dort auf die Idee kämen, einen auf die Geschlossene zu verlegen wegen einem selbstgefährdenten Borrelienwahn. Ich hatte schon genügend Kontakt mir solchen Leuten, und halte da alles für möglich. Deshalb da vorsichtig sein.
Im Grunde wäre eine gute psychosomatische Klinik für dich eher angesagt als Psychiatrie, nur hat man da oft lange Wartezeiten, da die stark überlaufen sind. Da hätte man vielleicht eher die Möglichkeit, dass die Antibiose fortgesetzt wird, z.B. wenn der Chefarzt Mitleid mit dir hat und das mit der Borreliose ernst nimmt.
Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg