Das Chemnitzer Beispiel sollte m. E. Vorbildfunktion haben!
"Warum Erzieher bei Kindern nun Zecken entfernen sollen"
Rathaus trifft neue Regelung für Kindertagesstätten - Anzahl der Borreliose-Fälle gestiegen
"Warum Erzieher bei Kindern nun Zecken entfernen sollen"
Rathaus trifft neue Regelung für Kindertagesstätten - Anzahl der Borreliose-Fälle gestiegen
Zitat: Wie sollen die Erzieher im Notfall vorgehen?
Sie entfernen das Tier mittels Zeckenkarte oder -zange, kreisen die Einstichstelle ein und informieren die Eltern des Kindes, damit diese eventuelle Veränderungen an der Wunde beobachten. Tritt beispielsweise eine kreisförmige Rötung auf, sollten die Eltern einen Arzt aufsuchen, rät die Stadtverwaltung. Sitzt die Zecke an einer schwer zugänglichen Stelle und lässt sich deshalb nicht ohne Probleme entfernen, nehmen die Erzieher Kontakt mit den Eltern auf, um sich zu beraten. Sind die Eltern nicht erreichbar, wird ein Arzt informiert, heißt es aus dem Rathaus.
Müssen die Eltern zustimmen?
Ja. Die Einrichtungen haben deshalb eine pauschale Einwilligungserklärung für eine Entfernung der Zecke vorbereitet, die von den Eltern unterschrieben werden muss. Diese Einwilligung ist an den Betreuungsvertrag gekoppelt, erklärt das Rathaus. Stimmen die Eltern nicht zu, werden sie im Falle eines Zeckenstichs kontaktiert. Sind sie nicht erreichbar oder kann das Kind nicht zügig abgeholt werden, wird ein Arzt gerufen.
“Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.” Mahatma Ghandi
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