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Zu den Interessensgruppen gehören nicht nur die Borreliosespezialisten, vor denen ich im Übrigen auch gewarnt worden bin! Sondern auch Onlyme, der Borreliosebund und die US amerikanische ILADS und Patientenvereinigungen.
Imagine a world where people with Lyme disease are diagnosed and treated correctly and go back to living their lives!
Chronic Lyme disease is real, it’s painful, scary and no one
can tell you if you’ll get better, die or somewhere in between.
Ärzte Strategie bei Borreliose:
„Delay, deny and hope you die“
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(22.07.2019, 12:26)Towanda schrieb: Zu den Interessensgruppen gehören nicht nur die Borreliosespezialisten, vor denen ich im Übrigen auch gewarnt worden bin! Sondern auch Onlyme, der Borreliosebund und die US amerikanische ILADS und Patientenvereinigungen.
Danke Towanda,
das wusste ich nicht. Wo kann ich denn mehr Infos zu diesen Interessengruppen finden?
Kannst Du mir auch Infos zu den Warnungen geben? Ggf per PN?
Fände ich nett.
Liebe Grüsse
zausel
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*grinst*
Ich gehe morgen mal wieder vor Ort zu einem Arzt, der sich angeblich mit Borreliose auskennt, weil ich mal wieder einen neuen Hausarzt benötige. Wir werden sehen, was der Herr so sagt, wenn ich ihm einige Befunde hinlege. Natürlich werde ich auch zuckersüß auf meine angeblichen Psycho-Diagnosen hinweisen - und eben auch darauf, dass die m. W. nicht eitern!
Werde euch auf dem Laufenden halten - wenn es lohnt...
*winkt in die Runde*
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26.07.2019, 12:31
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.07.2019, 12:38 von
mari.)
Nachtrag zu oben/Arztbesuch heute - passt mal wieder hier dazu:
Arzt = jung, dynamisch, eloquent - und ziemlich ahnungslos. Tja, mein Cholesterin-Wert sei bestimmt genetisch bedingt (obwohl ich ihm ausdrücklich sagte, dass der vor dem Zeckenstich immer völlig normal gewesen sei); Untersuchungen auf Babesien usw. halte er nicht für sinnvoll. Als er dann von "... erst einmal MS checken..." und dann etwaige Cortison-Behandlung (trotz meinem vorherigen Hinweis auf ganz empfindliche Unverträglichkeit bei mir auf Cortison)"...Liquorpunktion..." usw. zu "predigen" begann und davon, dass ich doch bestimmt auch psychische Probleme habe, wenn es Borreliose ist und dann ggf. ein Neurologe/Psychiater ratsam sei, wusste ich Bescheid.
Meine Antworten sinngemäß: Sofern mir kein Arzt schriftlich eine Erklärung gibt, dass er haftet, falls ich bei einer Liquorpunktion eien psychischen oder physischen Schaden erleide, gibt es diese Untersuchung bei mir nicht. Und nein, mit psychischen Problemen könne ich immer noch nicht dienen und hätte das auch schon mehrfach diversen Fachärzten dieser obigen Richtung gesagt. Doch seien mir z. B. die Miklossy-Forschungen zu Alzheimer und Spirochätose inzwischen ein Begriff, auch die S3-LeidLinie bekannt usw...
Na, er und und ich kamen überein, dass er wohl nicht der richtige Hausarzt für mich ist, weil er auch für so komplexe Sachverhalte und (sinngemäß!) "anstrengende Patienten" gar keine Zeit habe im "Normalbetrieb" der Praxis
Meine Bilanz:
1. Solche Ausgaben wie die von ihm schon wieder angeregten (Wiederholungs-)Untersuchungen kann ich der Krankenkasse gut ersparen. Da trinke ich doch lieber weiter meine Kräutertees und lebe ansonsten ziemlich gesund. Scheint Erfolg zu haben: mein Blutdruck und mein EKG bei ihm waren voll in Ordnung!!! Gegen den noch zu hohen Cholesterin-Spiegel werde ich es jetzt mal allmählich mit Haferkleie versuchen. Bekam ich unlängst als Tipp von einem anderen Betroffenen.
2. In unserem sog. Gesundheitssystem hat unsere "Seuche" einfach keinen Platz - nur ist sie trotzdem da. Also besser weit weg bleiben von diesem System, wo es nur geht. GKV-Beiträge empfinde ich daher allmählich als herausgeworfenes Geld - in den Rachen vieler Ärzte, dortiger und sonstiger Funktionäre und die Abgründe der Pharma-Industrie hinein...
Traurige "Anekdote" am Rande:
Aus meinem weiteren Bekanntenkreis leidet eine 76Jährige unter den verschiedensten heiklen Erkrankungen (mehrere Aneurysmen usw.); sie ist laut ärztlicher Auskunft akut gefährdet zu sterben - nur ist noch unklar, welche ihrer mehreren potenziell tödlichen Erkrankungen "das Rennen macht". Die Dame wird sehr intensiv von allen Ärzten untersucht im Normalfall - ist sie doch Gattin eines bis vor wenigen Jahren sehr angesehenen Neurologen. Nun erfuhr ich zufällig vor einigen Tagen, dass sie vor Jahren wohl eine Borrelien-Infektion erlitt und damals sehr, sehr hohe Titer hatte. Warum jedoch verschweigt sie diese Tatsache wohl in der Regel komplett?????????
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Hallo,
ist es die Hitze, die mich an mir zweifeln lässt? Ich dachte, dass man die "Interessengruppen" auch anders auslegen könnte. So:
Die Patientin hatte die Diagnose MS bekommen und die Angst entwickelt.
Warum sie vor Gericht ging, wird nicht erwähnt.
Die richtige Diagnose, betont sie, war aber Borreliose, NICHT MS.
Es gab Schwierigkeiten bei der richtigen Nachsorge, was ich als AB Therapie deute: Für einen Patienten, dessen Paranoia durch die falsche Diagnose (Borreliose durfte es anscheinend nicht sein) von bestimmten Interessengruppen (dabei denke ich an die Neurologen) ermöglicht wurde. Wer gibt denn vor Gericht leicht zu, dass die falsche Diagnose gestellt war??? Sie hat ja sicher auch falsche Medikamente bekomm
en.
So würde es ein Beispiel, in dem sich viele finden. Wo irre ich mich?
@ Markus, ich lasse die Ärzte nicht in Ruhe, obwohl das wie eine Mauer ist. Aber es gibt einzelne, die dadurch vom Hausarzt therapiert werden!
Gönnt Euch ein Eis und seit gegrüßt
biblio