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Schweizer Lyme-Borreliose-Vereinigung
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Schweizer Lyme-Borreliose-Vereinigung

Zitat:Lyme Switzerland ist eine gemeinnützige Organisation, die 2024 von Patienten für Patienten gegründet wurde. Ihr Ziel ist es, aktuelles Wissen über durch Vektoren übertragene Krankheiten (Lyme-Borreliose, Bartonellose, Babesiose, Frühsommer-Meningoenzephalitis usw.) zu vermitteln, um anderen Patienten zu helfen, ihre Erkrankung besser zu verstehen und zu genesen.

Leider ist die Seite auf französisch. Mit dem Handy lässt es sich aber sehr gut übersetzen!

Die Organisation wird von bekannten Persönlichkeiten unterstützt z.B. u. a. Horowitz, Stricker oder auch Nicolaus.

Es gibt Erklärungen und Informationen zu den Infektions-Erkrankungen mit Borrelien, Bartonellen und Babesien und deren Überschneidungen in der Symptomatik.

Interessant sind auch die aktuellen Informationen z.B. eine Anfrage von September 2025 an den Bundesrat der Schweiz mit folgenden Fragen und einer Antwort des Bundesrates.

Zitat:Der CF wird gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten:

1.Welchen Stellenwert haben chronische Borrelien-, Babesien- und Bartonella-Infektionen heute in der ärztlichen Weiterbildung in der Schweiz?

2. Warum werden sensitivere Diagnoseverfahren wie FISH-Tests auf Babesia und Bartonella (anerkannt vom College of American Pathologists) weder von Swissmedic angeboten noch autorisiert, noch von der gesetzlichen Krankenversicherung (LAMal) erstattet?

3. Warum sind die effektivsten Tests für Borrelien, wie beispielsweise die Line Immunoblots des Labors IgeneX (93 % Sensitivität, Zulassung durch die FDA im Jahr 2025), in der Schweiz nicht verfügbar?

4. Könnte der Bund erwägen, das BAG, die Schweizerische Gesellschaft für Infektionskrankheiten und das Nationale Referenzzentrum für durch Zecken übertragene Krankheiten damit zu beauftragen, aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen zu untersuchen und eine klinische Studie zu Langzeitbehandlungen gegen die 3Bs (insbesondere mit Dapson, Makroliden, Rifamycinen, Primaquin, Tafenoquin oder Atovaquon) zu initiieren?

5. Ist sie bereit, chronische Formen der 3Bs als behindernde Krankheiten anzuerkennen, die den Betroffenen Anspruch auf Leistungen der Erwerbsunfähigkeitsversicherung einräumen?

Oder die Informationen und Zusammenfassung zum
Runder Tisch des US-Gesundheitsministeriums zur Lyme-Borreliose (USA): Die Ära der medizinischen Verleugnung ist vorbei.

In einem offenen Brief an 180 medizinische und politische Gremien fordern sie:
Zitat:Angesichts der aktuellen Situation:

1. Wir fordern eine dringende Aktualisierung der Diagnoseverfahren für Borrelia-, Babesia- und Bartonella-Infektionen.

2. Wir fordern eine Überprüfung der aktuellen Protokolle und eine grundlegende Überarbeitung der medizinischen Ausbildung in diesem Bereich an den Universitäten.

3. Dieser Ansatz basiert auf unserer „One Health“-Datenbank mit mehr als 400 wissenschaftlichen Publikationen sowie auf den Empfehlungen internationaler Forscher.

4. Die derzeitigen serologischen Tests sind veraltet und unzuverlässig, während es bereits direkte Diagnoseverfahren gibt.

Die Wissenschaft schreitet rasant voran, doch die klinische Praxis hinkt hinterher. Es ist an der Zeit, dass das Schweizer Gesundheitssystem Verantwortung übernimmt, diese wissenschaftlichen Fortschritte integriert und sich daran beteiligt – oder sie gar anführt!


PS. Hoffentlich kommen solche Informationen auch mal bei uns in Deutschland an. Warum liest man davon z. B. nichts bei der DBG?

“Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.” Mahatma Ghandi

Macht mit in unserem Patientenverein!
Ohne OnLyme-Aktion.org = kein Forum!
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