Zitat:Da es keine erworbenen Resistenzen gibt, dürften nur die Persister überleben. Da diese sich nicht vermehren und Schläferformen sind (die sich dann vermutlich auch nicht bewegen... oder sind Borrelien Schlafwandler? ;-) ) müssten die der reinen Logik nach weniger Beschwerden machen.Unser Immunsystem reagiert nebst Erregern auch auf Fremdkörper mit mehr oder weniger heftigen Entzündungen. Vielleicht werden die Schläfer auch einfach als Fremdkörper eingestuft.
Des weiteren sollte man nach meiner Meinung und Erfahrung PLDTS nicht als einen Topf ansehen. Man sollte das differenziert nach Symptomen betrachten. Schweres allgemeines Krankheitsgefühl, Kopf- und Nackenschmerzen sowie Gliederschmerzen sprechen bei mir z.B. hervorragend und rasch auf AB an. Die ganze Muskel-Sehnen-Bänder-Symptomatik spricht hingegen null auf AB an. Das ist für mich als Laie eher ein Zeichen, dass da verschiedene Sachen gleichzeitig am Kochen sind (Persister und Autoimmun?). Dafür habe ich keine Gelenkschmerzen, worunter andere Mitbetroffene leiden. Und einzelne Sympome einer klassischen Neuroborreliose habe ich auch nicht.
Einige von uns haben Schübe, andere kennen das gar nicht. Was steckt da dahinter?
Nebst der ganzen LaborTherapie-Forschung bräuchten wir einfach auch dringend geeignete Diagnostika. Sind Lewis und Zhang diesbezüglich auch aktiv?
Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.
Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)
Absenz von Evidenz bedeutet nicht Evidenz für Absenz