01.04.2018, 17:15
3,5 Jahre Therapie, Update
Hallo Ihr,
nun bin ich längere Zeit in Therapie, Geduld ist nunmal das A und O. Ich habe keine Sympthome mehr wie früher, also ist das Schlimmste aufgehalten worden. Leider nur das Schlimmste, aber immerhin! Aber auch ich werde nicht geheilt, hatte mein Spezi doch glatt die Hoffnung.
Azi ging plötzlich von 5:2 auf 4:3, was lange nicht ging. Die Schübe sind ultra pünktlich, nach 3,5 Monaten ein kleiner Schub, nach 5 Monaten ein richtiger. Die Infusionen mit Metro/Doxi sind/waren nun alle 5 Monate. Ein wichtiger Schritt!! Ich Herxe nicht mehr oder extrem wenig und müde macht mich Metro auch nicht. Ich hoffe es ist so, weil der Erregerstatus niedrig ist und nicht, weil es nicht mehr wirkt.... Nobody knows
Ich kämpfe dennoch weiter täglich gegen die Erschöpfung, arbeite aber Vollzeit mit hohem geistigen Anspruch. Das ist toll!!! Ich bin sehr sehr dankbar!!!
Mehr geht leider auch nicht. Einkaufen, Leben, Ausgehen... leider selten möglich. Energiemanagement ist also weiterhin ein großes Thema.
Vitaminmangel und Ferritinmangel zwischenzeitlich gehabt... das alles trägt nicht zur Besserung bei. Ich bin wütend, dass man die Mangelerscheinungen spät entdeckt hat. Ist ja schon genug Kampf im Leben.
Immer ist irgend etwas, man benötigt Wochen und Monate um entscheiden zu können: das war die Borreliose, das nicht. Aktuell leide ich auch komische Sympthome, weiß noch nicht es einzuordnen.
Der letzte Zyklus Doxi/Metro war das Schlusslicht (schätze ich). Von Zyklus zu Zyklus habe ich Meteonidazol immer weniger vertragen. Die Nebenwirkungen sind immer stärker geworden, traten immer früher auf. Die Übelkeiten sind nicht von schlechten Eltern! Trotz 4 Ondanseteon und 4 VomexA in kurzer Zeit könnte ich herrlich Erbrechen. Somit musste ich jetzt immer früher abbrechen. Diese Runde nach 5 Infusionen, dennoch zu spät.... ich bin stark dehydriert und habe erstmal ne Vigo legen lassen und NaCl einige Tage addiert. Seit drei Wochen liege ich jetzt flach. Einmal habe ich nach den Infusionen über zwei Monate noch Übelkeiten erlitten. Jetzt ist der Punkt an dem man aufhören muss, es ist jetzt auch gefährlich, akut gefährlich... also schlimmer als die Medies nicht zu bekommen.
Jetzt kommen Bedenken... wie geht es weiter? Werde ich jetzt wieder kränker über die Zeit? Dement, Sprach-/Sprechstörungen, irgendwann Rollstuhl? Mein Herz zeigt jetzt schon die nächsten Sympthome und ohne Betablocker kein Leben.
Think Positiv... man weiß ja nicht wirklich, wie es weiter geht.
Ich berichte weiter....
Euer Murmelchen!!!
Hallo Ihr,
nun bin ich längere Zeit in Therapie, Geduld ist nunmal das A und O. Ich habe keine Sympthome mehr wie früher, also ist das Schlimmste aufgehalten worden. Leider nur das Schlimmste, aber immerhin! Aber auch ich werde nicht geheilt, hatte mein Spezi doch glatt die Hoffnung.
Azi ging plötzlich von 5:2 auf 4:3, was lange nicht ging. Die Schübe sind ultra pünktlich, nach 3,5 Monaten ein kleiner Schub, nach 5 Monaten ein richtiger. Die Infusionen mit Metro/Doxi sind/waren nun alle 5 Monate. Ein wichtiger Schritt!! Ich Herxe nicht mehr oder extrem wenig und müde macht mich Metro auch nicht. Ich hoffe es ist so, weil der Erregerstatus niedrig ist und nicht, weil es nicht mehr wirkt.... Nobody knows
Ich kämpfe dennoch weiter täglich gegen die Erschöpfung, arbeite aber Vollzeit mit hohem geistigen Anspruch. Das ist toll!!! Ich bin sehr sehr dankbar!!!
Mehr geht leider auch nicht. Einkaufen, Leben, Ausgehen... leider selten möglich. Energiemanagement ist also weiterhin ein großes Thema.
Vitaminmangel und Ferritinmangel zwischenzeitlich gehabt... das alles trägt nicht zur Besserung bei. Ich bin wütend, dass man die Mangelerscheinungen spät entdeckt hat. Ist ja schon genug Kampf im Leben.
Immer ist irgend etwas, man benötigt Wochen und Monate um entscheiden zu können: das war die Borreliose, das nicht. Aktuell leide ich auch komische Sympthome, weiß noch nicht es einzuordnen.
Der letzte Zyklus Doxi/Metro war das Schlusslicht (schätze ich). Von Zyklus zu Zyklus habe ich Meteonidazol immer weniger vertragen. Die Nebenwirkungen sind immer stärker geworden, traten immer früher auf. Die Übelkeiten sind nicht von schlechten Eltern! Trotz 4 Ondanseteon und 4 VomexA in kurzer Zeit könnte ich herrlich Erbrechen. Somit musste ich jetzt immer früher abbrechen. Diese Runde nach 5 Infusionen, dennoch zu spät.... ich bin stark dehydriert und habe erstmal ne Vigo legen lassen und NaCl einige Tage addiert. Seit drei Wochen liege ich jetzt flach. Einmal habe ich nach den Infusionen über zwei Monate noch Übelkeiten erlitten. Jetzt ist der Punkt an dem man aufhören muss, es ist jetzt auch gefährlich, akut gefährlich... also schlimmer als die Medies nicht zu bekommen.
Jetzt kommen Bedenken... wie geht es weiter? Werde ich jetzt wieder kränker über die Zeit? Dement, Sprach-/Sprechstörungen, irgendwann Rollstuhl? Mein Herz zeigt jetzt schon die nächsten Sympthome und ohne Betablocker kein Leben.
Think Positiv... man weiß ja nicht wirklich, wie es weiter geht.
Ich berichte weiter....
Euer Murmelchen!!!
....time will tell