Hallo borrärger,
ich habe dir im anderen Thread geantwortet, da takamaka ja eigentlich andere Fragen gestellt hat, die ich hier versuche zu beantworten. Ich glaube, es wird sonst zu unübersichtlich.
Hallo takamaka,
Quensyl 200 mg in der Dosis 1-0-1 ist meines Wissens nach die Dosis für Rheumapatienten. Von Borreliose-Patienten habe ich das noch nie gehört. Viele nehmen Quensyl sogar nur alle 2 Tage 1 Tablette. Quensyl (Hydroxychloroquin) ist ja kein Antibiotikum, es soll nur die Wirkung der AB unterstützen. Ich glaube schon, daß da zu viel auch schlecht sein kann.
Hier habe ich eine Seite gefunden, wo es erklärt wird:
http://www.ingeborgschmierer.de/resource...gen+bei+Sp$C3$A4tborreliose.pdf
Auf Seite 5 heißt es:
Letztlich resultiert aus diesen Überlegungen die von mir bevorzugte Kombiantionsantibiose; diese beinhaltet in aller Regel Hydroxychloroquin 0-0-200 mg oral,
Und auf dieser Seite steht auch, mit welchen Mitteln Quensyl kombiniert werden sollte. Wenn ich es richtig interpretiere, ist also auch eine Kombi mit Amoxi und Tini sinnvoll.
Auch eine Kombination von Metronidazol und Hydroxychloroquin mit Betalactamantibiotika, welche eigentlich Membran-Synthese-Hemmer
darstellen, wurde von mir praktiziert, insbesondere in Fällen, bei welchen es unter Tetracyclinen und/oder Makroliden nicht zu einer Besserung kam.
Denn Amoxi ist ein Betalactam. Und Tini ersetzt Metro. Bleibt noch die Frage nach der Einnahmehäufigkeit von Tini. Meines Wissens nach richtet sich diese nach der Halbwertszeit. Die beträgt bei Tini laut oben genanntem Link 10 Stunden. Bei Metro ist die Halbwertszeit nur 7 Stunden, weshalb die Einname 1-1-1 empfohlen wird. Bei einer 10stündigen Halbwertszeit nehmen wohl die meisten Spezis an, daß eine zweimalige Einnahme am Tag ausreicht. Da auch Tini Nebenwirkungen hat, würde ich nicht zu viel nehmen wollen.
ich habe dir im anderen Thread geantwortet, da takamaka ja eigentlich andere Fragen gestellt hat, die ich hier versuche zu beantworten. Ich glaube, es wird sonst zu unübersichtlich.
Hallo takamaka,
Quensyl 200 mg in der Dosis 1-0-1 ist meines Wissens nach die Dosis für Rheumapatienten. Von Borreliose-Patienten habe ich das noch nie gehört. Viele nehmen Quensyl sogar nur alle 2 Tage 1 Tablette. Quensyl (Hydroxychloroquin) ist ja kein Antibiotikum, es soll nur die Wirkung der AB unterstützen. Ich glaube schon, daß da zu viel auch schlecht sein kann.
Hier habe ich eine Seite gefunden, wo es erklärt wird:
http://www.ingeborgschmierer.de/resource...gen+bei+Sp$C3$A4tborreliose.pdf
Auf Seite 5 heißt es:
Letztlich resultiert aus diesen Überlegungen die von mir bevorzugte Kombiantionsantibiose; diese beinhaltet in aller Regel Hydroxychloroquin 0-0-200 mg oral,
Und auf dieser Seite steht auch, mit welchen Mitteln Quensyl kombiniert werden sollte. Wenn ich es richtig interpretiere, ist also auch eine Kombi mit Amoxi und Tini sinnvoll.
Auch eine Kombination von Metronidazol und Hydroxychloroquin mit Betalactamantibiotika, welche eigentlich Membran-Synthese-Hemmer
darstellen, wurde von mir praktiziert, insbesondere in Fällen, bei welchen es unter Tetracyclinen und/oder Makroliden nicht zu einer Besserung kam.
Denn Amoxi ist ein Betalactam. Und Tini ersetzt Metro. Bleibt noch die Frage nach der Einnahmehäufigkeit von Tini. Meines Wissens nach richtet sich diese nach der Halbwertszeit. Die beträgt bei Tini laut oben genanntem Link 10 Stunden. Bei Metro ist die Halbwertszeit nur 7 Stunden, weshalb die Einname 1-1-1 empfohlen wird. Bei einer 10stündigen Halbwertszeit nehmen wohl die meisten Spezis an, daß eine zweimalige Einnahme am Tag ausreicht. Da auch Tini Nebenwirkungen hat, würde ich nicht zu viel nehmen wollen.

