07.01.2019, 17:30
Man müsste sich da die Physiologie und Anatomie anschauen. Ich bin da raus. Allerdings gibt es verschiedene Kriterien, die ein Stoff erfüllen muss, um die Bluthirnschranke überwinden zu können. Dazu gehört, dass er fettlöslich sein muss. Letztlich dürfte es sehr schwierig sein, wirklich zu messen, wie gut ein Stoff ins Hirngewebe geht. Wie soll man das am lebenden Patienten machen? Eine Studie ist mir bekannt, da hat man im entfernten Tumorgewebe die Konzentration gemessen. Im Liquor misst man wahrscheinlich, weil es einfach ist. Inwiefern man die Daten dann auf Hirngängigkeit übertragen kann, weiß ich nicht.
Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg

