(15.08.2019, 10:05)Towanda schrieb: Man, man. Ihr stellt euch das so einfach vor.Wieso? Es ging mir ja erstmal drum abzuschätzen, was die Bestätigung der aktuellen Studie kosten würde. Falls man sowas realistisch durch Gofundme einwerben könnte (ich denke, das sollte möglich sein), müsste man das sozusagen als Auftragsarbeit an eine Forschergruppe oder mehrere vergeben. Ist mir schon auch klar, dass das eher nicht mit Wald-Wiesenlaboren machbar ist. Aber es gibt wohl genügend Stellen in Deutschland, die Borrelienkulturen ordentlich anzüchten können und auch das spez. Knowhow bezgl. PCR haben.
Jetzt mal so dahingesagt, meinst du nicht, es wäre möglich z.B. den Hunfeld oder Fingerle anzusprechen und zu sagen: "Wir wollen Studie X bestätigen und brauchen da dieses und jenes Knowhow von euch - könnt ihr das machen und zu welchem Preis?" Publikation müsste dann auch von diesen Leuten gemacht werden, das müsste man halt vorher klären. Und es muss auch nicht Hunfeld oder Fingerle sein, das Knowhow werden ggfs. auch noch andere haben. Prof. Harrer von der Immunologie in Erlangen gibt auf seiner Seite z.B. an, dass man da auch zu chronischer Borreliose forscht und ich weiß, dass in Erlangen vor einiger Zeit ein Kongress zu CFS war und von der Mikrobio dort auch jemand einen Vortrag gehalten hat bezüglich CFS und chronischer Borreliose. Will nur sagen, es gibt außerhalb dem Mainstream auch Wissenschaftler, die da sicher ergebnisoffener rangehen würden. Und wenn sich die Studie bestätigen ließe, dann dürfte sich die Leute wohl drum schlagen, wer das publizieren darf - oder meinst du nicht?
Alleine das Probensampling hätte ich gedacht in einer Spezipraxis machen zu lassen, und da könnte ich meinen Doc auch fragen, ob der das machen würde. Ab da müssen dann Profis ran, also irgendwelche spezialisierten Uni-Leute, wobei ich eine PCR auf jeden Fall auch in New Haven fahren lassen würde.
Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg