31.01.2020, 10:21
(31.01.2020, 02:07)Niko schrieb: Wenn man Beschwerden nach Zeckenstich hat, dann geht es doch darum, dass man einen Arzt findet, der Interesse zeigt, einem zu helfen.Bisher habe ich leider nicht den entsprechendden Arzt gefunden.
Ich verstehe Deine Frage nicht. Denkst Du selber noch eine Zeckenstichinfektion zu haben, weil deine Beschwerden nach Zeckenstich auftraten? Die Ärzte, die aus Mangel an Nachweisen nicht einmal für möglich hielten, dass du Borreliose infiziert bist, haben dir nicht weitergeholfen. Ein Arzt hat Dir eine Therapie ermöglicht, die Du abgebrochen hast.
Hast Du kein Vertrauen zu dem Arzt? Eine Unverträglichkeit kann man besprechen. Ist eventuell eine Abänderung der Therapie möglich?
In der Gemeinschaftspraxis meiner beiden Hausärzte wurde ich auf meinen Wunsch hin behandelt. Der eine behandelnde Arzt glaubt nicht an Boreliose, der andere hat sich deutlich besser gekümmert, noch mit dem Labor telefoniert, aber leider wenig Ahnung. Aber auf jeden Fall ein Lichtblick, weil er grundsätzlich positiv eingestellt ist und auch die Therapie durch den Boreliose-Spezi mitgetragen hat.
Bei dem Boreliose-Spezi bin ich mir halt unsicher. Auf meine Beschwerden hin angesprochen, habe ich dies eher als Durchhalteparolen wahrgenommen und war sehr verunsichert, weil ich vor allem Nebenwirkungen vermutet habe. Kurz vor Abbruch der AB-Therapie war ich nach den Telefonaten jeweils kurz nach der ersten Tabletteneinnahme dann vor Ort, habe auch nochmal meine Bedenken geäußert und bin eigentlich wieder nur mit einem "es wäre ja Schade, wenn Sie die Therapie jetzt abbrechen" konfrontiert worden. Das habe ich ebenfalls so gesehen und wollte auch weitermachen. Aber im Endeffekt hatte ich einen solchen Kopfdruck/-schmerz, dass ich dann doch aufgehört habe. :(
(31.01.2020, 02:07)Niko schrieb: Hast Du Sorge, dass Dich die Ärzte, die Dir helfen wollen, unnötigerweise mit Antiinfektiva und deshalb falsch behandeln?Die Behandlungsansätze sind total unterschiedlich. Ich war bei einem Arzt, der eine klassische Ausbildung hat zudem auf Naturheilverfahren setzt. Das fand ich im Vorfeld super. Beim Arzt hat sich dann herausgestellt, dass er absolut gegen AB ist. Das Vertrauen war mit dem Zeitpunkt zertört, als er mir ein Mittelchen andrehen wollte, aus einem Flyer von 50 Mittelchen von ALS über Krebs bis sonstwas... und ich hinterher auf der Webseite im Impressum gesehen habe, dass der Arzt selbst Inhaber der Webseite ist, die im Ausland registriert ist.
Denn liest man von Ärzten, die Monate- oder Jahrelang durchgängig mit AB behandeln, wobei andere dringend davon abraten. Da hinterfragt man natürlicch kritisch, welches Risiko darin steckt.
-> Insofern habe ich natürlich Sorge, weil ich mir nicht noch zusätzliche Probleme aufladen möchte.
(31.01.2020, 02:07)Niko schrieb: Du müsstest einen Arzt finden, dem Du vertraust und der Dir helfen will.Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Ich werde es dort einmal versuchen. :)
Es gibt eine Rubrik Arztsuche, da könntest Du einmal nachfragen für Deine Region.

