12.02.2020, 15:31
@Karl
Ich habe eine Frage zu Deinem Beitrag #13
Dort zitierst Du jemanden:
In der 1. Woche und 2. Woche soll nach diesem Schema das Medikament nur jeden 3. Tag eingenommen werden.
Wie ist die Regel in der 3. Woche zu verstehen? Sollen 187,5mg (125mg + 62,5mg) jeden 3. Tag eingenommen werden oder sogar jetzt schon 187,5mg täglich?
Ich habe Deinen Link [https://disulfiram.net/] in einem anderen Browser öffnen können und einen weiteren Dosierungsvorschlag dort gefunden, der ausführlicher ist.
Danach erscheint es mir vorgesehen zu sein, bereits bei niedriger Dosierung zu probieren, ob eine tägliche Einnahme verträglich ist. Und falls eine tägliche Einnahme bei einer Dosis möglich ist, die Dosis vorsichtig zu erhöhen. Dabei die höhere Dosis zunächst nur jeden 3. Tag einnehmen, in den Tagen dazwischen die "alte" niedrigere Dosis. Bei Verträglichkeit die höhere Dosis täglich nehmen....Bis hin zur "Zieldosis" je nach Gewicht und Verträglichkeit.
Laut einem Interview mit Dr. Kinderlehrer [https://www.betterhealthguy.com/episode111 Das Interview ist dort zusätzlich in englischer Sprache zu lesen] hat er persönlich als Betroffener und bei seinen Patienten, die an Borreliose- und Co-Infektionen erkrankt sind, die Erfahrung gemacht, dass man sehr vorsichtig aufdosieren sollte.
In keinem Fall sollte man bei möglichen Nebenwirkungen oder auch bei stärkeren herxheimer-artigen Verstärkungen die Dosierung einfach unverändert beibehalten.
Dr. Kinderlehrer machte persönlich die Erfahrung mit einer für ihn zu hohen Dosis Disulfiram und neuropathischer Toxizität von Disulfiram. Er sei froh, dass er der erste seiner Patientenpopulation gewesen sei, der diese Erfahrung gemacht habe, so sei er in der Lage, dies bei seinen Patienten leichter zu erkennen.
Er teilte in diesem Interview mit, dass er zu diesem Zeitpunkt die durchschnittlliche Dosis zur Erreichung einer nachhaltigen Remission bei 250 mg einschätzt. Er habe meist Patienten zwischen 115 Pfund und 150 Pfund und für diese läge die durchschnittliche Dosis bei 250 mg täglich, aber nicht für Jeden.
"Die ursprünglichen Richtlinien, die Dr. Liegner vorgeschlagen hat, haben wir eigentlich heruntergesetzt, so dass wir niedrigere Dosen verwenden, als er ursprünglich vorgeschlagen hat."
Grüße Niko
Ich habe eine Frage zu Deinem Beitrag #13
Dort zitierst Du jemanden:
Zitat:Beispiel für die schrittweise Einnahme von Disulfiram
68 kg Patient
1. Woche: 125 mg / Tag alle 3 Tage, die ersten Wochen
Erhöhen Sie die Dosis nicht, wenn die Symptome außer Kontrolle geraten. Wenn sie wirklich unerträglich sind, brechen Sie die Behandlung ab und entfernen Sie die Giftstoffe (siehe unten).
Wenn Sie sich etwas besser fühlen, erhöhen Sie die Dosis alle 14 Tage:
- 3. Woche: 125 mg + 62,50 mg pro Tag
- 5. Woche: 125 mg + 2 × 62,50 mg pro Tag
- 7. Woche: 125 mg + 3 × 62,50 mg pro Tag
- 9. Woche: 125 mg + 4 × 62,50 mg pro Tag
In der 1. Woche und 2. Woche soll nach diesem Schema das Medikament nur jeden 3. Tag eingenommen werden.
Wie ist die Regel in der 3. Woche zu verstehen? Sollen 187,5mg (125mg + 62,5mg) jeden 3. Tag eingenommen werden oder sogar jetzt schon 187,5mg täglich?
Ich habe Deinen Link [https://disulfiram.net/] in einem anderen Browser öffnen können und einen weiteren Dosierungsvorschlag dort gefunden, der ausführlicher ist.
Danach erscheint es mir vorgesehen zu sein, bereits bei niedriger Dosierung zu probieren, ob eine tägliche Einnahme verträglich ist. Und falls eine tägliche Einnahme bei einer Dosis möglich ist, die Dosis vorsichtig zu erhöhen. Dabei die höhere Dosis zunächst nur jeden 3. Tag einnehmen, in den Tagen dazwischen die "alte" niedrigere Dosis. Bei Verträglichkeit die höhere Dosis täglich nehmen....Bis hin zur "Zieldosis" je nach Gewicht und Verträglichkeit.
Laut einem Interview mit Dr. Kinderlehrer [https://www.betterhealthguy.com/episode111 Das Interview ist dort zusätzlich in englischer Sprache zu lesen] hat er persönlich als Betroffener und bei seinen Patienten, die an Borreliose- und Co-Infektionen erkrankt sind, die Erfahrung gemacht, dass man sehr vorsichtig aufdosieren sollte.
In keinem Fall sollte man bei möglichen Nebenwirkungen oder auch bei stärkeren herxheimer-artigen Verstärkungen die Dosierung einfach unverändert beibehalten.
Dr. Kinderlehrer machte persönlich die Erfahrung mit einer für ihn zu hohen Dosis Disulfiram und neuropathischer Toxizität von Disulfiram. Er sei froh, dass er der erste seiner Patientenpopulation gewesen sei, der diese Erfahrung gemacht habe, so sei er in der Lage, dies bei seinen Patienten leichter zu erkennen.
Er teilte in diesem Interview mit, dass er zu diesem Zeitpunkt die durchschnittlliche Dosis zur Erreichung einer nachhaltigen Remission bei 250 mg einschätzt. Er habe meist Patienten zwischen 115 Pfund und 150 Pfund und für diese läge die durchschnittliche Dosis bei 250 mg täglich, aber nicht für Jeden.
"Die ursprünglichen Richtlinien, die Dr. Liegner vorgeschlagen hat, haben wir eigentlich heruntergesetzt, so dass wir niedrigere Dosen verwenden, als er ursprünglich vorgeschlagen hat."
Grüße Niko