27.07.2022, 00:02
Hallo micci
Nicht leicht zu beantworten. Du sprichst von Erschöpfung. Ich messe die Belastbarkeit. Die körperliche Belastbarkeit ist leicht verbessert. Meine "Morgenrunde" (Katzenklo putzen, Zähne putzen, Geschirr waschen, Calcium für Katze präparieren und verabreichen, Futtertasche für Strandkatzen packen) schaffe ich derzeit ohne Pausen. Die Wassergymnastik hat mich nicht so umgehauen wie sonst (bisher nur ein Testlauf). Wenn ich morgens vom Meer zurückkomme, wo ich etwa 20 Katzen füttere, brauche ich nicht so lange Pausen und allfällige Erledigungen erscheinen mir nicht sooo mühsam wie sonst. Alles in allem muss ich mich nicht für alle Aktivitiäten pausenlos in den Hintern treten, teilweise bin ich sogar froh, etwas zu tun zu haben. Da sehe ich klar einen Zusammenhang mit einer Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit. Die Lustlosigkeit/Abgeschlagenheit sehe ich deshalb als "reaktive Depression" auf das miese Körpergefühl. Auf meinen Mittagsschlaf kann ich nach wie vor nicht verzichten, was die letzten beiden Tage gezeigt haben. Ich hatte nämlich die letzten zwei Termine für die Sitzungen um die Mittagszeit, wo ich mich normalerweise hinlegen muss. Vorgestern Abend war ich dann um 17 Uhr schon völlig unbrauchbar. Gestern Nachmittag habe ich mich nach der Sitzung auf einen grossen Markt getraut. Ich konnte dort zwar länger durch die Stände schlendern als gewohnt bis die Schmerzen nicht mehr auszuhalten waren, war aber um 15 Uhr komplett erschöpft und musste nach Hause, um mich hinzulegen. Nach der HBO halte ich zwar länger durch, komme aber mit meinem Tagesrhytmus durcheinander, weil die Kraft eben doch (noch) nicht reicht, für einen ganzen Tag Belastung. Ausserdem ist noch völlig unklar, wie es sich entwickelt, wenn ich mit den Sitzungen aufhöre oder reduziere. Das habe ich noch nicht entschieden. Ich werde aber sicher darüber berichten. Also: Die Erschöpfung macht sich, abhängig von der Belastung, schon noch bemerkbar, wenn aktuell auch gerade nicht so stark wie zuvor.
Mit der Atmung habe ich auch Probleme. Einerseits ein pseudoallergisches Asthma und andererseits erscheint mir Atmen generell als anstrengend. Das merke ich z.B. besonders, wenn ich meditiere. Während der Sitzung geht das Atmen völlig leicht. Ausserhalb der Sitzungen ist es im Moment leicht verbessert.
LG, Regi
11. Sitzung
Die angenehme Entspannung setzt während der ganzen Sitzung nicht ein. Mein Körper fühlt sich schwer an, nicht so leicht wie auf Wolke sieben wie sonst. Auch das Atmen ist anstrengend wie ausserhalb der Kammer. Konzentration auf Meditation ist so gut wie unmöglich. Die Enttäuschung darüber macht mich depressiv und es kommen mir fast die Tränen. Ich habe keine Ahnung, was anders war und ob überhaupt. Der Effekt von mehr Kraft und weniger Schmerzen nach der Sitzung ist aber wieder deutlich spürbar.
Nicht leicht zu beantworten. Du sprichst von Erschöpfung. Ich messe die Belastbarkeit. Die körperliche Belastbarkeit ist leicht verbessert. Meine "Morgenrunde" (Katzenklo putzen, Zähne putzen, Geschirr waschen, Calcium für Katze präparieren und verabreichen, Futtertasche für Strandkatzen packen) schaffe ich derzeit ohne Pausen. Die Wassergymnastik hat mich nicht so umgehauen wie sonst (bisher nur ein Testlauf). Wenn ich morgens vom Meer zurückkomme, wo ich etwa 20 Katzen füttere, brauche ich nicht so lange Pausen und allfällige Erledigungen erscheinen mir nicht sooo mühsam wie sonst. Alles in allem muss ich mich nicht für alle Aktivitiäten pausenlos in den Hintern treten, teilweise bin ich sogar froh, etwas zu tun zu haben. Da sehe ich klar einen Zusammenhang mit einer Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit. Die Lustlosigkeit/Abgeschlagenheit sehe ich deshalb als "reaktive Depression" auf das miese Körpergefühl. Auf meinen Mittagsschlaf kann ich nach wie vor nicht verzichten, was die letzten beiden Tage gezeigt haben. Ich hatte nämlich die letzten zwei Termine für die Sitzungen um die Mittagszeit, wo ich mich normalerweise hinlegen muss. Vorgestern Abend war ich dann um 17 Uhr schon völlig unbrauchbar. Gestern Nachmittag habe ich mich nach der Sitzung auf einen grossen Markt getraut. Ich konnte dort zwar länger durch die Stände schlendern als gewohnt bis die Schmerzen nicht mehr auszuhalten waren, war aber um 15 Uhr komplett erschöpft und musste nach Hause, um mich hinzulegen. Nach der HBO halte ich zwar länger durch, komme aber mit meinem Tagesrhytmus durcheinander, weil die Kraft eben doch (noch) nicht reicht, für einen ganzen Tag Belastung. Ausserdem ist noch völlig unklar, wie es sich entwickelt, wenn ich mit den Sitzungen aufhöre oder reduziere. Das habe ich noch nicht entschieden. Ich werde aber sicher darüber berichten. Also: Die Erschöpfung macht sich, abhängig von der Belastung, schon noch bemerkbar, wenn aktuell auch gerade nicht so stark wie zuvor.
Mit der Atmung habe ich auch Probleme. Einerseits ein pseudoallergisches Asthma und andererseits erscheint mir Atmen generell als anstrengend. Das merke ich z.B. besonders, wenn ich meditiere. Während der Sitzung geht das Atmen völlig leicht. Ausserhalb der Sitzungen ist es im Moment leicht verbessert.
LG, Regi
11. Sitzung
Die angenehme Entspannung setzt während der ganzen Sitzung nicht ein. Mein Körper fühlt sich schwer an, nicht so leicht wie auf Wolke sieben wie sonst. Auch das Atmen ist anstrengend wie ausserhalb der Kammer. Konzentration auf Meditation ist so gut wie unmöglich. Die Enttäuschung darüber macht mich depressiv und es kommen mir fast die Tränen. Ich habe keine Ahnung, was anders war und ob überhaupt. Der Effekt von mehr Kraft und weniger Schmerzen nach der Sitzung ist aber wieder deutlich spürbar.
Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.
Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)
Absenz von Evidenz bedeutet nicht Evidenz für Absenz