16.01.2026, 20:28
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.01.2026, 20:29 von Tschimos85.)
(02.11.2020, 20:24)Tschimos85 schrieb: Jetzt melde ich mich seit über einem Jahr mal wieder, was ja an sich ein gutes Zeichen ist. Meine Beschwerden im Fuß haben sich tatsächlich seit der Behandlung mit Ceftriaxon erheblich verbessert, habe nur noch selten dieses Kribbeln im Fuß. Mein Hautbild ist jedoch unverändert, also weiterhin diese "gläserne", dünne Haut mit deutlich sichtbaren Besenreisern.
Warum ich mich nun nochmal an Euch wende? Ich habe jetzt leider andere Symptome/Beschwerden, die ich zuvor noch nie hatte. Und zwar habe ich seit 5 Tagen (mit zwischenzeitlicher Unterbrechung von 1 1/2 Tagen) beim Laufen oberhalb der rechten Wade außen (rechts ist ja auch das stärker betroffene Bein, dort war auch das Kribbeln im Fuß) in ganz intensives Pochen/Blubbern bei jedem Schritt, den ich gehe. Gefühlt auch recht "groß", schätze so im Bereich von ca. 3-4cm. Es ist wirklich unglaublich unangenehm. Ich denke auch nicht, dass es ein eingeklemmter Nerv ist, da ja zwischenzeitlich mal Pause war und ich ca. 1 1/2 Tage keine Beschwerden hatte. Dann müsste es ja durchgängig die Probleme geben. Ich sehe aus dem Grund einen Zusammenhang mit meiner Borelliose, da es eben das stärker betroffene Bein ist. Wie ist Eure Meinung dazu? Heute z. B. direkt morgens beim Aufstehen gespürt nach den ersten Schritten, dann auf der Arbeit erstmal ok und nach ca 3-4 Stunden (bin auch viel auf den Beinen bei der Arbeit) ging es richtig los und ist seitdem, trotz Schonung nach Feierabend, sofort beim Laufen wieder spürbar.
Könnte das was mit den Muskeln zutun haben? Oder doch Nervenschmerzen? Ich bin ratlos...
5 Jahre sind nun vergangen. Und tatsächlich war ich größtenteils bis Sommer 2025 beschwerdenfrei. Die o.g. Beschwerden waren kaum bzw. sehr selten und nur schwach vorhanden.
Im Juni 2025 ging es dann leider wieder los. Aus dem Nichts Kribbeln/Pochern in der rechten Wade, exakt an der Stelle, wie 5 Jahre zuvor. Dies teilweise mehrere Tage am Stück, dann mehrere Tage Pause, dann sogar mal zwei Wochen am Stück. In der Intensität unterschiedlich. Mal nur beim Belasten des Beins, mal auch beim Ruhighalten, mal stärkere Missempfindungen. Auf jeden Fall unfassbar unangenehm.
So unangenehm, dass ich mich erneut für eine dreiwöchige Antibiose mit Ceftriaxon i.v. entschieden habe. Also exakt wie im Herbst 2018.
Diese ging bis Mitte Oktober 2025. Danach war ich zunächst wieder größtenteils beschwerdefrei, allerdings nur ca. 2 Monate. Seit Ende Dezember habe ich nun wieder starke Missempfindungen in Form von Kribbeln und Pochern in der Wade, z. T. so stark, dass es mich wahnsinnig macht...
Nun Frage ich mich, warum das Ceftriaxon dieses Mal nicht die erwünschte Wirkung erreicht hat? Kann es sein, dass ich schon Resistenzen gegen das Ceftriaxon entwickelt habe, weil ich es ja 7 Jahre zuvor schon einmal genommen hatte? Oder ist das unwahrscheinlich?
Meine Ärztin hatte nun den Vorschlag, es ggf. nochmal mit einer anderen Antibiose auszuprobieren. Die Idee ist, es mit Doxycyclin oral zu probieren. Wird aber alles noch in Ruhe besprochen. Wäre das eine Option? Wie ist Eure Einschätzung? Ich habe auch etwas Angst vor den Nebenwirkungen. Sollen die nicht etwas heftiger sein? Außerdem wäre das ja dann die zweite Antibiose innerhalb weniger Monate...
Das Ceftriaxon habe ich tatsächlich beide Male recht gut vertragen...
Danke schonmal im Voraus!

