Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind. Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.


Kostenübernahme durch Krankenkassen
#4

Es hat sich seit 2017 eigentlich nichts verbessert, eher verschlechtert. 

Ich habe es in zwei Fällen erlebt. Die Anträge werden bis zum letzten Tag hingezogen und dann mit einem 08/15 Standartblocktext erst mal abgelehnt. Da bleibt einen nur ein Widerspruch übrig usw.usw.

Der schon kranke Patient ist dann oft überfordert und gibt auf. 

Eigentlich sind es unsere Krankenkassenbeiträge, die ausgegeben werden.

Die GKV legt fest, was bezahlt wird und was nicht. Oft ist es so, das teure Behandlungsempfehlungen schneller übernommen werden als alternative Anwendungen. Die Ärzte bieten ja auch oft nur noch das an, was Kassen gern zahlen oder vorgeben.

Eine teure OP mit anschließender Reha bekommt man schneller als eine sinnvoller Suche nach der wirklichen Ursache und Behandlung der Ursache. Alternative Behandlung en, die ggf. etwas länger dauern, aber den Körper nicht so schnell aus dem Gleichgewicht reißen werden kaum angeboten oder empfohlen. Jeder Eingriff sollte reichlich überlegt sein, denn er birgt auch Risiken. Vor einer OP sollte der Patient auch die Möglichkeit haben alle konservativen Behandlungen nutzen zu können und auch benannt bekommen. Aber Ärzte stehen eben auch unter Druck und der Umsatz muss stimmen, da die Kliniken und Einrichtungen unter privater Führung stehen.

Bei Schmerzen eine ambulante oder stationäre Schmerztherapie über 10 Tage zu erhalten ist einfacher und wird dem Patienten "hinterhergeschmissen ", aber um eine passende individuelle Physiotherapie muss der Patient kämpfen. Die Anwendung in der Physiotherapie ist definitiv um einiges günstiger, als eine stationäre Schmerztherapie.
Nur als Beispiel. Mir geht es nur um Leistungen, die die Kasse trägt, die aber durch Budget und Fallpauschalen direkt oder indirekt begrenzt werden bzw. geregelt sind. 

Mir ist in letzter Zeit bewusst geworden das wir über unsere Krankenkassenbeiträge und deren Nutzung kein Mitspracherecht mehr haben. 
Eigentlich sollte der Patient doch noch die Freiheit haben und entscheiden können, wie er behandelt wird und welchen Risiken er sich stellen will. 

Zumal auch alles umständlicher wird. Um ein Verordnung vom Facharzt zu erhalten, brauche ich erst eine Überweisung vom Hausarzt. Mehrfache Wege und damit sollen dann Kosten gespart werden? Es beißt sich doch alles ...

Welche positiven oder negativen Erfahrungen habt ihr in letzter Zeit gemacht?
VLG von FreeNine

“Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.” Mahatma Ghandi

Macht mit in unserem Patientenverein!
Ohne OnLyme-Aktion.org = kein Forum!
Zitieren
Thanks given by: Sabine


Nachrichten in diesem Thema
Kostenübernahme durch Krankenkassen - von Filenada - 08.11.2017, 05:13
RE: Kostenübernahme durch Krankenkassen - von FreeNine - 08.11.2017, 13:40
RE: Kostenübernahme durch Krankenkassen - von FreeNine - 08.11.2017, 14:35
RE: Kostenübernahme durch Krankenkassen - von FreeNine - 26.03.2026, 14:10

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste