10.05.2026, 08:09
Neuer Fallbericht von Dr. H., in welchem eine Patientin durch die bzw. vielmehr während der Dapsone-Kombinationstherapie Verbesserungen bei Demenzsymptonen erfuhr und sich auch entsprechende Biomarker verbesserten.
Entgegen der Behauptung in der Zusammenfassung kann aus dem Fallbericht nicht belegt werden, dass die Verbesserung durch die Therapie erfolgte, dazu benötigt es eine kontrollierte Studie. Interessant ist dies natürlich dennoch.
Link zum Volltext:
https://journals.sagepub.com/doi/10.1177...3261445434
Zitat:Zusammenfassung
Hintergrund
Es wurde festgestellt, dass Borrelia burgdorferi, der Erreger der Lyme-Borreliose, in autopsiertem Hirngewebe von Alzheimer-Patienten gemeinsam mit Biofilmen, Amyloid und phosphoryliertem Tau vorkommt.
Ziel
Es sollte untersucht werden, ob eine Dapson-Kombinationstherapie (DCT), ein Antibiotikaregime gegen Biofilme und Persister mit guter Penetration in das zentrale Nervensystem, die p-Tau-Werte und periphere Entzündungsmarker bei einer Patientin mit chronischer Lyme-Borreliose (CLD) bzw. Post-Treatment-Lyme-Disease-Syndrom (PTLDs) verbessern kann.
Methoden
Eine 67-jährige Frau mit CLD/PTLDs sowie Ehrlichia, Babesia, Bartonella und Coxiella burnetii litt seit 15 Jahren an Gelenkschmerzen mit Entzündungen und leichter kognitiver Beeinträchtigung, trotz vorheriger Behandlung mit Doxycyclin. Sie wurde vor und nach der Behandlung mit DCT auf Veränderungen der peripheren Entzündung, d. h. auf Rheumafaktoren (RFs), sowie auf Veränderungen der Serumwerte von p-Tau181, p-Tau 217 und des Amyloid-β (Aβ)-Verhältnisses 42:40 untersucht.
Ergebnisse
Erhöhte RF-Werte von 20 IU/mL sanken drei Monate nach der Behandlung in den Normalbereich, begleitet von einer Abnahme der Schmerzen und einer verbesserten Beweglichkeit. Ein anfänglich erhöhter p-Tau-217-Spiegel im Serum von 0,33 pg/ml (Normalbereich < 0,15 pg/ml) vor der Anwendung von DCT normalisierte sich und sank drei Monate nach der Therapie auf 0,12 pg/ml, während die p-Tau-181-Spiegel innerhalb der Normalgrenzen blieben. Die Aβ-Verhältnisse verbesserten sich gleichzeitig nach der DCT-Behandlung und stiegen von 0,185 pg/ml auf 0,216 (Normalbereich > 0,170), begleitet von subjektiven Verbesserungen der Konzentrationsfähigkeit und des Gedächtnisses.
Schlussfolgerungen
Dies ist die erste Fallstudie, die belegt, dass eine kurzfristige medikamentöse Therapie gegen Biofilme/Persister, d. h. DCT, potenziell periphere Autoantikörper (RFs) und pathologische Auslöser von Neuroinflammation (p-Tau, Aβ) bei einem Patienten mit CLD/PTLDs verbessern kann.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Entgegen der Behauptung in der Zusammenfassung kann aus dem Fallbericht nicht belegt werden, dass die Verbesserung durch die Therapie erfolgte, dazu benötigt es eine kontrollierte Studie. Interessant ist dies natürlich dennoch.
Link zum Volltext:
https://journals.sagepub.com/doi/10.1177...3261445434
The elm, the ash and the linden tree
The dark and deep, enchanted sea
The trembling moon and the stars unfurled
There she goes, my beautiful world

