04.12.2013, 10:03
Hallo Urmel,
danke für deine Antwort!
Nee, laut Karten (wie z. B. hier: http://www.borreliose-gesellschaft.de/de...Borreliose) ist die Gegend, wo ich aufgewachsen bin und wo meine Eltern noch leben, überhaupt kein Risikogebiet (= hellgelb). Ich wohne inzwischen immerhin in einem dunkelgelben Gebiet, aber auch das ist ja weniger risikoreich.
Das wäre eine Idee für die Karibik-Theorie: Alte schon lange vorhandene Borrelien aus der Karibik werden durch etwas getriggert. Aber, und das frage ich mich eben: Kann der Elispot-LTT-Test positiv sein, wenn es "fremde" Borrelien sind? Oder sind die Unterschiede bei den Stämmen nur bei Antikörpertests interessant? Das könnte dann ja wirklich erklären, wieso keine da sind. Auch, wenn es schon Unterschiede zwischen Mallorca und hier gäbe - Mallorca wäre meine zweite Theorie, woher es bei mir stammt ...
Oder aber mein Immunsystem kann wirklich keine bilden.
Nee, ich möchte das jetzt nicht weiter aktiv verfolgen (wenn ich alleine daran denke, wie teuer neue weitere Tests wären ...) Und irgendwie ist es wohl wirklich, als würde man eine Nadel im Heuhaufen suchen. Es waren wirklich nur Gedankenspiele von mir! Allerdings ist es eben als Fakt (nicht als Gedankenspiel!) interessant, inwiefern verschiedene Stämme die verschiedenen Testergebnisse beeinflussen!
Ich fand es nur so interessant, immer wieder von Leuten zu lesen, bei denen Fibromylagie oder MS diagnostiziert wurden, und letztendlich war es dann Borreliose. Gerade, weil das eben drei Krankheiten sind, die jetzt bei mir in der Familie aufgetreten sind. Da fragt man sich dann halt, ob es nicht auch so sein könnte ...
Ja ... Bei meinem Vater habe ich auch das Gefühl, dass die MS-Therapie was bringt - insofern stimmt diese Diagnose vermutlich einfach! Aber meine Mutter hat ziemlich genau die Symptome, die ich gerade habe. Es wäre ja schön, wenn sich dann für sie eine Therapie finden würde, die ihr hilft!
Aber ich gucke erst mal, wie sich das bei mir mit dem Rizol entwickelt ...
Liebe Grüße
Orchidea
danke für deine Antwort!
(04.12.2013, 09:38)urmel57 schrieb: Hallo Orchidea,
interessante Gedankenspiele. Wie siehts aus, lebt ihr in einem Zeckenendemiegebiet, so dass ihr euch Borrelieninfektionen auch in heimischen Wald eingefangen haben könnt?
Nee, laut Karten (wie z. B. hier: http://www.borreliose-gesellschaft.de/de...Borreliose) ist die Gegend, wo ich aufgewachsen bin und wo meine Eltern noch leben, überhaupt kein Risikogebiet (= hellgelb). Ich wohne inzwischen immerhin in einem dunkelgelben Gebiet, aber auch das ist ja weniger risikoreich.
(04.12.2013, 09:38)urmel57 schrieb: Eine latente Lyme-Borreliose kann nach anderen Erkrankungen durchaus aufflackern. So gesehen können Mückenstiche, die andere Infektionen übertragen haben lediglich als Trigger fungiert haben. Seronegative Lyme-Borreliosen können auch durch andere Borrelien verursacht sein, die nicht unter Lyme-Borreliose firmieren. Mittlerweile sind über 100 Borrelienarten bekannt.
Das wäre eine Idee für die Karibik-Theorie: Alte schon lange vorhandene Borrelien aus der Karibik werden durch etwas getriggert. Aber, und das frage ich mich eben: Kann der Elispot-LTT-Test positiv sein, wenn es "fremde" Borrelien sind? Oder sind die Unterschiede bei den Stämmen nur bei Antikörpertests interessant? Das könnte dann ja wirklich erklären, wieso keine da sind. Auch, wenn es schon Unterschiede zwischen Mallorca und hier gäbe - Mallorca wäre meine zweite Theorie, woher es bei mir stammt ...
Oder aber mein Immunsystem kann wirklich keine bilden.
(04.12.2013, 09:38)urmel57 schrieb: Es wird müssig sein, einen direkten Zusammenhang mit dem Karibik-Aufenthalt zu konstruieren, ansonsten wäre ein Tropeninstitut vielleicht doch ein interessantes Ziel.
Nee, ich möchte das jetzt nicht weiter aktiv verfolgen (wenn ich alleine daran denke, wie teuer neue weitere Tests wären ...) Und irgendwie ist es wohl wirklich, als würde man eine Nadel im Heuhaufen suchen. Es waren wirklich nur Gedankenspiele von mir! Allerdings ist es eben als Fakt (nicht als Gedankenspiel!) interessant, inwiefern verschiedene Stämme die verschiedenen Testergebnisse beeinflussen!
(04.12.2013, 09:38)urmel57 schrieb: Symptome verschiedener Infektionen überschneiden sich, insbesondere die nicht so spezifischen, wie CFS, Fibromyalgie, zum Teil auch Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen etc. Die genetische Disposition führt letztendlich dazu, dass solche Infektionen bei jedem anders verlaufen, mit anderen Symptomen, anderer Ansprechbarkeit auf Medikamente etc.
Ich fand es nur so interessant, immer wieder von Leuten zu lesen, bei denen Fibromylagie oder MS diagnostiziert wurden, und letztendlich war es dann Borreliose. Gerade, weil das eben drei Krankheiten sind, die jetzt bei mir in der Familie aufgetreten sind. Da fragt man sich dann halt, ob es nicht auch so sein könnte ...
(04.12.2013, 09:38)urmel57 schrieb: Was dann die richtige Therapie ist, wird dann jeder nur für sich selber herausfinden können. Vor lauter suchen nach den Ursachen könnten sonst Jahre vergehen. Deshalb kann Medizin auch nie eine exakte Wissenschaft werden.
Ja ... Bei meinem Vater habe ich auch das Gefühl, dass die MS-Therapie was bringt - insofern stimmt diese Diagnose vermutlich einfach! Aber meine Mutter hat ziemlich genau die Symptome, die ich gerade habe. Es wäre ja schön, wenn sich dann für sie eine Therapie finden würde, die ihr hilft!
Aber ich gucke erst mal, wie sich das bei mir mit dem Rizol entwickelt ...
Liebe Grüße
Orchidea

