(08.05.2014, 22:07)urmel57 schrieb: Es ist immer noch fast derselbe Film. Allerdings sollte man alle Berichtserstattungen im Fernsehen auch kritisch betrachten und nicht als der Weisheit letzten Schluss betrachten. Viel zu viele nur halbrichtige Informationen sind in den Medien - auch im Fernsehen - unterwegs.
Keine Bange, ich bin ein sehr kritischer Mensch.Ich selbst sehe sowieso kaum fern, beziehe meine Informationen vor Allem aus Internet und Büchern.
Man sollte aber die Gutgläubgikeit vieler Menschen nicht unterschätzen, die Aussagen solcher Filme eben für wahr halten.Politiker haben das längst verstanden!
Der Onkel meines Mannes, seit Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit an chronischer Borreliose erkrankt (starke chronische Muskel-und Gelenkschmerzen-die nachts schlimmer sind!!!-vor Kurzem Carditis und Herzinsuffisienz, dazu hochpositive Bo.Serologie) hat die jahrelange symptomatische Behandlung seiner HÄ (Schmerzmittel, Antidepressivum, Schlafmittel) nie in Frage gestellt und den Zusammenhang zwischen seinen zahlreichen Zeckenstichen (er war Jäger), seiner positiven Bo.Serologie und seinen Symptomen nie erkannt.Ich habe mich Gestern bei seiner Frau umsonst bemüht, ihr den Zusammenhang und die Notwendigkeit einer Bo.Behandlung zu erklären (werde es nicht mehr tun).
Zitat:Dass dieser Film für mich bedeutungslos ist, habe ich nicht gesagt - die Frage ist aber, was man daraus macht. Die meisten meiner Bekannten kennen ihn noch nicht mal - was ich nicht schlimm finde.
Meiner Meinung nach, ist es das Beste, die Leute nicht darauf aufmerksam zu machen und stattdessen ihnen zu empfehlen, "Under our skin" zu sehen und "Die verschwiegene Epidemie" zu lesen.

Zitat:Die, die ihn kennen und der Meinung sind, Zeichen setzen zu müssen, sollten eben aktiv werden. Es reicht nicht, sich lediglich darüber aufzuregen.
Du hast Recht.
Gute Besserung und liebe Grüsse
Sunflower
Lyme-Borreliose seit 2008

