07.12.2014, 11:41
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.12.2014, 11:44 von leonie tomate.)
Hallo Mika,
natürlich ist Colestyramin "Chemie", aber das sind auch sämtliche naturheilkundlichen Produkte.
Wie sollte denn sonst eine Bindung und der "Abtransport" von unerwünschten Stoffen funktionieren, ohne chemische Prozesse?
Das Präparate die vermeintlich natürlichen Ursprungs sind (was immer das auch genau sein soll), per se besser, gesünder oder ungefährllicher sind, halte ich persönlich eh für ein Ammenmärchen.
Die Meinungen ob Colestyramin während der Antibiose genommen werden darf oder nicht, gehen tatsächlich stark auseinander.
Auch die Einstellungen unserer Spezi zum Thema, sind alles andere als einheitlich.
Ich persönlich habe eine Antibiose mit Colestyramin gemacht. Meine Spezi gehört zu den Befürwortern.
Allerdings braucht es dazu ein hochdizipliniertes Zeitmanagement.
Du musst es nämlich hinkriegen, dass das Colestyramin sowohl in einem ordentlichen Abstand zu den Mahlzeiten, als auch zu den anderen Medikamenten eingenommen wird.
Das hört sich einfach an, ist es aber nicht.
Im Klartext heißt das nämlich auch, dass du dir sämtliche, ungeplanten Zwischenmahlzeiten die Fette enthalten könnten verkneifen musst.
Wenn dann noch Teracycline Teil der Antibiose sind, musst du zusätzlich noch auf die Wechselwirkungen mit mineralstoffhaltigen Lebensmitteln achten.
Das ist jetzt alles kein Hexenwerk, sondern durchaus machbar. Aber es ist anstrengend und mich hat es echt genervt.
Hinzu kam, dass ich bei mir keinerlei Vorteile gegenüber einer Zeolith-Einnahme feststellen konnte. Deshalb ist es bei mir bei einer Antibiose mit "Colestyraminbegeleitung" geblieben.
Liebe Grüße
Leonie
natürlich ist Colestyramin "Chemie", aber das sind auch sämtliche naturheilkundlichen Produkte.
Wie sollte denn sonst eine Bindung und der "Abtransport" von unerwünschten Stoffen funktionieren, ohne chemische Prozesse?
Das Präparate die vermeintlich natürlichen Ursprungs sind (was immer das auch genau sein soll), per se besser, gesünder oder ungefährllicher sind, halte ich persönlich eh für ein Ammenmärchen.
Die Meinungen ob Colestyramin während der Antibiose genommen werden darf oder nicht, gehen tatsächlich stark auseinander.
Auch die Einstellungen unserer Spezi zum Thema, sind alles andere als einheitlich.
Ich persönlich habe eine Antibiose mit Colestyramin gemacht. Meine Spezi gehört zu den Befürwortern.
Allerdings braucht es dazu ein hochdizipliniertes Zeitmanagement.
Du musst es nämlich hinkriegen, dass das Colestyramin sowohl in einem ordentlichen Abstand zu den Mahlzeiten, als auch zu den anderen Medikamenten eingenommen wird.
Das hört sich einfach an, ist es aber nicht.

Im Klartext heißt das nämlich auch, dass du dir sämtliche, ungeplanten Zwischenmahlzeiten die Fette enthalten könnten verkneifen musst.
Wenn dann noch Teracycline Teil der Antibiose sind, musst du zusätzlich noch auf die Wechselwirkungen mit mineralstoffhaltigen Lebensmitteln achten.
Das ist jetzt alles kein Hexenwerk, sondern durchaus machbar. Aber es ist anstrengend und mich hat es echt genervt.
Hinzu kam, dass ich bei mir keinerlei Vorteile gegenüber einer Zeolith-Einnahme feststellen konnte. Deshalb ist es bei mir bei einer Antibiose mit "Colestyraminbegeleitung" geblieben.
Liebe Grüße
Leonie
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Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen.
Platon

