16.01.2015, 15:09
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.01.2015, 15:10 von leonie tomate.)
Hallo Auchda,
Diese Frage wird dir niemand reinen Gewissens verbindlich beantworten können.
Insgesamt wird das Thema Vitamin D höchst kontrovers besprochen.
Es stehen sich (mal wieder
) regelrechte Lager gegenüber.
Es gibt glühende Befürworter, als auch eifrige Warner die nicht müde werden zu betonen, dass eine Zufuhr von Vitamin D bei bestehender Lyme-Erkrankung absolut kontraindiziert ist.
Die Erfahrungen der Betroffenen sind genauso zwiespältig.
Es gibt Erkrankte die wirklich sehr von einer Substitution profitiert haben, andere berichten von Unverträglichkeiten und regelrechten Symptomverstärkungen.
Ich vermute (aber das ist halt nur meine private, laienhafte Meinung), dass es unterschiedliche Voraussetzungen bei den Menschen gibt und wir nicht alle über "einen Kamm geschoren werden" können.
Es gibt die Theorie, dass viele Lymekranken zwar extrem niedrige 25 Hydroxy Vit D Spiegel haben, aber dafür ihre 1,25 Vit D Werte viel zu hoch sind.
Einfach neues Vit D einzuwerfen bringt in dem Fall gar nichts.
Im Gegenteil!
Die Theorie von Trevor Marshall (sogenanntes Marshall-Protokoll) fusst auf diesen Überlegungen.
Vit D soll sich wie ein Steroidhormon verhalten und das Immunsystem dämpfen.
Bei chronischen Infektionen ist es demnach absolut kontraindiziert.
Außerdem geht dieser Denkansatz davon aus, dass es keinen Mangel gibt, sondern niedrige Werte, die sind auch nur bedingt aussagefähig sind.
Getestet wird meist nur 25 Vit D, aber das soll totaler Unsinn sein, weil es im Körper zu 1,25 abgebaut wird...und diese Werte sind wie gesagt oft stark erhöht.
Da guckt in der Regel aber niemand hin.
Ich vermute stark, dass dies auch eine Erklärung ist, warum wir so unterschiedliche Erfahrungen mit der Vit.D-Substitution machen.
Leute mit einem "echten" Mangel (also solche die nicht im Übermaß Vit. D 1,25 bilden) profitieren.
Andere, deren 1,25 Vit. D eh erhöht ist, bekommen zum Teil heftige Nebenwirkungen und Symptomverschlechterungen.
Ich denke, dass man es entweder ausprobieren sollte wie man persönlich auf eine Substitution reagiert, oder im Vorfeld den kompletten Vit. D Status überprüfen lassen sollte.
Liebe Grüße
Leonie
Zitat:nochmal ne Frage, würde es sinnvoll sein, hab ja jetzt die Kapsel mit
20.000 Vit.D da, die einmal die Woche zu nehmen?
Diese Frage wird dir niemand reinen Gewissens verbindlich beantworten können.
Insgesamt wird das Thema Vitamin D höchst kontrovers besprochen.
Es stehen sich (mal wieder

Es gibt glühende Befürworter, als auch eifrige Warner die nicht müde werden zu betonen, dass eine Zufuhr von Vitamin D bei bestehender Lyme-Erkrankung absolut kontraindiziert ist.
Die Erfahrungen der Betroffenen sind genauso zwiespältig.
Es gibt Erkrankte die wirklich sehr von einer Substitution profitiert haben, andere berichten von Unverträglichkeiten und regelrechten Symptomverstärkungen.
Ich vermute (aber das ist halt nur meine private, laienhafte Meinung), dass es unterschiedliche Voraussetzungen bei den Menschen gibt und wir nicht alle über "einen Kamm geschoren werden" können.
Es gibt die Theorie, dass viele Lymekranken zwar extrem niedrige 25 Hydroxy Vit D Spiegel haben, aber dafür ihre 1,25 Vit D Werte viel zu hoch sind.
Einfach neues Vit D einzuwerfen bringt in dem Fall gar nichts.
Im Gegenteil!
Die Theorie von Trevor Marshall (sogenanntes Marshall-Protokoll) fusst auf diesen Überlegungen.
Vit D soll sich wie ein Steroidhormon verhalten und das Immunsystem dämpfen.
Bei chronischen Infektionen ist es demnach absolut kontraindiziert.
Außerdem geht dieser Denkansatz davon aus, dass es keinen Mangel gibt, sondern niedrige Werte, die sind auch nur bedingt aussagefähig sind.
Getestet wird meist nur 25 Vit D, aber das soll totaler Unsinn sein, weil es im Körper zu 1,25 abgebaut wird...und diese Werte sind wie gesagt oft stark erhöht.
Da guckt in der Regel aber niemand hin.
Ich vermute stark, dass dies auch eine Erklärung ist, warum wir so unterschiedliche Erfahrungen mit der Vit.D-Substitution machen.
Leute mit einem "echten" Mangel (also solche die nicht im Übermaß Vit. D 1,25 bilden) profitieren.
Andere, deren 1,25 Vit. D eh erhöht ist, bekommen zum Teil heftige Nebenwirkungen und Symptomverschlechterungen.
Ich denke, dass man es entweder ausprobieren sollte wie man persönlich auf eine Substitution reagiert, oder im Vorfeld den kompletten Vit. D Status überprüfen lassen sollte.
Liebe Grüße
Leonie
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Platon