Zistrose, vor allem Cistus incanus/creticus, hat ein ätherisches Öl, das auch beim Aufguss freigesetzt wird, allerdings in zu geringem Maße (und auch nur, wenn man den Tee beim Ziehen abdeckt, sonst verflüchtigt sich das ätherische Öl in den Himmel), um wirklich effektiv zu wirken. Kann eine Option sein, aber ein echter Nutzen für/gegen die Borreliose hat bisher nur das ätherische Cistrosenöl (cistus incanus/creticus - NICHT cistus ladanifer), und auch nur in vitro nachgewiesen. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20432627 Aber als Ausleitung und Entgiftung???? Woher stammen diese Infos?
Wer Colestyramin zum Ausleiten benutzen will, muss sich an ein sehr strenges Regime halten, das genügend Abstand zu Nahrungs- und Medikamentenaufnahme einhält. Die Theorie, die dahintersteckt stammt von Shoemaker, der annimmt, dass Neurotoxine, die beim Bakterienzerfall entstehen für viele Beschwerden zuständig sind. Dieses Neurotoxin, das er in seinen Versuchen bisher einmal nachweisen konnte, wurde danach aber von anderen Vertretern seiner Zunft, nie mehr wiedergefunden, meines Wissens. Da Neurotoxine sich NICHT in den "normalen" Kreislauf einbetten (Ausscheidung durch Urin und Stuhlgang), sondern immer wieder resorbiert werden, hat er Colestyramin gewählt, weil dieses lipophile Stoffe an sich binden kann (Neuroptoxine=lipophil) und so durch den Stuhlgang ausgeschieden werden können.
Ich selbst habe während und zwischen meinen Antibiosen Colestyramin zu mir genommen, nach einem halben Jahr hab ich das "Getränk" nicht mehr runtergekriegt. Bilde mir aber ein, dass es mir geholfen hat. Rein subjektive Erfahrung.
Und wer sich nicht an dieses strenge Einnahmeschema halten kann, sollte die Finger davon lassen, denn dann wird alles andere ausgeleitet, aber nicht das, wofür es diesem Fall gedacht ist. Im schlimmsten Fall nimmt es auch die ABs wieder mit auf den Weg in die Toilette.
Wer Colestyramin zum Ausleiten benutzen will, muss sich an ein sehr strenges Regime halten, das genügend Abstand zu Nahrungs- und Medikamentenaufnahme einhält. Die Theorie, die dahintersteckt stammt von Shoemaker, der annimmt, dass Neurotoxine, die beim Bakterienzerfall entstehen für viele Beschwerden zuständig sind. Dieses Neurotoxin, das er in seinen Versuchen bisher einmal nachweisen konnte, wurde danach aber von anderen Vertretern seiner Zunft, nie mehr wiedergefunden, meines Wissens. Da Neurotoxine sich NICHT in den "normalen" Kreislauf einbetten (Ausscheidung durch Urin und Stuhlgang), sondern immer wieder resorbiert werden, hat er Colestyramin gewählt, weil dieses lipophile Stoffe an sich binden kann (Neuroptoxine=lipophil) und so durch den Stuhlgang ausgeschieden werden können.
Ich selbst habe während und zwischen meinen Antibiosen Colestyramin zu mir genommen, nach einem halben Jahr hab ich das "Getränk" nicht mehr runtergekriegt. Bilde mir aber ein, dass es mir geholfen hat. Rein subjektive Erfahrung.
Und wer sich nicht an dieses strenge Einnahmeschema halten kann, sollte die Finger davon lassen, denn dann wird alles andere ausgeleitet, aber nicht das, wofür es diesem Fall gedacht ist. Im schlimmsten Fall nimmt es auch die ABs wieder mit auf den Weg in die Toilette.
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lg, Anja
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