Ich habe natürlich schon alles Mögliche versucht und getestet. Meist ging es mir aber einfach nur hinterher schlechter, ohne dass irgendeine Besserung kam. Ganz stimmt es nicht: Die ersten 30 Tage Mino brachten graduelle Verbesserungen und einmal hatte ich auf Doxicyclin starke Herxheimerartige Reaktionen und kurz darauf ging es für 1-2 Tage richtig gut, hat sich aber nicht gehalten.
Mein Immunsystem und auch andere Werte habe ich jahrelang intensiv untersucht: Ich habe eine NK-Zellenschwäche, immer CD57 <20 und es fehlt IFN-gamma. Außerdem wird (genetisch prädisponiert) zu viel TNF-a ausgeschüttet, was ich versuche mit Curcuma Meriva (bestes Mittel in ausgiebigen TNF-a Hemmtests) und Ibuprofen zu bekämpfen. Für die NK-Schwäche nutze ich ein Süssholzwurzelpräparat, weil dies im NK-Zell-Modulatortest das Beste war. Außerdem versuche ich es zur Zeit mit Wechselduschen, weil ich ja keine Bewegung mehr bekomme. Es wurden auch zirkulierende Immunkomplexe und Ganglioside gefunden aber die Messungen waren immer am Tag der Apherese. Daher meine einleitende Fragestellung, denn es wäre mir lieber gewesen ein paar Tage vorher die richtigen Werte zu bestimmen, um dann zu entscheiden, ob eine Apherese überhaupt sinnvoll ist. Die Haltung, dass Apherese="immer gut" und daher keine Bewertung im Vorfeld nötig ist, gefällt mir nicht. Ich will demnächst noch einen Granulozytentest durchführen und diverse Werte (GSH, Mg, Se, Zn, ...) bestimmen und ggfs. optimieren.
Ceftriaxon ist sicher eine gute Idee. Ich überlege nur noch, ob ich vorher 2-4 Wochen Rifampin durchführe, um evtl. Bartonellen zu erwischen. Ich lese ja immer, dass man die Co-Infektionen vorher treffen muss. Sonst befürchte ich, dass Ceftriaxon auch nicht wirkt, wenn Bartonellen (lt. Burasscano ja indiziert bei ausgeprägten ZNS-Symtomen bei therapieresitenter Borreliose). Aber das ist halt so eine unsichere Selbstdiagnose.
@Urmel57 (und wer interessiert ist): Finde ich toll, dass Du sagst, Du willst da nicht zusehen. Ich habe früher sehr intensiv beruflich an Methoden und Risikoanalysen gearbeitet und habe für meine Erkrankung (und allgemein MSIDS/Multiinfektionen) ein einfache Schema entwickelt und in Form einer Exceltabelle genau dokumentiert. Dort kann ich genau bewerten, wo meine Probleme liegen und wie diese gewichtet sind. So versuche ich Ansätze und Stellschrauben zu finden, um in den tausenden von Empfehlungen und Ideen durchzukommen. Ich verarbeite darin alles, was ich an Informationen finde (und von der Kraft her noch schaffe). Würde mich freuen, falls jemand Interesse hat da einmal drüber zu schauen.
Mein Immunsystem und auch andere Werte habe ich jahrelang intensiv untersucht: Ich habe eine NK-Zellenschwäche, immer CD57 <20 und es fehlt IFN-gamma. Außerdem wird (genetisch prädisponiert) zu viel TNF-a ausgeschüttet, was ich versuche mit Curcuma Meriva (bestes Mittel in ausgiebigen TNF-a Hemmtests) und Ibuprofen zu bekämpfen. Für die NK-Schwäche nutze ich ein Süssholzwurzelpräparat, weil dies im NK-Zell-Modulatortest das Beste war. Außerdem versuche ich es zur Zeit mit Wechselduschen, weil ich ja keine Bewegung mehr bekomme. Es wurden auch zirkulierende Immunkomplexe und Ganglioside gefunden aber die Messungen waren immer am Tag der Apherese. Daher meine einleitende Fragestellung, denn es wäre mir lieber gewesen ein paar Tage vorher die richtigen Werte zu bestimmen, um dann zu entscheiden, ob eine Apherese überhaupt sinnvoll ist. Die Haltung, dass Apherese="immer gut" und daher keine Bewertung im Vorfeld nötig ist, gefällt mir nicht. Ich will demnächst noch einen Granulozytentest durchführen und diverse Werte (GSH, Mg, Se, Zn, ...) bestimmen und ggfs. optimieren.
Ceftriaxon ist sicher eine gute Idee. Ich überlege nur noch, ob ich vorher 2-4 Wochen Rifampin durchführe, um evtl. Bartonellen zu erwischen. Ich lese ja immer, dass man die Co-Infektionen vorher treffen muss. Sonst befürchte ich, dass Ceftriaxon auch nicht wirkt, wenn Bartonellen (lt. Burasscano ja indiziert bei ausgeprägten ZNS-Symtomen bei therapieresitenter Borreliose). Aber das ist halt so eine unsichere Selbstdiagnose.
@Urmel57 (und wer interessiert ist): Finde ich toll, dass Du sagst, Du willst da nicht zusehen. Ich habe früher sehr intensiv beruflich an Methoden und Risikoanalysen gearbeitet und habe für meine Erkrankung (und allgemein MSIDS/Multiinfektionen) ein einfache Schema entwickelt und in Form einer Exceltabelle genau dokumentiert. Dort kann ich genau bewerten, wo meine Probleme liegen und wie diese gewichtet sind. So versuche ich Ansätze und Stellschrauben zu finden, um in den tausenden von Empfehlungen und Ideen durchzukommen. Ich verarbeite darin alles, was ich an Informationen finde (und von der Kraft her noch schaffe). Würde mich freuen, falls jemand Interesse hat da einmal drüber zu schauen.