11.08.2015, 11:11
Hallo Klarinette,
fischera hat's schon geschrieben. Die Situation und die Veröffentlichungen in den USA sind nicht so ohne Weiteres auf Europa zu übertragen. Dort haben sie hauptsächlich mit einem Stamm zu tun, während wir hier in Europa viel mehr unterschiedliche Stämme haben. Bei denen wiederum der Verdacht da ist, dass sie unterschiedlich auf AB reagieren.
Nicht unbedingt. Ein Wechsel wäre für mich angezeigt, wenn sich unter einem Therapieregime über mehrere Wochen keine Veränderung zeigt. Das heißt, keine Veränderung sowohl ins Positive wie auch ins Negative. Wenn sich unter einem 2. Therapie-Regime auch nichts verändert, sollte auf jeden Fall die Diagnose überdacht werden.
Eine Verschlechterung unter AB wird von manchen Patienten häufig als Unverträglichkeit empfunden. Ebenso kann da auch der Gedanke aufkommen, dass das AB nicht wirkt und die Borreliose sich verschlechtert. Oftmals ist das aber gerade ein Zeichen der Wirksamkeit. Auch wenn man subjektiv das Gefühl hat, dass es einem wesentlich schlechter geht. Meist nicht nur physisch, sondern auch psychisch.
Ja, eigentlich müsste ich Kortison nehmen, was aber durch die chronische Infektion kontraindiziert ist. Der Therapie-Vorschlag meines Immunologen (was gerade auch aktuell vom Rheumatologen bestätigt wurde) ist ein Tetracyclin in niederer Dosierung über 1 Jahr. Und zwar nicht wegen der antibiotischen Wirkung, sondern wegen der immunmodulierenden und entzündungshemmenden Wirkung der Tetracycline.
LG Niki
fischera hat's schon geschrieben. Die Situation und die Veröffentlichungen in den USA sind nicht so ohne Weiteres auf Europa zu übertragen. Dort haben sie hauptsächlich mit einem Stamm zu tun, während wir hier in Europa viel mehr unterschiedliche Stämme haben. Bei denen wiederum der Verdacht da ist, dass sie unterschiedlich auf AB reagieren.
Zitat:D.h. man kann nicht selber am eigenen Körper/Befinden feststellen, wann ein Wechsel angezeigt ist?
Nicht unbedingt. Ein Wechsel wäre für mich angezeigt, wenn sich unter einem Therapieregime über mehrere Wochen keine Veränderung zeigt. Das heißt, keine Veränderung sowohl ins Positive wie auch ins Negative. Wenn sich unter einem 2. Therapie-Regime auch nichts verändert, sollte auf jeden Fall die Diagnose überdacht werden.
Eine Verschlechterung unter AB wird von manchen Patienten häufig als Unverträglichkeit empfunden. Ebenso kann da auch der Gedanke aufkommen, dass das AB nicht wirkt und die Borreliose sich verschlechtert. Oftmals ist das aber gerade ein Zeichen der Wirksamkeit. Auch wenn man subjektiv das Gefühl hat, dass es einem wesentlich schlechter geht. Meist nicht nur physisch, sondern auch psychisch.
Zitat:Und wird das überaktive IS auch mit behandelt?
Ja, eigentlich müsste ich Kortison nehmen, was aber durch die chronische Infektion kontraindiziert ist. Der Therapie-Vorschlag meines Immunologen (was gerade auch aktuell vom Rheumatologen bestätigt wurde) ist ein Tetracyclin in niederer Dosierung über 1 Jahr. Und zwar nicht wegen der antibiotischen Wirkung, sondern wegen der immunmodulierenden und entzündungshemmenden Wirkung der Tetracycline.
LG Niki